Wie die sich „Palästinenser“ nennenden Araber will auch „Black Lives Matter“ gewaltsam Geschichte auslöschen

Der geschichtsverfälschende und friedensfeindliche „Palästinensismus“ ist das Hauptsteckenpferd der gegenüber vielerlei arabischem Unrecht vorsätzlich erblindeten westlichen Linken. Es ist daher kein Zufall, dass die Taktiken, die im heftig geführten Kulturkrieg gegen unsere westliche Werte angewandt wurden, keine anderen sind als die, die heute gegen Israel zur Anwendung kommen.

Werden diejenigen Euroamerikaner, die Kolumbus' Statue beschmiert haben, nun den Kontinent verlassen, auf dem sie dank Kolumbus leben können?
© Parker Michels-Boyce , AFP

Von Melanie Phillips (JNS)

In Großbritannien werden Statuen von historischen Persönlichkeiten, die mit Kolonialismus oder Sklaverei in Verbindung gebracht werden, heruntergerissen oder zur Entfernung vorgemerkt. Damit sollen die «Black Lives Matters»-Aktivisten und ihre Unterstützer, sowohl Schwarze als auch Weiße, besänftigt werden, die den schrecklichen Tod von George Floyd im Polizeigewahrsam von Minneapolis aufgegriffen haben, um zu behaupten, dass die westliche Gesellschaft grundlegend rassistisch sei.

0Die Zerstörung dieser Statuen und anderer ähnlicher Artefakte, die Teil des kulturellen Gedächtnisses einer Zivilisation sind, erinnert unausweichlich an einen weiteren Akt der kulturellen Auslöschung — den der Bücherverbrennung durch das Naziregime in den 1930er Jahren. Sie warfen Bücher von jüdischen, sozialistischen, liberalen oder anderen Autoren ins Feuer, die sie gegenüber der Nazi-Ideologie als feindlich ansahen. Sie taten dies, um eine westliche Kultur auszulöschen, die sie zerstören und durch ihre eigenen schrecklichen Ideen ersetzen wollten.

Die Entfernung der britischen Statuen ist nicht nur ein Protest gegen Rassismus. Es ist ein Versuch, eine ganze Kultur zu zerstören und sie durch eine Gesellschaft zu ersetzen, die nach einem bestimmten, unanfechtbaren Dogma organisiert ist.

Natürlich gibt es in Amerika und Großbritannien anti-schwarze, rassistische Vorurteile. Es gibt auch einen bösartigen schwarzen Antisemitismus, so wie es Schwarze gibt, die dem jüdischen Volk sympathisierend gegenüberstehen, und Juden, die Vorurteile gegen Schwarze haben.

Als gäbe es keinen nicht-europäischen Rassismus

Der Punkt ist, dass Rassenvorurteile in jeder einzelnen Gesellschaft existieren — in den Entwicklungsländern ebenso wie im Westen. Den Westen als angeblich einzige rassistische Region anzuprangern, ist daher eine grobe Doppelmoral und Verleumdung.

Wie üblich haben die linken Juden jedoch in dieser explosivsten Entwicklung der Kulturkriege gegen den Westen die falsche Seite gewählt. Nachdem sie die Umkehrung von Wahrheit und Lüge, Opfer und Unterdrücker in der Identitätspolitik vollständig verinnerlicht haben, haben sie die schwarze Viktimologie, die Schwarze als die unveränderlichen Opfer der weißen Gesellschaft darstellt, unkritisch angenommen und sich für die Agenda und die Werte von «Black Lives Matter» eingesetzt.

Indem sie die Darstellung des eigenen anti-weißen, rassistischen, antisemitischen Animus dieser Gruppe als «Antirassismus» unterstützen, haben sie sich auch an der bösartigen Dämonisierung all derer beteiligt, die es wagen, BLM-Aktivisten als das zu bezeichnen, was sie wirklich sind.

