„Pay for Slay“: Wenn Judenmord mit einer Rente belohnt wird

PA-Chef Mahmut Abbas.
© DOGUKAN KESKINKILIC / ANADOLU / ANADOLU VIA AFP

Die sogenannte „Märtyrerrente“ der Palästinensischen Autonomiebehörde ist nichts anderes als staatlich organisierte Belohnung für Terror gegen Juden: Wer Israelis ermordet und dafür in einem israelischen Gefängnis sitzt, wird mit lebenslangen Zahlungen alimentiert. Zu den Begünstigten dieses als „Pay for Slay“ bekannten Systems gehören auch die Mörder der Massaker vom 7. Oktober. Auf der achten Fatah-Konferenz bekannte sich Mahmud Abbas erneut zu dieser verbrecherischen Praxis und beklagte allen Ernstes, dass von Israel einbehaltene Gelder nicht wie vorgesehen an Terroristen ausgezahlt werden könnten. Während die deutsche Bundesregierung weiterhin Millionen in sogenannte „palästinensische“ Strukturen fließen lässt und lediglich von einer „Reform“ der Terrorrenten spricht, bleibt die entscheidende Frage unbeantwortet: Warum wird ein System überhaupt finanziell gestützt, das den Mord an Juden mit einer staatlichen Rente belohnt? (JR)

Von Stefan Frank

Auf der 8. Fatah-Konferenz beklagte Mahmud Abbas, Israel hindere seine Autonomiebehörde daran, Gelder an „palästinensische“ Terroristen auszuzahlen.

Vom 14. bis zum 16. Mai hielt die Fatah von Mahmud Abbas, dem Präsidenten der „Palästinensischen Autonomiebehörde“ (PA), ihre achte Konferenz ab. Die erste hatte 1967 in Damaskus stattgefunden. Rechnerisch gibt es also eine Konferenz alle sieben bis acht Jahre. Die Hauptsitzungen fanden in Ramallah statt, parallel dazu gab es Konferenzsitzungen im Gazastreifen, in Kairo und Beirut. Es war die erste allgemeine Fatah-Konferenz seit 2016 und diente unter anderem dazu, die Führungsgremien der Bewegung neu zu wählen. Rund 2.500 Mitglieder nahmen teil.

Business as usual? Kommt darauf an. Wer die Fatah für einen „moderaten“ Partner des Westens hält, müsste schockiert sein. Wenn man hingegen weiß, dass die Fatah eine Terrororganisation ist, die nie eine ihrer Taten bereut hat und jedes Jahr das Olympiamassaker von München feiert, dann war die Konferenz keine Überraschung.

So waren 388 der Teilnehmer verurteilte Terroristen. Sie waren, wohlgemerkt, nicht Delegierte, obwohl sie Blut an den Händen haben, sondern genau deshalb. Die von ihnen verübten Morde waren gewissermaßen ihre Eintrittskarte. „Im Allgemeinen gewährt die Fatah das Wahlrecht nach Kriterien wie Alter, Dienstalter und geografischer Repräsentation. Dieses Mal wurde das Wahlrecht jedoch auch ehemaligen Gefangenen mit Fatah-Bezug gewährt, die mindestens zwanzig Jahre in israelischen Gefängnissen verbracht haben“, berichtete die Times of Israel.

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