Das trojanische Pferd des Islam

Das trojanische Pferd© MANUEL COHEN / MANUEL COHEN / MANUEL COHEN VIA AFP
Der Westen hat seine Grenzen geöffnet, Millionen illegaler Einwanderer aus überwiegend islamischen Staaten aufgenommen und viel zu lange darauf vertraut, dass Integration und die Anerkennung seiner freiheitlichen Werte von selbst folgen würden. Doch wo Scharia-Denken und religiös begründeter Judenhass stärker wiegen als Verfassung, Gleichberechtigung und säkulares Recht, erwächst eine gefährliche Bedrohung für die offene Gesellschaft. Der amerikanische Autor Thane Rosenbaum vergleicht diese Entwicklung mit einem Trojanischen Pferd und fordert, muslimischen Einwanderern eine längst überfällige Frage zu stellen: Sind sie tatsächlich bereit, die westliche Lebensweise, Religionsfreiheit und die uneingeschränkte Geltung des Rechtsstaates anzuerkennen? Spätestens der islamische Terror der Mörder-Bande Hamas, die antisemitischen Ausschreitungen auf westlichen Straßen und der wachsende Einfluss des politischen Islam zeigen, dass Europa diese Frage nicht länger aus falsch verstandener Rücksichtnahme verdrängen darf, ehe der Kontinent über kurz oder lang seinen freiheitlichen Charakter komplett verliert. (JR)
Christopher Nolans Sommer-Blockbuster „The Odyssey“ hat eine ganze Schar von Fans begeistert, die sich zuvor noch nie Gedanken über das antike Griechenland und dessen Beitrag zur westlichen Kultur gemacht hatten. Das ist ein Gewinn für alle, denen der Kanon der klassischen Literatur am Herzen liegt.
Doch der Film dient auch als Lehrstunde für den klassischen Liberalismus und das moderne Europa. Die eindringlichste Metapher aus Ilias und Odyssee – das Trojanische Pferd – lässt sich auf die Gegenwart übertragen. In Nolans Film bleibt Odysseus, der den Plan mit dem Trojanischen Pferd ersonnen hat, durch dessen Folgen traumatisiert: das Massaker an den trojanischen Männern, Frauen und Kindern. Man sagt, man solle einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen. Doch Odysseus wusste, dass es ratsam sein kann, ein Geschenk genauer unter die Lupe zu nehmen. Man weiß nie, ob es eine Überraschung birgt, von der sich der Beschenkte vielleicht nie wieder erholt.
Die Europäer von heute wissen einiges über Geschenke mit Sprengfallen. Dem Westen wurde seit weit über einem Jahrhundert eingeredet, Einwanderung sei ein nationales Geschenk. Talent, Energie und der Beitrag zum Aufbau einer Nation könnten ein Land bereichern.
Doch Europa – und vielleicht bald auch Amerika – weiß inzwischen, dass Einwanderung ein Land auch verschlechtern kann. Wenn Neuankömmlinge nicht sorgfältig überprüft werden, wenn ihre Ankunft nicht vom Streben nach Glück, sondern von einer Eroberungsmission motiviert ist und wenn das freundliche Gesicht an der Grenze sich in der örtlichen Moschee in ein grimmigeres verwandelt, entsteht eine Bedrohung von innen.
Ein Trojanisches Pferd kann viele Formen und Größen annehmen.
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