Auch die belgischen Grünen verlangen Sanktionen gegen Israel

EU-typisch hat das belgische Parlament eine anti-israelische Resolution angenommen. Initiiert wurde diese von der linken Partei „Ecolo-Grün“, die Personal-Überschneidungen mit der antisemitischen BDS-Bewegung hat.

Zakia Khattabi und Patrick Dupriez sind die Vorsitzenden der belgischen Grünen.
© WIKIPEDIA

Von Stefan Frank (Mena Watch)

Ohne Gegenstimmen – mit 101 Stimmen bei 39 Enthaltungen – hat das belgische Bundesparlament am 26. Juni 2020 eine Anti-Israel-Resolution angenommen. Darin wird die Regierung aufgefordert, eine Liste von „Gegenmaßnahmen“ für den Fall zu erstellen, dass Israel beginnt, in Teilen der 1967 von jordanischer Besatzung befreiten Gebiete israelisches Recht anzuwenden. Die belgische Regierung wird zudem gebeten, weitere EU-Länder für Sanktionen gegen Israel zu begeistern.

Der Text wurde von drei Abgeordneten der linksgerichteten Partei Ecolo-Grüne eingebracht, die als Israelhasser bekannt sind: Simon Moutquin, Wouter De Vriendt und Samuel Cogolati.

Simon Moutquin ist Mitglied der Belgisch-Palästinensischen Gesellschaft und Co-Vorsitzender der belgischen BDS-Kampagne. Die Partei Ecolo-Grüne setzte ihn bei den nationalen Parlamentswahlen im letzten Jahr auf einen der vorderen Plätze der Liste in Brabant, der seinen Einzug ins Parlament garantierte. Die Belgische Liga gegen Antisemitismus (LBCA) protestierte damals gegen die Nominierung Moutquins. Die grüne Partei stelle die Weichen dafür, dass „ein trojanisches Pferd des Antisemitismus einen Platz im Parlament erhält“, kommentierte der LBCA-Vorsitzende Joel Rubinfeld.

Wouter De Vriendt wiederum mag Israel nicht, hat aber ein Herz für das Ayatollah-Regime im Iran. In einem Beitrag schreibt er:

„Die Isolierung des Iran gehört der Politik der Vergangenheit an. Die Einbeziehung des Iran als vollwertiger regionaler Akteur ist die Politik der Zukunft. Das wird die Stabilität im Nahen Osten stärken.“

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Von den Democrats regiertes Kalifornien: Antisemitisches Sentiment in Reinkultur

Von den Democrats regiertes Kalifornien: Antisemitisches Sentiment in Reinkultur

Antisemitismus findet sich mitnichten nur an Schulen arabischer Länder. Über die Lehrpläne greift linker Antisemitismus auch in den Schulen von Amerikas „progressivstem“ Bundesstaat um sich.

Tschechien eröffnet Botschafts- Niederlassung in Jerusalem

Tschechien eröffnet Botschafts- Niederlassung in Jerusalem

Der Hauptsitz der Botschaft befindet sich zwar immer noch in Tel Aviv, aber die neue Mission des traditionell israel-freundlichen Tschechiens ist eine offizielle Niederlassung. Die Verlegung der tschechischen Botschaft insgesamt scheitert bislang am Widerwillen und Drohverhalten der einseitig anti-israelischen EU.

Sozialdemokratische Ministerpräsidentin von Dänemark: „Unser Ziel ist null Asylbewerber!“

Sozialdemokratische Ministerpräsidentin von Dänemark: „Unser Ziel ist null Asylbewerber!“

Das protestantische Dänemark sieht seinen gesellschaftlichen Zusammenhalt durch zu viel moslemische Zuwanderung gefährdet und will nun gegensteuern. Profitieren würde von diesen Schritten auch die jüdische Gemeinde des Landes, deren Bestand wie überall in Westeuropa durch eben jene Zuwanderung langfristig bedroht ist.

Der globale Siegeszug des linken McCarthyismus

Der globale Siegeszug des linken McCarthyismus

Ausgrenzung, Diffamierung, Sprech- und Denkverbote im Internet und gesellschaftlichen Leben sind die Methoden der Cancel Culture und der System-Change-Medien. Wer das Buch „1984“ von George Orwell gelesen hat, wird viele Methoden von „Neusprech“ bis hin zur Auslöschung der Geschichte in der gegenwärtigen linken Politik wiedererkennen. Die großen Internet-Konzerne sind trotz des unermesslichen Reichtums ihrer Bosse willige Helfer bei der Durchsetzung des Sozialismus 2.0.

