„New York Times“ füttert die antijüdische Ritualmordlegende

Die älteste Form des Antisemitismus kehrt stets dann zurück, wenn die Fakten nicht mehr ausreichen, um Israel zu dämonisieren. Aus der politischen Anklage wird dann die moralische Monstrosität: Juden als Sadisten, als Entmenschte, als Verkörperung des Bösen. Die New York Times beteiligt sich inzwischen immer offener an dieser gefährlichen Eskalation, indem sie selbst groteskeste Behauptungen aus dem Umfeld der Terror-Bande Hamas und ihrer Aktivisten-Netzwerke publiziert und verstärkt. Was heute als „Menschenrechtsbericht“ oder „Kriegsdokumentation“ verkauft wird, folgt immer deutlicher dem uralten Muster der Ritualmordlegende – jener pathologischen Umkehrung, in der Juden genau jener Grausamkeiten beschuldigt werden, die ihre Feinde selbst begehen. 

 

Von Melanie Phillips/JNS 

 

Es ist mittlerweile klar, dass wir eine zivilisatorische Notlage durchleben. So wie die „palästinensischen“ Araber bei den Angriffen am 7. Oktober 2023 versuchten, die Zerstörung Israels herbeizuführen, so hat die islamische Welt den kulturellen Apparat des Westens eingesetzt, um die Juden zu vernichten. 

Die trügerische Unterscheidung zwischen Antizionismus und Antisemitismus wird nicht einmal mehr als Feigenblatt herangezogen. Angriffe auf Juden sind sowohl in Großbritannien als auch in Amerika außer Kontrolle geraten. In London finden solche Angriffe mittlerweile fast täglich statt. In New York belagerte im Mai ein Mob aus Islamisten und Linken die Park East Synagoge auf Manhattans Upper East Side; ein weiterer solcher Mob griff Juden vor einer Synagoge in Brooklyn an. 

Der Antizionismus mit seinen hetzerischen Lügen über Israels Verhalten, die darauf abzielen, das Land als einzigartige Bedrohung darzustellen und es zum Paria der Welt zu machen, wurde weiter als Waffe eingesetzt, um etwas noch Dunkleres zu entfesseln. 

Wir erleben eine Rückkehr zu primitiven, vormodernen Formen des Judenhasses. 

Die New York Times veröffentlichte Mitte Mai einen 4.000 Wörter langen Artikel von Nicholas Kristof mit der Überschrift „Das Schweigen, das der Vergewaltigung von Palästinensern begegnet“, in dem Kristof Israel vorwarf, Hunde darauf zu trainieren, „palästinensisch“-arabische Gefangene zu vergewaltigen. 

Diese groteske Behauptung sollte Kristofs Behauptung von systematischer sexueller Gewalt „gegen Männer, Frauen und sogar Kinder durch Soldaten, Siedler, Verhörbeamte des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet und vor allem Gefängniswärter“ veranschaulichen. Die Behauptung, Hunde seien zur Vergewaltigung von Gefangenen eingesetzt worden – was Experten als anatomisch unmöglich bezeichnen –, ist ebenso lächerlich wie obszön. 

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