Gaza-Roadmap: Diplomatische Naivität hält die Hamas an der Macht
Die internationale Diplomatie will wieder einmal glauben, die Terror-Bande Hamas lasse sich durch Resolutionen, Gremien und „Roadmaps“ entwaffnen. Doch die Hamas denkt gar nicht daran, ihre Waffen abzugeben oder ihre Herrschaft über Gaza freiwillig aufzugeben. Während in New York, Doha oder Kairo über Übergangsmechanismen fabuliert wird, nutzt die gazanische Mörder-Bande jede Feuerpause zur Neuformierung, Einschüchterung der eigenen Bevölkerung und Vorbereitung des nächsten Angriffs auf Israel. Die Mörder-Bande Hamas versteht weder Resolutionen noch Appelle, sondern ausschließlich militärische Stärke. Wer die Hamas nicht besiegt, konserviert ihre Macht und nennt diese gefährliche Illusion dann Friedensprozess.
Die Hamas ist weiterhin bewaffnet, organisiert und ihrem erklärten Ziel verpflichtet, Israel durch den Dschihad (heiligen Krieg) zu vernichten. Doch anstatt sich dieser Realität zu stellen, geben sich internationale Diplomaten weiterhin gefährlichen Fantasien hin, die Hamas durch Verhandlungen aus der Welt schaffen zu können.
Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Massaker der Hamas in Israel am 7. Oktober 2023 ist die islamische Terrorgruppe nach wie vor fest im Gazastreifen verankert.
Das jüngste Beispiel stammt vom ehemaligen Sonderkoordinator der Vereinten Nationen für den Nahost-Friedensprozess, Nickolay Mladenov, der dem UN-Sicherheitsrat einen 15-Punkte-Plan mit dem Titel „Roadmap zur vollständigen Umsetzung von Präsident Trumps umfassendem Gaza-Plan“ vorgelegt hat.
Mladenov ist Vorsitzender des sogenannten „Board of Peace“, einer von Trump gegründeten internationalen Organisation, deren erklärtes Ziel es ist, die Prozesse seines Gaza-Friedensplans zu überwachen. Mladenov forderte den Sicherheitsrat auf, „alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel“ einzusetzen, um die Hamas zur Entwaffnung zu drängen, und appellierte an Israel, seine Verpflichtungen zum Waffenstillstand einzuhalten. „Es gibt keine dritte Option“, sagte er. „Es gab sie nie, und die Menschen in Gaza sollten nicht warten müssen, während manche so tun, als gäbe es sie.“ Mladenov fügte hinzu, dass das größte Hindernis für die vollständige Umsetzung des Waffenstillstands nach wie vor „die Weigerung der Hamas ist, eine überprüfte Entwaffnung zu akzeptieren, die Zwangskontrolle aufzugeben und einen echten zivilen Übergang in Gaza zuzulassen.“
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