Mit Steuergeld gegen Israel: Die Drahtzieher der Gaza-Proteste

In Großbritannien hat die Pro-„Palästina“-Lobby ein mächtiges Netzwerk aufgebaut.
© ADRIAN DENNIS / AFP

Noch während Israel am 7. Oktober 2023 seine Ermordeten zählte und um die von der Terror-Bande Hamas verschleppten Geiseln bangte, begann in den westlichen Metropolen bereits die professionell organisierte Mobilisierung gegen den jüdischen Staat. Ein Bericht von NGO Monitor zeigt, dass hinter den angeblich spontanen Gaza-Protesten ein seit Jahren bestehendes Geflecht aus islamischen Organisationen, linken Netzwerken, finanzstarken Hilfswerken und staatlich geförderten NGOs steht. Mehrere zentrale Akteure weisen dokumentierte Verbindungen zur Mörder-Bande Hamas, zur Muslimbruderschaft, zur Hisbollah und zum iranischen Mullah-Regime auf – und profitieren dennoch von europäischen Steuergeldern. Der zweite Schock nach dem Massaker war deshalb nicht nur die erschreckende Begeisterung für die verbrecherische Hamas, sondern die Erkenntnis, wie tief deren Unterstützungsstrukturen längst in westliche Gesellschaften vorgedrungen sind. (JR)

Von Stefan Beig

Was man in den Morgenstunden des 7. Oktober 2023 tat, ist vielen Menschen bis heute gegenwärtig. Wo sie gerade waren, als die ersten Nachrichten in Bruchstücken eintrafen: Raketen über Israel. Bewaffnete Männer in den Grenzorten. Hilferufe aus Schutzräumen. Junge Menschen, die sich auf dem Nova-Festival zwischen Autos und Feldern versteckten.

Erst nach und nach wurde das Ausmaß des Massakers sichtbar, das sich in Be’eri, Kfar Aza, Nir Oz und anderen Orten zugetragen hatte. Hamas-Terroristen ermordeten rund 1200 Menschen und verschleppten 251 Frauen, Männer und Kinder in den Gazastreifen. Viele Opfer waren noch nicht identifiziert. Angehörige wussten nicht, wer tot, vermisst oder entführt war.

Der 7. Oktober stand im Zeichen des Schocks über das Massaker. Doch schon am folgenden Tag kam der zweite Schock – und er hält bis heute an: die Reaktion der Welt.

Noch während in Israel gekämpft wurde, feierten Aktivisten in westlichen Städten den Angriff als „Widerstand“ und erklärten Israel zum Schuldigen. In Berlin bejubelten Anhänger des „palästinensischen“ Netzwerks Samidoun den Hamas-Terror und verteilten Süßigkeiten.

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