US-Politikerin Tlaib ruft zum Boykott von Talkshow auf

Der Moderator Bill Maher thematisierte in seiner vielbeachteten Fernsehshow als einer der Wenigen die vorsätzlich totgeschwiegene, fast abgeschlossene Vertreibung der Juden aus arabischen Ländern – die aus dem Westjordanland stammende arabische Israel-Feindin will die Verbreitung dieser geschichtlichen Wahrheit verhindern

Die Politikerin Rashida Tlaib und der Moderator Bill Maher© ADRIAN SANCHEZ-GONZALEZ , Brandon Smialowsky , AFP

Von Gerd Buurmann

Die amerikanische Kongressabgeordnete Rashida Tlaib hat zum Boykott der politischen Talkshow „Real Time with Bill Maher“ des Senders HBO aufgerufen, weil ihr nicht gefiel, was der Moderator dort gesagt hatte.

„Real Time with Bill Maher“ ist eine Mischung aus Stand Up-Comedy und politischer Talkshow, und ist für herbe Kritik an Donald Trump bekannt. Der Gastgeber der Show, Bill Maher, ist besonders für seine Dokumentation „Religulous“ bekannt, in der er mit beißendem Spott über diverse Religionen berichtet.

Anfang August 2019 bezeichnete Bill Maher die Kapagne BDS als „bullshit purity test“ („beschissener Reinheitstest“). Er machte auf die Verfolgung und Vertreibung von Juden in mehreren arabischen Ländern aufmerksam und zitierte ein paar Aussagen von Mitgliedern und Unterstützern von BDS, in denen Israels Existenz in Frage gestellt und Juden als geldgierig charakterisiert wurden. Er zitierte ebenfalls die Kongressabgeordnete Ilhan Omar, die einst erklärt hatte, Israel würde die Welt hypnotisieren.

All dies war zu viel für Rashida Tlaib, weshalb sie nun zum Boykott der Show aufruft.

Warum ruft Rashida Tlaib zum Boykott der Show auf? Weil sie weiß, dass die dort angesprochenen Fakten zutreffen und diese schlichten Wahrheiten ihr Narrativ vom bösen Israel in Gefahr bringen.

Es ist spannend zu sehen, wie das Publikum im Studio ungewöhnlich still wird, als Bill Maher die Runde mit dem Fakt der massenhaften Vertreibung und Verfolgung von Juden in arabischen Ländern konfrontiert. Ein großer Teil des Publikums scheint diese Fakten vorher noch nie gehört zu haben. Bill Maher betont:

„Irgendwie wird diese Seite niemals repräsentiert in den amerikanischen Medien. Das finde ich sehr merkwürdig.“

Es ist tatsächlich so. Selbst in der Medienlandschaft des Landes, das als größter Verbündeter des Staates Israels bezeichnet werden darf, finden sich immer wieder eine Menge Auslassungen, die dafür sorgen, dass die Nation Israel als einseitige Verursacherin des Konflikts erscheint. Darauf angesprochen kann Carl Hulse von der „New York Times“ nur spekulieren, dass diese Einseitigkeit vielleicht darauf zurückzuführen sei, dass viele Demokraten verärgert seien über die israelische Regierung und einige ihrer Reden („still very mad“).

Rashida Tlaib bezeichnet Israel als „Apartheid-Staat“ und unterstützt die BDS-Kampagne. Sie hat somit ein enormes Interesse daran, dass die Fakten, die Bill Maher präsentiert hat, keine große Öffentlichkeit finden.

***

Liebe Leserinnen und Leser von Tapfer im Nirgendwo,

bitte helfen Sie mit, dass die Fakten, die Bill Maher angesprochen hat, gehört werden. Im Folgenden präsentiere ich ein paar Artikel, die auf „Tapfer im Nirgendwo“ erschienen sind. Bitte teilen und verbreiten Sie diese Artikel besonders dort, wo sie von „Israelkritikern“ gelesen werden.

Ich erkenne erfolgreiche Verbreitung meiner Artikel daran, dass ich vermehrt hasserfüllte Mails bekomme und meine Internetseiten massiv gemeldet werden. Bitte sorgt dafür, dass ich besonders viele Meldungen abbekomme. Daran erkenne ich nämlich, dass meine Argumente Wirkung zeigen. Schont mich nicht!

Setzt dem Aufruf zum Boykott eine bewusste Verbreitung und Vervielfältigung entgegen. Hier beispielhaft ein paar Artikel zum Teilen:

Auszug aus „Eine Marlene Dietrich des Islams“:

„1948 lebten in Marokko 265.000 Juden. Im Jahr 2001 waren es 5.700. 1948 lebten in Tunesien 105.000 Juden. Im Jahr 2001 waren es 1.500. 1948 lebten in Jemen 55.000 Juden. Im Jahr 2001 waren es zweihundert. 1948 lebten in Algerien 140.000 Juden. Im Jahr 2001 waren es null.

Die Länder Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen erklären heute stolz, dass überhaupt keine Juden mehr in ihrem Land leben. Auch die Hamas und die Fatah betonen immer wieder ihre Absicht, keinen Juden in einem möglichen Palästina zu akzeptieren. Vor der Staatsgründung der Bundesrepublik Deutschland gab es diese Absicht auch in Nazi-Deutschland. Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen haben den Traum Hitlers verwirklicht und die Hamas arbeitet daran.“

Auszug aus „Das ist die Hamas“:

„In der Gründungscharta der Hamas heißt es im Artikel 7:

„Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten.“

Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Auszug aus „Die volle neutrale Einseitigkeit“:

„Wenn es um den Nahostkonflikt geht, wird stets Neutralität angemahnt. Diese Neutralität gibt es jedoch nicht. Der ganze Diskurs ist durchtränkt von Begriffen, die zwar mittlerweile als neutral verstanden werden, aber in Wirklichkeit einseitig gegen Israel Partei ergreifen. Tapfer im Nirgendwo präsentiert ein paar dieser Begriffe.“

Zum Schluss empfehle ich die Texte zum Thema „Apartheid“ von Hillel Neuer, Ari Lesser, Muhammed Zoabi und Mosab Hassan Yousef:

„Wo ist die Apartheid“ von Hillel Neuer

„Israel soll ein Apartheidsstaat sein?“ von Ari Lesser

„Unterstützt Israel“ von Muhammed Zoabi

„Sie schüren die Flammen des Konflikts“ von Mosab Hassan Yousef

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