Die Kriegserklärung des Islam – 25 Jahre danach

Der Anschlag am 11. September 2001 galt der gesamten freien Welt.© DOUG KANTER / AFP
Vor 25 Jahren erklärten islamische Terroristen mit den Anschlägen vom 11. September 2001 der freien westlichen Welt den Krieg und ermordeten nahezu 3.000 Menschen. Die Freudentänze Zehntausender sogenannter Palästinenser wiederholten sich nach dem Judenmassaker der Terror-Bande Hamas am 7. Oktober 2023 und offenbarten dieselbe mörderische Ideologie. Dennoch weigert sich insbesondere die deutsche Politik bis heute, den Zusammenhang zwischen Islam-Gewalt, Rechtsverachtung und importiertem Judenhass klar zu benennen. Der Herausgeber der Jüdischen Rundschau, Dr. Rafael Korenzecher, zieht die bittere Bilanz eines Vierteljahrhunderts westlicher Verdrängung und fordert an jenem 11. September, an dem zugleich Rosch Haschana beginnt, ein Gedenken, das die Toten ehrt, indem es endlich die Lebenden schützt. (JR)
Das dritte Jahrtausend begann mit einer Kriegserklärung des Islam gegen die freie westliche Welt: mit einem beispiellosen Terroranschlag, der am 11. September 2001 nahezu 3.000 unschuldige, durch Muslime im Namen des Islam wahllos und heimtückisch ermordete Opfer forderte – darunter zehn schwangere Frauen und ihre ungeborenen Kinder, darunter Hunderte Feuerwehrleute und Polizisten, die in die brennenden Türme hineinliefen, während alle anderen herausliefen. An diesem Septembertag vor 25 Jahren wurde nicht nur Amerika angegriffen. Angegriffen wurde alles, was die freie Welt ausmacht: ihre offenen Städte, ihre Gleichheit von Mann und Frau, ihr weltliches Recht, ihre Juden.
Und die Welt konnte sehen, wer trauerte – und wer feierte. Grund genug war die Mordtat für Zigtausende sogenannte Palästinenser und für Islam-Anhänger rund um den Globus, auch mitten in Europa, vor Freude auf den Straßen zu tanzen. Wer diese Bilder für eine Fußnote hielt, wurde 22 Jahre später belehrt: Am 7. Oktober 2023, nach dem größten Judenmassaker seit der Shoah, wurden in Gaza Süßigkeiten verteilt – und auf deutschen Straßen wurde wieder getanzt, diesmal in Neukölln. Es sind dieselben Bilder, weil es dieselbe Freude ist, und es ist dieselbe Freude, weil es derselbe Hass ist. Zwischen Manhattan und den Kibbuzim am Gaza-Rand liegen 22 Jahre und kein einziger Millimeter ideologischer Distanz.
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