Die marokkanische Ausnahme

Die marokkanische Ausnahme

Auch Marokko zählt nun zum Kreis arabischer Staaten, die die Beziehungen mit Israel normalisiert haben. Obwohl auch dieser Staat den Großteil seiner jüdischen Bevölkerung vertrieben hat, unterhält er bereits seit Jahrzehnten inoffiziell Beziehungen zu Israel und verfügt als einziger arabischer Staat neben Tunesien noch über eine nennenswerte, wenn auch sehr kleine jüdische Minderheit.

Lästige „Brüder“: Wie Araber die sogenannten „Palästinenser“ ausgrenzen und diskriminieren

Lästige „Brüder“: Wie Araber die sogenannten „Palästinenser“ ausgrenzen und diskriminieren

Das Leid, das Araber ihren arabisch-„palästinensischen“ „Brüdern“ beispielsweise im Irak antun, interessiert die Weltöffentlichkeit interessanterweise nicht. Der jüdische Staat Israel hingegen behandelt seine „palästinensischen“ Bürger trotz deren oft sehr feindseligen Haltung weitaus besser und bietet ihnen im Gegensatz zu den arabischen Ländern sogar die Staatsangehörigkeit an.

Ausgerechnet Iran-Atomaufrüster und Vielflieger John Kerry soll auf Wunsch des neuen  US-Präsidenten das Klima schützen

Ausgerechnet Iran-Atomaufrüster und Vielflieger John Kerry soll auf Wunsch des neuen US-Präsidenten das Klima schützen

Bidens neuer „Klima-Gesandter“ John Kerry hat bereits 302 Tonnen CO2 emittiert, um den Planeten „zu retten“. Die unter Klima-Alarmisten verbreitete Angst vor einem steigenden Meeresspiegel scheint die neue EU-„Klimahoffnung“ aus Bidens Administration wohl auch nicht zu teilen: Erst 2017 erwarb Kerry eine millionenteure Energieverschwendungs-Villa direkt am Meeresstrand.

Katar: Weltmeisterschaft der Schande

Katar: Weltmeisterschaft der Schande

Die der EU und linken westlichen Moralisten bekannte Ausbeutung der Gastarbeiter ist Katars kleinstes Problem: Mit „Human Rights“ auf dem Trikot und Katars Petrodollars in der Hose heuchelt die DFB-Mannschaft öffentlich Mitgefühl für die Arbeiter des Wüstenstaates und Hamas-Sponsors. An der von der islamischen und terror-unterstützenden Diktatur ausgerichteten WM nimmt sie natürlich trotzdem teil. Die Cancel Culture und die vermeintliche Unterstützung der Unterprivilegierten wird am Beispiel Katars einmal mehr als Heuchelei enttarnt.

Vertreibung geglückt: Bagdad bald „judenrein“

Vertreibung geglückt: Bagdad bald „judenrein“

Nach dem Tod des letzten verbliebenen jüdischen Arztes im Irak greifen nun auch zahlreiche arabische Medien die Meldung seines Krankenhauses darüber auf. Sie sprechen vom „Doktor der Armen“ und davon, wie beliebt er bei den Patienten war. Die nun abgeschlossene Vernichtung der jahrtausendealten jüdischen Kultur im Zweistromland bleibt von der anti-israelischen EU unbeanstandet.

Die dümmsten und gefährlichsten Ideen kommen ausgerechnet von den Universitäten

Die dümmsten und gefährlichsten Ideen kommen ausgerechnet von den Universitäten

Die Universitäten der USA, früher Oasen der Denk- und Redefreiheit, sind heute die Quellen der vermeintlichen Politischen Korrektheit, die uns linke Sprech- und Denkverbote auferlegt, den Humor verbietet und die Wissenschaftsfreiheit einschränkt.

Wenn zwei dasselbe tun…

Wenn zwei dasselbe tun…

Das positive Echo in den deutschen Medien auf Präsident Bidens Angriff in Syrien unterscheidet sich erstaunlich von demjenigen auf ganz und gar vergleichbare Angriffe Donald Trumps. Nicht anders verhält es sich mit dem Vorgehen des neuen US-Präsidenten an der mexikanischen Grenze.

Droht bald ein zweiter Fall Samuel Paty?

Droht bald ein zweiter Fall Samuel Paty?

Lehrer werden in den gekippten Banlieus der französischen Hauptstadt erneut von moslemischer Seite mit Enthauptung bedroht. Nahezu „judenrein“ sind die besagten Vorstädte außerdem schon seit Jahren.

Werbung

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden