Wer schweigt, stimmt zu!

Einzig Israel wird in einer erneuten UNO-Farce wegen „Frauenrechtsverletzungen“ verurteilt. Mit den Stimmen von Saudi-Arabien und dem Iran – und der Enthaltung von Deutschland.

© Johannes EISELE, AFP

Von Tina Adcock

Während in Israel am 25. Juli 2019 die Sonne vom Himmel schien, gab Jon Bon Jovi sein gut besuchtes Konzert in Tel Aviv, ein Sänger, der einen seiner Songs u.a. der Unterstützung des Internationalen Frauentages im Jahre 2017 widmete und ein großer Israel-Fan ist. Viele Israelis, egal ob Männer oder Frauen, sangen an diesem Abend seine Lieder über Frieden und Gleichheit.

Währenddessen zog es die UN vor den jüdischen Staat – wie schon so oft – zu Unrecht zu verurteilen. Der Länderausschuss für „Wirtschaft und Soziales“ verurteilte Israel und zwar nur Israel, ob seiner „Frauenrechtsverstöße“. Insgesamt stimmten 40 Länder für die Verurteilung, zwei dagegen und neun Länder enthielten sich ihrer Stimme. Zu den letztgenannten zählt – wie schon so oft – Deutschland!

Bei genauerer Betrachtung kann man diesen UN-Bescheid höchstens als traurige Satire bezeichnen, weil ausgerechnet diejenigen Staaten, in denen Frauen die wenigsten Rechte genießen, dem Verschleierungszwang und sonstiger Unterdrückung unterliegen, sowie horrende Statistiken bezüglich Gewalt- und Tötungsdelikten gegen Frauen aufweisen, für eine Verurteilung Israels stimmten; darunter etwa Saudi-Arabien, Iran, Pakistan, Sudan und Jemen. Eine Überraschung ist dies jedoch nicht, wurde doch zum Beispiel das Saudische Königreich im Jahr 2017 in die 45 Länder starke UN-Frauenrechtskommission gewählt.

Ein Vertreter der NGO „UN Watch“, Hillel Neuer, kritisierte damals zurecht: „Saudi-Arabien auszuwählen, um Frauenrechte zu schützen ist so, als würde man einen Brandstifter zum Feuerwehrchef machen.“ Obwohl sich Kronprinz Mohammed Bin Salman gern als Kämpfer für Frauenrechte darstellt, ist es in der islamischen Diktatur erst seit 2018 Frauen erlaubt Autos zu fahren oder z.B. in Begleitung ihrer Familien Sportveranstaltungen zu besuchen.

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