Ausgerechnet die US-Zeitungen linker Trump-Gegner sanieren sich massiv mit Trump’schen Corona-Hilfen

Die Medienkonzerne rissen Millionen an sich, obwohl diese eigentlich vornehmlich für Kleinunternehmer gedacht waren.

Seattle ist eine linke Hochburg in den USA.© MARK RALSTON , AFP

Von Daniel Greenfield

Selbst während die Medien über den Missbrauch von Darlehen der «Small Business Administration» (SBA) aus dem Lohnschutzplan berichten, hat die die Medienindustrie selbst Millionen an Darlehen aufgenommen und will weitere Milliarden.

Im Gegensatz zu vielen Kleinfirmen, die aufgrund der Corona-Sperrung zur Schließung gezwungen waren, wurden die Medien fälschlicherweise als «systemrelevant» gelistet und von den Schließungen ausgenommen. Doch das hat sie nicht davon abgehalten, Geld zu nehmen, das eigentlich nur zur Entschädigung von Kleinunternehmern, die nicht offenbleiben können, hätte verwendet werden sollen. Selbst dann, wenn diese Medienbetriebe, die von den SBA-Darlehen profitieren, niemandes Vorstellung von Kleinunternehmen entsprechen.

Die «Seattle Times» hat ihr PPP-Darlehen mit einer Auszahlung von 10 Millionen Dollar ausgeschöpft. Die «Seattle Times» ist nicht nur die größte Tageszeitung des Bundesstaates Washington, sondern ihre Muttergesellschaft, die Seattle Times Company, besitzt zwei weitere Zeitungen und hatte noch vor drei Jahren insgesamt sieben Zeitungen herausgegeben. Sie besaß auch mehrere Zeitungen in Maine, die sie für über 200 Millionen Dollar verkaufte. Sie besaß zwei Druckereien, von denen sie eine verkaufte. Die Rotations-Offsetdruckmaschine, die sich noch immer in ihrem Besitz befindet, druckt weiterhin eine Vielzahl von Zeitschriften und Zeitungen.

Doch während die «Seattle Times» ebenso wie die «New York Times» seit mehreren Generationen im Familienbesitz ist, besitzt die McClatchy Company 49,5 % der stimmberechtigten Aktien und 70,6 % der stimmberechtigten Aktien der Seattle Times Company. McClatchy hat Dutzende von Zeitungen und erzielte 2018 Einnahmen von über 800 Millionen Dollar.

McClatchy hat zwar mit Verlust gearbeitet und einen Antrag auf Hilfe gestellt, aber es ist keine Kleinfirma.

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