Conservative Political Action Conference (CPAC) in Ungarn: Budapest sendet Signal an Brüssel

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán positionierte sich auf der CPAC entschieden gegen Brüssels Bevormundung. © Filip Gašpar
Kurz vor der richtungsweisenden Parlamentswahl in Ungarn wird Budapest zur Bühne demonstrativer Geschlossenheit gegen Brüssel. Viktor Orbán nutzt die CPAC Hungary gezielt gegen das nahezu israelfeindliche, US-feindliche und suizidale Meinungsmonopol der EU, um ein dichtes Netzwerk patriotisch-konservativer Verbündeter für eine grundlegende Politikwende in Europa und innerhalb der Europäischen Union zu formieren. Die Wahl am 12. April wird damit zum Gradmesser für die Durchsetzungsfähigkeit eines politischen Modells, das nationale Souveränität ins Zentrum rückt und zugleich eine echte europäische Integration im Sinne der Gründungsväter der EG und EWG anstrebt. Gemeint ist damit gerade kein europäischer Bundesstaat, kein „Vereinigte Staaten von Europa“, sondern ein Staatenbund, der an die ursprüngliche Idee einer Wirtschafts- und Zollunion anknüpft: Kooperation souveräner Nationen statt Überstaatlichkeit. Dieses „Europa der Vaterländer“ folgt den Leitlinien der Gründungsväter und setzt zugleich ein klares Zeichen gegen unkontrollierte Migration sowie für eine Rückbesinnung auf die tragenden Prinzipien der europäischen Einigung. (JR)
Die CPAC Hungary in Budapest stand in diesem Jahr im Zeichen des ungarischen Wahlkampfs. Internationale Gastredner von Alice Weidel bis Javier Milei stellten sich hinter Ministerpräsident Viktor Orbán und unterstrichen die politische Bedeutung der bevorstehenden Parlamentswahl.
Vor dem Hintergrund eines offeneren Wahlausgangs als in den vergangenen Jahren war die Stimmung unter den Teilnehmern spürbar angespannt.
Ungarn-Wahlkampf spitzt sich zu
Zum fünften Mal hat die Conservative Political Action Conference (CPAC) in Budapest stattgefunden. Anders als in den vergangenen Jahren wurde sie nicht im Mai, sondern bereits im März abgehalten. Sie fand damit nur drei Wochen vor der Parlamentswahl am 12. April statt. Der Austragungsort war diesmal die MTK-Sporthalle nahe dem Stadion Puskás Ferenc, eine große, funktionale Location, die eine hohe Teilnehmerzahl ermöglichte und den Charakter einer großen politischen Zusammenkunft unterstrich. Wenige Wochen vor der Wahl wurde das Treffen damit sichtbar in den ungarischen Wahlkampf eingebunden.
In einer großen Halle trat über Stunden ein internationales politisches Personal auf. Die Bühne war aufwendig gestaltet, mit großen Schriftzügen und klar inszenierten Auftritten. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „On to Victory“ und richtete sich erkennbar nicht nur an ein internationales Publikum, sondern vor allem an die Wähler im eigenen Land.
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