Warum ist die fehlerhafte Sache der „Palästinenser“ so wichtig für die radikale Linke?

Die anti-israelische Propaganda der „Palästinenser“ ist, obwohl zutiefst fehlerhaft, zu einem zentralen Bestandteil der Ideologie der radikalen Linken geworden, insbesondere bei den Anhängern der so genannten „Intersektionalität“. An den westlichen Universitäten gibt es mehr Demonstrationen gegen Israel als gegen Russland, China oder dem Iran. Dieses Phänomen ist die Manifestation einer internationalen antijüdischen Bigotterie.

Mohammed Effendi Amin el-Husseini verbündetet sich mit Nazi-Deutschland und plante mit Hitler die „Endlösung“ für die Juden in Palästina.© AFP ARCHIVES / AFP

Von Alan M. Dershowitz/Redaktion Audiatur

Warum wird der „palästinensischen“ Sache so viel Aufmerksamkeit zuteil, wenn es auf der ganzen Welt viel zwingendere Anliegen gibt, wie die der Kurden, Uiguren und anderer staatenloser und unterdrückter Völker? An den Universitäten gibt es mehr Demonstrationen gegen Israel als gegen Russland, China, Weißrussland und den Iran. Und warum? Die Antwort hat wenig mit den „Palästinensern“ und alles mit Israel als dem Nationalstaat des jüdischen Volkes zu tun. Es handelt sich um eine politische Manifestation des internationalen Antisemitismus. Und das nur, weil der Staat, der der Unterdrückung der „Palästinenser“ beschuldigt wird, Israel ist.

Damit soll nicht gesagt werden, dass es falsch ist, die „palästinensische“ Sache zu unterstützen. Es bedeutet, dass es falsch – und bigott – ist, dieser zutiefst fehlerhaften Sache Vorrang vor anderen, gleichwertigen oder verdienstvolleren Anliegen einzuräumen. Die radikale Linke gibt nicht nur den „Palästinensern“ den Vorrang, sie ignoriert auch weitgehend andere Anliegen, nur weil Israel auf der anderen Seite des „palästinensischen“ Problems steht. Der Grund dafür ist eigentlich ganz einfach. Es hat wenig mit den Verdiensten und alles mit Antisemitismus zu tun. Er nennt sich Antizionismus, ist aber nur ein Deckmantel für antijüdische Bigotterie.

Ein aktuelles Beispiel ist die Entscheidung von Ben and Jerry’s Eiscreme, Teile Israels zu boykottieren, während sie weiterhin an Länder verkauft, in denen weitaus größere Missstände herrschen. Auf die Frage, warum Ben and Jerry’s ihren Boykott nur auf Israel beschränkt, gaben die Gründer zu, dass sie keine Ahnung hätten. Nun, ich habe eine Idee. Im Fall von Ben and Jerry’s sind die unwissenden Gründer einfach nützliche Idioten, die unhinterfragt der Schar der linken Antisemiten folgen.

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