Moderne Sklaverei: Gastarbeiter in Katar

Geld des Ausbeuter-Staates und subversiven Terrorismus-Unterstützers Katar nimmt der Westen gerne an – und die heruntergekommene UNO lobt die Menschenrechtslage in der Golf-Diktatur

Ausländische Arbeiter stehen vor einer Ausländer-Siedlung für 16.000 Arbeiter in Katar.© MARWAN NAAMANI, AFP

Von Stefan Frank

Arbeitsmigranten in Katar haben Anfang August an mindestens zwei Tagen trotz Verbots gestreikt und auf der Straße demonstriert. Im April hatte es bereits ähnliche Proteste gegeben, dabei waren auch Autos umgeworfen worden. Streiks sind ein seltenes Ereignis in dem Emirat, in dem 2,6 Millionen Menschen leben – 300.000 katarische Bürger und 2,3 Millionen Ausländer, zumeist Gastarbeiter. Der Ausstand und die Proteste richteten sich gegen die üblen Arbeitsbedingungen, u.a. auf den Baustellen für die Fußballweltmeisterschaft 2022.

Tausende hätten an zwei Demonstrationen teilgenommen, schrieb die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“, die als eine der wenigen großen westlichen Zeitungen darüber berichtete. Mit den Protesten wollten die Arbeiter darauf aufmerksam machen, dass viele von ihnen seit Monaten keinen Lohn erhalten haben, zudem richteten sie sich gegen die Arbeitsbedingungen. Ein Video zeigt einen langen Umzug von Menschen in gelben Westen, der offenbar auf einer Schnellstraße in der Nähe der Hauptstadt Doha stattfand. Auf Twitter sind auf den 7. August datierte Fotos des Ereignisses zu sehen. „Wir sind seit vier Monaten nicht bezahlt worden und hatten seit 2013 keinen Urlaub“, zitiert der „Telegraph“ einen Demonstranten. „Das Wasser, das wir bekommen, ist für menschlichen Verzehr untauglich.“

 

Ein System der Ausbeutung

Seit der umstrittenen Vergabe der Fußballweltmeisterschaft an Katar blickt die Welt etwas genauer auf das Emirat; immer wieder gibt es Berichte über sklaverei-ähnliche und mörderische Arbeitsbedingungen – ohne dass dies aber die Lage der Arbeiter in irgendeiner Weise verbessert hätte (von der Regierung angekündigter Reformen zum Trotz). Arbeiter müssen in sengender Hitze schuften, Löhne werden oft nicht gezahlt, trotzdem bleiben die Arbeiter der Firma weitgehend rechtlos ausgeliefert – oft für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren. Letztes Jahr gab es Reformen, die das sogenannte kafala-System lockern sollten, für viele Arbeiter aber bleibt es gültig.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Die Scheinheiligen der EU

Die Scheinheiligen der EU

Zahlreiche EU-Staaten fordern von Israel den Verzicht auf ureigene, historisch legitimierte Gebiete mit jahrtausendealter jüdischer Geschichte, während sie selbst koloniale Überseebesitzungen von Französisch-Polynesien bis zu den Falklands halten.

6 Monate nach Soleimani – der Dritte Weltkrieg, der nicht kam.

6 Monate nach Soleimani – der Dritte Weltkrieg, der nicht kam.

Mit dem Schüren unberechtigter apokalyptischer Ängste wollen westliche Journalisten nicht nur Stimmung gegen die angeblich „irrationale“ Politik von Präsident Trump machen, sondern den Westen gegenüber seinen Feinden handlungsunfähig halten.

Schlechtes Timing für schwule Mordopfer

Schlechtes Timing für schwule Mordopfer

Straftaten islamischer Zuwanderer gegen Schwule scheinen derzeit nur zu stören: Der mitten in die „Black Lives Matter“-Unruhen fallende Dreifachmord im englischen Reading durch einen moslemischen Zuwanderer aus Libyen erreicht weder die besondere Aufmerksamkeit der Medien noch die der Weltöffentlichkeit.

