Joe Bidens schon in der Vergangenheit rassistisch auffällig gewordene Bürgerrechts-Beauftragte lud antisemitischen Autor ein

In ihrer Funktion als Präsidentin der „Black Students Association“ lud Kristen Clarke den judenfeindlichen Autor Tony Martin zu einem Vortrag nach Harvard ein und verbreitete krude Thesen zur Überlegenheit der Schwarzen über die Weißen.

Kristen Clarke schrieb, dass Schwarze den Weißen überlegen seien.© WIKIPEDIA

Von Kevin Daley (Washington Free Beacon / Mena Watch)

Kristen Clarke, die von Präsident Joe Biden ausgewählte Leiterin der Abteilung für Bürgerrechte des Justizministeriums, vertrat als Studentin der Harvard-Universität pseudowissenschaftliche Theorien über die rassische Überlegenheit der Schwarzen und organisierte eine Veranstaltung mit einem berüchtigten Antisemiten.

Clarke und ein Koautor behaupteten 1994 in einem Brief an die Redaktion der Harvard-Studentenzeitung, in dem sie das umstrittene Buch „The Bell Curve“ des Politikwissenschaftlers Charles Murray kritisierten, „genetische Unterschiede zwischen Schwarzen und Weißen“.

Der von ihnen genannte genetische Unterschied, der in einem unterschiedlichen Melaninwert zwischen Weißen und Schwarzen bestehe, sei verantwortlich für unterschiedliche kognitive Fähigkeiten, körperliche Kraft und sogar Spiritualität. Die sogenannte Melanin-Theorie hat keine wissenschaftliche Grundlage.

„Melanin stattet Schwarze mit größeren mentalen, physischen und spirituellen Fähigkeiten aus – etwas, das nicht nach eurozentrischen Maßstäben gemessen werden kann“, schreiben Clarke und ihr Koautor damals. (…)

Clarke geriet auch in die Kritik jüdischer Studenten, nachdem sie in ihrer Eigenschaft als Präsidentin der „Black Students Association“ den antisemitischen Akademiker Tony Martin auf den Campus eingeladen hatte.

Martin, damals Professor für Afrika-Studien am Wellesley College, verbreitete falsche Theorien, die eine jüdische Verschwörung beim weltweiten Sklavenhandel behaupteten, und veröffentlichte im Selbstverlag ein Buch mit dem Titel „The Jewish Onslaught“ (Der jüdische Angriff), nur ein Jahr bevor er auf Clarkes Bitte hin Harvard besuchte. Eine Mehrheit von Martins Fakultätskollegen verurteilte das Buch als antisemitisch, wie eine Kolumne im „Boston Globe“ von 2001 berichtet.

Anmerkung Mena-Watch: Auf der Harvard-Veranstaltung beschuldigte Martin das jüdische Volk ein „Monopol“ auf die Vorstellung afrikanischer Minderwertigkeit zu haben, und erklärte die „sogenannten Weisen“ des babylonischen Talmud seien die ersten Rassisten in der Geschichte gewesen.

Martin erklärte auch, dass das Buch „The Bell Curve“, das argumentiert, menschliche Intelligenz korreliere mit dem sozialen Umfeld und sei ein Prädiktor für persönlichen, finanziellen und anderweitigen Erfolg, beispielhaft für den Rassismus der Juden sei. (Quelle: Biden nominee for Justice Department invited anti-Semite to Harvard University)

„Professor Martin ist ein intelligenter, versierter schwarzer Intellektueller, der seine Informationen auf unbestreitbare Fakten stützt“, antwortete Clarke damals auf die Kritiker von Martins Besuch. Obwohl die Ansichten Clarke als harmloser Hochschul-Radikalismus entschuldigt werden könnten, haben Senatoren aus beiden Parteien bei den Ernennungsanhörungen Trump Kandidaten wegen harmloserer Aussagen in die Mangel genommen.

(Aus dem Artikel

„Biden Pick For Civil Rights Chief Promoted Racism and Anti-Semitism at Harvard“, der bei Washington Free Beacon erschienen ist.)

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