Nachdem der Präsident der Zionistischen Organisation Amerikas, Mort Klein, BLM auf Twitter als «eine Juden hassende, Weiße hassende, Israel hassende, konservative, Schwarze hassende, Gewalt fördernde, gefährliche, von Soros finanzierte extremistische Gruppe von Hassern» angeprangert hatte, prangerte Rabbi Rick Jacobs, Präsident der Union des Reformjudentums, ihn als Rassisten an und versuchte, den ZOA aus der einflussreichen Konferenz der Präsidenten der wichtigsten jüdischen Organisationen hinauszuwerfen.

In Großbritannien hat das Board of Deputies of British Jews eine Kommission zur Untersuchung von Rassenvorurteilen innerhalb der jüdischen Gemeinde eingesetzt. Es ist nicht klar, ob dies auf den angeblichen Rassismus der Gemeinde gegenüber ihrer winzigen Anzahl schwarzer Juden beschränkt werden soll, oder ob es sich dabei um angeblichen allgemeinen Rassismus der ganzen Gemeinde gegen Nichtjuden handelt.

Es kann Fälle von Vorurteilen in der Gemeinde gegen einige schwarze Juden oder mit Schwarzen verheiratete Juden geben. Diejenigen, die die daraus resultierende Isolation und Ablehnung erfahren haben, verdienen Sympathie, und es ist ein lohnendes Ziel, sich darum zu bemühen, sich damit auseinanderzusetzen. Der Kontext, in dem diese Untersuchung eingeleitet wurde, ist jedoch nicht verheißungsvoll.

Kritiker der schwarzen Viktimologie werden als «Rassisten» angegriffen

Sowohl in Großbritannien als auch in Amerika wird jeder, der die schwarze Viktimologie wegen ihrer anti-weißen, antijüdischen, aufständischen oder subjektiv verdächtigen Seite kritisiert, als «Rassist» bezeichnet. Ein Twitter-Mob versammelt sich dann, um solchen Menschen ihren Ruf, ihre Plattform oder ihren Arbeitsplatz für das Verbrechen, die Wahrheit zu sagen, zu entziehen.

In einer Atmosphäre, die an die Hexenprozesse im Salem des 17. Jahrhunderts erinnert, besteht die Gefahr, dass das Board of Deputies eine Hängt-sie-Jury eingesetzt hat, um die jüdische Gemeinde Großbritanniens nach manipulierten kulturellen Regeln schuldig zu sprechen. Wenn dem so ist, wäre dies ein weiteres Beispiel dafür, dass der Ausschuss vor Leuten mit einer kaputten Agenda, die aber die Macht haben, die Bedingungen der öffentlichen Debatte zu diktieren, «auf die Knie» geht.

Viele linke Juden sehen nicht die Gefahr

Es ist nicht nur so, dass viele linke Juden in diesem titanischen Kampf zur Verteidigung der Zivilisation auf der falschen Seite stehen. Es ist nicht einmal so, dass sie die Gefahr für sich selbst nicht erkennen, die von einer Agenda der Zerstörung einer Kultur ausgeht, deren Wurzeln in der hebräischen Bibel liegen. Es ist auch eine auffällige Tatsache, dass die Taktik, die jetzt bei diesem heftigen Angriff gegen den Westen angewandt wird, sich in dem Versuch widerspiegelt, den Staat Israel zu stürzen.

Das Niederreißen der Statuen ist die physische Manifestation des jahrzehntelangen Versuchs, durch die Vereinnahmung des Bildungssystems den Westen zu zerstören, indem man die Aufzeichnung seiner Errungenschaften auslöscht und ihn stattdessen als rassistisch, kolonialistisch und böse darstellt.

In Israel haben «Palästinenser» systematisch archäologische Ausgrabungen in Jerusalem zerstört und Aushubmaterial mit möglicherweise unbezahlbaren Artefakten in den Müll gekippt. Sie tun dies, um die Beweise zu zerstören, die ständig über das alte Königreich Israel ausgegraben werden, und damit den einzigartigen Anspruch der Juden auf das Land. Indem sie diese antiken Gegenstände angreifen, versuchen sie physisch, die den Juden ureigene Geschichte auszulöschen.