Selbsternannte „Faktenchecker“ mit linker Schlagseite

Selbsternannte „Faktenchecker“ mit linker Schlagseite

Nach dem Muster der „Neuen deutschen Medienmacher“ wurde u.a. von Facebook das Netzwerk „Report for America“ aufgebaut, um linke Aktivisten als publizistische Maulwürfe bei Lokalzeitungen zu platzieren und Nachrichten unter dem Vorwand eines „Faktenchecks“ in ihrem Sinne zu filtern.

New York: Terror anti-israelischer „Menschenrechts“-Anwälte mit „Palästinensertuch“

New York: Terror anti-israelischer „Menschenrechts“-Anwälte mit „Palästinensertuch“

Die linksradikalen Jung-Anwälte Urooj Rahman und Colinford Mattis wurden dabei gefilmt, wie sie im Zuge der gewaltsamen BLM-Unruhen einen Molotow-Cocktail auf ein Polizeiauto in Brooklyn warfen. Anders als in Deutschland droht den Juristen für dieses menschengefährdende Verbrechen nun eine lange Haftstrafe.

„Antisemitismus ist nicht nur eine jüdische Angelegenheit“

„Antisemitismus ist nicht nur eine jüdische Angelegenheit“

Ein Interview mit der Niederländerin Dr. Emilie Noteboom von der christlichen Lobbyorganisation „European Coalition for Israel“

„Ich verstehe den Schmerz“

„Ich verstehe den Schmerz“

Entgegen dem hiesigen Medientenor ist die Rede von Donald Trump zum Tode von George Floyd sehr besonnen und ausgeglichen. Die unverfälschte deutsche Übersetzung zeichnet ein gänzlich anderes Bild des US-Präsidenten als jenes, das hiesige Journalisten und Politiker unentwegt transportieren.

Der Rassismus der vermeintlichen „Antirassisten“

Der Rassismus der vermeintlichen „Antirassisten“

Westliche „Antirassisten“ kümmert der bis heute täglich gelebte Rassismus in islamischen und anderen Drittwelt-Ländern wenig bis gar nicht.

Wenn Antisemiten beim Tod eines Schwarzen sofort Israel ins Spiel bringen

Wenn Antisemiten beim Tod eines Schwarzen sofort Israel ins Spiel bringen

Bösartig gestreute Gerüchte, wonach militärisch-polizeilicher Austausch Israels mit den USA und anderen westlichen Staaten anderen Zwecken als der reinen Verteidigungsbereitschaft dient, sind falsch und verlogen.

Selbst Trump-Gegner Zuckerberg räumt ein: „Das Silicon Valley ist ein extrem linkslastiger Ort.“

Selbst Trump-Gegner Zuckerberg räumt ein: „Das Silicon Valley ist ein extrem linkslastiger Ort.“

Twitter hat einen Tweet von Donald Trump einem tendenziellen und fragwürdigen „Faktencheck“ unterzogen und sich gleich anschließend zum Zensor der Aussagen des US-Präsidenten erhoben.

Unbeachtet von deutschen Medien: Nicht Trumps USA, nicht Johnsons Großbritannien, sondern das EU-Zentrum Belgien hält den traurigen Corona-Sterberekord

Unbeachtet von deutschen Medien: Nicht Trumps USA, nicht Johnsons Großbritannien, sondern das EU-Zentrum Belgien hält den traurigen Corona-Sterberekord

Die belgische Regierung handelte vielfach fahrlässig und kanzelte prominenten Corona-Mahner als „Drama-Queen“ ab.

„Sozialismus des 21. Jahrhunderts“: Öl-Land Venezuela muss iranisches Benzin importieren

„Sozialismus des 21. Jahrhunderts“: Öl-Land Venezuela muss iranisches Benzin importieren

Die Beziehungen zwischen Maduros Venezuela und dem Holocaustleugner-Regime der Mord-Mullahs werden immer enger.

Werbung

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden