Die Zwei-Staaten-Lösung ist ein Selbstmordpakt gegen Israel

Seit Jahrzehnten drängt die internationale Gemeinschaft Israel, einen Staat für die sogenannten „Palästinenser“ zu gründen, ausgerechnet in Judäa und Samaria, dem Kernland der Juden, das ihnen erst geraubt wurde und nun abverlangt wird. Selbst der Name ist Diebesgut: Bis 1948 hießen die Juden des Mandatsgebiets „Palästinenser“, und einen arabischen Staat dieses Namens gab es nie. Spätestens seit dem barbarischen Massaker der Terror-Bande aus Gaza vom 7. Oktober 2023 sollte auch dem letzten westlichen Friedensromantiker klar geworden sein, welche tödlichen Gefahren territoriale Zugeständnisse für den jüdischen Staat bergen. Schon der vollständige Rückzug Israels aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 führte nicht zu friedlicher Koexistenz, sondern ermöglichte der Mörderbande, das Gebiet in eine islamische Terrorhochburg zu verwandeln. Dennoch verlangen westliche Politiker unbeirrt weitere israelische Zugeständnisse, während die Anerkennung des jüdischen Staates, die Entwaffnung der Terrororganisationen und das Ende der antisemitischen Hetze weiterhin ausstehen. Die Terror-Bande aus Gaza verweigert die Entwaffnung, an der Trumps Friedensplan hängt, und ließ vor wenigen Wochen über die Vereinten Nationen ausrichten, sie sei zu einem neuen 7. Oktober bereit. Die Weltgemeinschaft, allen voran der Westen mit Ausnahme Amerikas, scheint die existenzielle Bedrohung Israels nicht zu stören, offensichtlich, weil es ja nur um Juden geht. Frankreich und Kanada erkannten 2025 trotzdem einen „Staat Palästina“ an, Ottawa wenigstens unter der Bedingung einer Entwaffnung, die aber nie kam. Zurückgenommen hat die Anerkennung deshalb kein einziges Land, auch Kanada nicht. Und die Bundesregierung hält unverdrossen an der Zwei-Staaten-Lösung fest, für ein Gebilde, dessen Präsident Abbas sich im 22. Jahr seiner vierjährigen Amtszeit befindet und die nächste Wahl gerade auf den 11. September 2027 verschoben hat. Von Israel zu verlangen, für die Illusion eines Friedens seine Existenz aufs Spiel zu setzen, ist nicht naiv, sondern zynisch: Es hieße, den Mördern vom 7. Oktober das Tor zum nächsten Massaker zu öffnen. (JR)

Von Mitchell Bard/JNS

Hätte der Iran seine nuklearen Ambitionen aufgegeben, wenn die sogenannten „Palästinenser“ einen Staat hätten? Hätte er aufgehört, die Hisbollah, die Hamas und die Houthis zu finanzieren? Würde Teheran aufhören, die sunnitisch-arabischen Staaten zu bedrohen? Würde die Muslimbruderschaft verschwinden? Und vor allem: Hätte ein „palästinensischer“ Staat den 7. Oktober verhindert?

Die Antwort auf jede dieser Fragen lautet mit ziemlicher Sicherheit „nein“. Doch wenn man dem Chor derer lauscht, die einen „palästinensischen“ Staat fordern, könnte man meinen, der israelisch-„palästinensische“ Konflikt sei die Ursache aller Probleme im Nahen Osten und die Gründung eines weiteren arabischen Staates würde der Region auf magische Weise Frieden bringen.

Die Geschichte bedeutet diesen Menschen offenbar nichts. Wenn die PLO, die Hamas, der „Palästinensische Islamische Dschihad“, die Hisbollah und der Iran ihre Absicht bekunden, Israel zu vernichten – und diese Ankündigungen in die Tat umsetzen –, warum werden sie dann nicht ernst genommen? Warum werden die Drohungen der Feinde Israels abgetan, während die Zusicherungen seiner Kritiker als Evangelium behandelt werden?

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