Die schwarze Viktimologie beschuldigt routinemäßig andere für alle Nachteile, die Schwarze erleiden, und leugnet die Rolle, die der Zufall, das Unglück oder ihr eigenes Verhalten spielen, während sie moralische Straffreiheit als «Opfer» für alle Unrechtstaten, die sie selbst begehen, beansprucht.

«Palästinenser» geben Israel die Schuld für all ihr Unglück und beschuldigen es fälschlicherweise, sie aus ihrem Heimatland vertrieben und ihnen ihren eigenen Staat verweigert zu haben. Gleichzeitig leugnen sie ihren jahrhundertealten Krieg zur Zerstörung des jüdischen Heimatlandes und haben das Angebot eines «Palästinenser»-Staates, das ihnen seit den 1930er Jahren immer wieder unterbreitet wurde, stets abgelehnt.

Das eigentliche Ziel von BLM ist wieder einmal der Sturz des Kapitalismus

BLM-Aktivisten beschmieren die westliche Gesellschaft mit verzerrten Behauptungen über Sklaverei und Unterdrückung, um ihr eigentliches Vorhaben, die weiße kapitalistische Gesellschaft zu stürzen, sowohl zu erleichtern als auch zu verschleiern.

«Palästinenser» beschmieren Israel mit falschen Behauptungen über Besatzung und Unterdrückung, um ihre wirkliche Agenda, Israel von der Landkarte zu tilgen, sowohl zu erleichtern als auch zu verschleiern.

Anti-weiße Rassisten projizieren ihr eigenes Vergehen des Rassismus auf andere und beschuldigen fälschlicherweise jeden, der die finstere Agenda der schwarzen Viktimologie kritisiert, ein «Rassist» zu sein.

«Palästinenser», deren Ziel ein «palästinensischer» Staat ist, aus dem alle jüdischen Bewohner des Landes vertrieben würden, projizieren ihre eigene Agenda der rassistischen ethnischen Säuberung auf Israel, das sie mit böswilliger und nachweisbarer Absurdität beschuldigen, Völkermord an den «Palästinensern» zu begehen.

BLM-Anhänger, die den Westen als die endemisch rassistischen Täter der Sklaverei herausstellen, während sie dasselbe oder Schlimmeres im Rest der Welt ignorieren, unterwerfen den Westen einer Doppelmoral.

«Palästinenser» und ihre Unterstützer, die Israel als Menschenrechtsverletzer herausstellen, während sie «palästinensische» frauenfeindliche, schwulenfeindliche, freiheitsfeindliche und andere Menschenrechtsverletzungen sowie die Menschenrechtsverletzungen der anderen Tyranneien und Terrorregime der Welt ignorieren, üben eine Doppelmoral aus, die direkt aus dem Antisemitismus-Drehbuch stammt.

Der Palästinensismus ist das Aushängeschild der westlichen Linken. Es ist kein Zufall, dass die Taktiken, die im Kulturkrieg gegen den Westen angewandt werden, sich als die gleichen Taktiken herausstellen, die auch gegen Israel angewandt werden.

Was bei den Juden beginnt, hört bei den Juden nie auf. In diesem gegenwärtigen Chaos auf den Straßen Amerikas und Großbritanniens spielt es sich nun vor unseren entsetzten Augen ab.

Melanie Phillips, eine britische Journalistin, Rundfunksprecherin und Autorin, schreibt eine wöchentliche Kolumne für JNS. Derzeit ist sie Kolumnistin der "Times of London". Ihre persönlichen und politischen Memoiren, "Guardian Angel", wurden von Bombardier veröffentlicht, die 2018 auch ihren ersten Roman "The Legacy" veröffentlichte. Ihr Werk ist zu finden unter: www.melaniephillips.com.

Aus dem Englischen von Daniel Heiniger

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