Verliebt in Jerusalem

Stefan Gödde ist hunderttausenden TV-Zuschauern als Moderator des ProSieben-Wissensmagazins „Galileo“ bekannt. In seinem Buch „Nice to meet you, Jerusalem“ nimmt er den Leser mit auf eine liebevolle Entdeckungstour durch die ewig junge und ewig jüdische Hauptstadt Israels.

(Israelnetz) Stefan Gödde ist hunderttausenden TV-Zuschauern als Moderator des ProSieben-Wissensmagazins „Galileo“ bekannt. In seinem Buch „Nice to meet you, Jerusalem“ nimmt er den Leser mit auf Entdeckungstour. Im „Israelnetz“-Interview erklärt er, warum jeder einmal in diese Stadt reisen sollte, ihn ein traditionelles Schabbat-Essen besonders berührte und was er nachts in der Grabeskirche erlebte.

 

IN: Jerusalem ist – neben Rom – ihre Lieblingsstadt. Über die israelische Stadt haben Sie ein Buch geschrieben. Woher kommt Ihre Faszination für Jerusalem? Was beeindruckt Sie an der Stadt?

Gödde: Ich kenne keine andere Stadt auf der Welt, in der sich verschiedene Kulturen, Nationen, Religionen und Weltanschauungen so sehr verdichten wie in der Altstadt von Jerusalem. Ein unglaublich faszinierender Ort. Und obwohl ich schon viele Male dort war, entdecke ich immer wieder etwas Neues, lerne spannende Menschen kennen, die mir ihre Geschichten erzählen. Jerusalem ist eine Schatzkammer. Und ich finde, jeder sollte zumindest einmal im Leben dort gewesen sein, um das ganz spezielle Lebensgefühl aufzusaugen. Und um diese besondere Spannung zu erleben, die in der Luft liegt.

IN: Gab es für Sie einen konkreten Anlass oder ein Erlebnis, in dem sich Ihre Begeisterung für Jerusalem und Israel gründet?

Gödde: Als Jugendlicher habe ich in einem amerikanisch-jüdischen Ferienlager als Kinder-Betreuer gearbeitet – in der Nähe von New York. Dort habe ich viele Israelis kennengelernt, mich mit ihnen angefreundet und habe sie danach in ihrer Heimat besucht. Seitdem war ich schon viele Male in Israel – ein Land, das flächenmäßig nur so groß ist wie Hessen, aber unglaublich viel zu bieten hat: unterschiedlichste Landschaften, freundliche Menschen, tolles Essen, Beach-Life, faszinierende Städte. Als Tourist kann man auf engsten Raum extrem spannende Kontraste erleben.

IN: Viele Touristen machen einen Bogen um Israel, sie befürchten eine Gefahrensituation vor Ort. Wie erleben Sie die Sicherheitslage im Land bei Ihren Besuchen?

Gödde: Als Tourist muss man sich darauf einstellen, auf der Straße bewaffnete Menschen zu sehen - das gehört in dieser Region der Welt einfach dazu. Mich persönlich beunruhigt das nicht. Und Freunde vor Ort haben mich in meiner Einschätzung immer wieder bestätigt: dass man als Tourist nicht Teil des Konfliktes ist. Das heißt, niemand im Land hat ein Interesse daran, dass Touristen zwischen die Fronten geraten oder sich bedroht fühlen.

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