McCarthyismus von Links

Dieter Nuhr ist nur der aktuellste Fall der Ausgrenzung auch nur scheinbar abweichender Meinungen. Deutschland hat sich von der offenen und meinungsfreien Gesellschaft verabschiedet. Eine linksdoktrinär ausgerichtete Hexenjagd dominiert und zerstört Medien, Wissenschaft und Gesellschaft.

Angefeindet: Die Kabarettisten Dieter Nuhr und Lisa Eckhart und der ehemalige Chef des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen© WIKIPEDIA

Von Roland Tichy

Nun also Dieter Nuhr. Er hat so etwas wie eine Art Gotteslästerung begangen, und das mehrfach. Er macht sich über linke und grüne Ideologie und ihre Prediger lustig. Dass er sich auch die AfD vornimmt, und sei es bloß, um sich abzusichern: Es hat ihm nichts genutzt. Jetzt hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft einen anfänglich hochgelobten Kurzbeitrag von ihm gelöscht. Das linke Tribunal hat per Twitter sein Urteil gesprochen, Nuhrs Sturz aus dem Himmel der ARD in die Hölle der Einsamkeit kann vielen nur noch eine Frage der Zeit sein. Allerdings wird er dort nicht allein sein.

Dort trifft er beispielsweise Ludger K.. Dessen größtes Vergehen ist, dass er 2016 vor einer Partei, deren Namen wir nicht nennen sollen, seine Show zum Besten gegeben hat, und das gegen Honorar. Seither kein TV mehr, kein Veranstalter – und trotzdem volle Säle. Allerdings muss er die Tour selbst organisieren. Lachen ist längst politisch, und wenn es um sie selbst geht, verstehen Rote, Grüne und GroKos keinen Spaß. Auch Nuhr stürzt vom Hochseil.

 

Auch Veganismus schützt vor Sünde nicht

Die Liste von Denunziationsopfern wird mit jedem Tag länger. Dazu gehört sicher Marcel Bohnert, ein Offizier ohne Fehl und Tadel, der zwei Instagram-Posts eines alten Kameraden aus den Kämpfen in Afghanistan mit einem „Like“ versehen hat. „Panorama“ hat die gesamte Wucht der ARD aufgeboten, um diesen Mann politisch und seine Karriere zu vernichten. Klar, dass die Wehrbeauftragte Eva Högl, die eigentlich die Interessen der Soldaten gegen die Bundeswehrführung und das Verteidigungsministerium vertreten soll, sofort eingeknickt ist. Fürs Einknicken wurde sie ja dahin gewählt; und Annegret Kramp-Karrenbauer, die große Ahnungslose auf dem Posten des Verteidigungsministers, hat sich auch nicht vor ihren Soldaten gestellt.

Wer „rechts“ genannt wird, der hat kein Recht auf Fairness, auf Begnadigung oder Wiederkehr – er muss vernichtet werden. Es trifft Überkorrekte wie den Beamten Hans-Georg Maaßen, der eine falsche Aussage der Kanzlerin zu korrigieren wagt. Es trifft Künstler wie Xavier Naidoo, der am besten nie mehr und nirgendwo auftreten soll; in westlichen Ländern schützt neuerdings auch die richtige Hautfarbe nicht vor dem neuen Rassismus von Links. Die Liste lässt sich beliebig verlängern, und sie wird jeden Tag länger, weil jeden Tag die Grenzen enger gezogen, der Raum des Sagbaren kleiner und der Raum des Nicht-Sagbaren größer wird.

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