Die Zensur gegen Konservative durch Internet-Monopolisten in den USA

Die gesamte amerikanische Gesellschaft hat die Ausbildung und den Erfolg von Zuckerberg und Co. möglich gemacht. Sie hat allen linken Schreihälsen zum Trotz ein Anrecht auf unzensierte Meinungsdarstellung im World Wide Web.

Google-Niederlassung in Berlin

Von Daniel Greenfield

„Aber es ist doch eine private Firma!“ – man kennt dieses abgedroschene Argument. Wenn man Kritik an Google, Facebook und Twitters Art anbringt, wie sie konservative Meinungsäußerung unterdrücken, dann werden selbst viele Konservative entgegnen, dass sie sich auf dem freien Markt bewegen. Die großen „.com“-Monopole haben ja ihre eigenen Firmen gegründet, oder? Und man wolle ja Eingriffe der Regierung in Firmenangelegenheiten vermeiden.

In einem Fox-Business-Leitartikel schrieb Iain Murray, eine „.com“-Firma auf diese Weise aufzubrechen würde einer „Ablehnung aller konservativen Prinzipen“ gleichkommen. Sein Argument war „Twitter ist eine private Firma“ und „es gibt kein positives Recht für freie Meinungsäußerung auf Twitter oder irgendeinem anderen privaten Medium.“

„Dasselbe gilt für die Angriffe des Präsidenten auf Google und die Beschwerden über Zensur gegen Konservative“, schrieb Diane Katz vom „Heritage Institute“. „Diese privaten Firmen sind nicht dazu verpflichtet, sich an irgendeine parteiliche Fairness-Doktrin zu halten.“

Das Argument, dass Google, Facebook und Twitter private Firmen seien, die auf ihren eigenen privaten Plattformen nach ihrem eigenen Gutdünken diskriminieren könnten und dass der erste Zusatzartikel zur Verfassung in diesem Falle nicht gelte, hört man überall.

Aber dabei werden zwei ganz grundlegende Tatsachen übersehen.

Die treibende Kraft hinter der Zensur von Konservativen ist nicht eine Handvoll von Tech-Managern. Es handelt sich stattdessen um gewählte Volksvertreter. Senator Kamala Harris gab in ihrer Rede vor kurzem ein Beispiel dafür, als sie erklärte, dass sie „soziale Medienplattformen dafür verantwortlichen machen“ werde, wenn sie „Hass“ oder „Fehlinformationen“ verbreiten würden.

„Fehlinformationen“ ist ein bekannter Euphemismus bei den US-Demokraten für Medien, die konservative Inhalte kolportieren. Ursprünglich als „fake news“ bekannt, wurde der Begriff von Präsident Trump umgedreht, als er damit die linksgerichteten Medien beschimpfte. Der jüngste Begriff der „unzuverlässigen“ Medien-Liste, geprägt von „Poynter“, bezeichnet lauter konservative Seiten. Listen wie diese existieren nicht nur in der Theorie. „Poynter“ organisiert ein internationales „fact-checking“-Netzwerk, das durch Facebook und andere dazu benutzt wird, konservative Inhalte durch „fact checks“ zu blockieren.

 

Haben „Fake News“ Hillary Clinton um die Präsidentschaft gebracht?

Losgetreten wurde dies alles durch Angaben von Hillary Clinton und ihren Verbündeten, dass „fake news“ sie um die Präsidentschaft gebracht hätten und eine große Gefahr für die amerikanische Demokratie darstellten. Dieser Aufruf wurde sofort von Demokraten im Haus und im Senat aufgenommen. Mächtige Clinton-Verbündete der Tech-Industrie sind sofort auf den Zug aufgesprungen, wie z.B. Eric Schmidt, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Google.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Merkels Türkei-Deal am Ende

Merkels Türkei-Deal am Ende

Trotz milliardenschwerer Geldgeschenke von der EU und Deutschland benutzt der Kriegsherr Erdogan nun wieder die zum großen Teil durch die Invasion Syriens und die Unterstützung von Islamisten selbstverantworteten Flüchtlingsströme als Waffe gegen West-Europa.

„Dieser Planet hat noch lange nicht fertig!“

„Dieser Planet hat noch lange nicht fertig!“

US-Präsident Donald Trump ruft als Stimme der Vernunft zum Widerstand gegen professionelle Angstmacher, ideologisierte System Changer und paranoide „Untergangspropheten“ auf.

Boris Johnsons befreiende Brexit-Rede auf Deutsch

Boris Johnsons befreiende Brexit-Rede auf Deutsch

Der britische Premierminister sieht seinen Staat von den Fesseln des EU-Regulationsirrsinns befreit, und unterstreicht bei einem Auftritt in Greenwich die positive Kraft der im Lande enstandenen Aufbruchstimmung.

Glückwünsche des grünen österreichischen Bundespräsidenten an Irans Folterregime

Glückwünsche des grünen österreichischen Bundespräsidenten an Irans Folterregime

Trotz der Gewaltexzesse des iranischen Regimes gegen die eigene Bevölkerung hat der ehemalige Bundessprecher der österreichischen Grünen und jetzige Präsident Österreichs, Alexander Van der Bellen, ein Glückwunsch-Schreiben an die Teheraner Mord-Mullahs geschickt.

Die Parteienlandschaft in der Türkei: Zwischen Nazis und Islamisten

Die Parteienlandschaft in der Türkei: Zwischen Nazis und Islamisten

„Volksallianz“: Dass die ohnehin weit rechts stehende AKP in einer Regierungskoalition mit der türkischen Nazi-Partei „Graue Wölfen“ zusammenarbeitet, ist in Deutschland nahezu unbekannt und wird auch von der deutschen Presse und Politik konsequent beschwiegen.

Podiumsdiskussion über „Islamophobie“ in Wien

Podiumsdiskussion über „Islamophobie“ in Wien

Wie der Kampfbegriff der Islamophobie benutzt wird, um Mahner gegen islamische Intoleranz und Rassismus selbst als „Rassisten“ zu markieren.

Großbritannien: Stärker als die EU glaubt

Großbritannien: Stärker als die EU glaubt

Die Brüsseler Bürokraten unterschätzen die Macht der zweitgrößten Volkswirtschaft Europas – jeder wirtschaftliche Boom in Großbritannien wird ihnen in Zukunft schmerzhaft ihre eigene Überflüssigkeit vor Augen führen.

Taktloser Abstecher von Yad Vashem zu Holocaust-Relativierer Abbas

Taktloser Abstecher von Yad Vashem zu Holocaust-Relativierer Abbas

Regierungschefs wie Emmanuel Macron machten im Zuge der Holocaust-Gedenkfeiern in Israel auch „Palästinenser“-Führer Abbas ihre Aufwartung – eine Pietätlosigkeit angesichts dessen Verharmlosung des Holocausts in seiner Doktorarbeit.

Das Unwort des Jahres 2019: „Polizeibekannt“

Das Unwort des Jahres 2019: „Polizeibekannt“

Die islamischen Messer-Attentate in West-Europa reißen nicht ab. Auch der Täter vom 2. Februar 2020 (London) war nicht nur polizeibekannt, sondern vor seinen lebensgefährlichen Angriffen in Haft – aus der er vorzeitig entlassen worden war.

Wladimir Putins besonderes Verhältnis zu Israel

Wladimir Putins besonderes Verhältnis zu Israel

Präsident Putin ist der in der Geschichte Russlands am stärksten pro-jüdisch und pro-israelisch eingestellte Staatsführer.

Westliche Feministinnen lassen islam-bedrängte Frauen in der Dritten Welt im Stich

Westliche Feministinnen lassen islam-bedrängte Frauen in der Dritten Welt im Stich

Iranische Frauen trotzen unter Lebensgefahr den Mullahs; westliche „Frauenrechtlerinnen“ schweigen dazu beredt.

Präsident Trumps Rede zum Iran im Wortlaut und auf Deutsch

Präsident Trumps Rede zum Iran im Wortlaut und auf Deutsch

Der amerikanische Regierungschef erklärt der Öffentlichkeit Punkt für Punkt die Gründe, die ihn den Befehl zur Ausschaltung von Soleimani geben ließen.

Werbung

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden