Bernies Milliardäre: George Soros mit dem eBay-Gründer Omidyar und dem Emir von Katar Hand in Hand für den extrem linken Israel- Dämonisierer Bernie Sanders

Wie der reichste Mann Hawaiis, der franko-persische eBay-Milliardär Pierre Omidyar, der Israel-Feind Soros und das islamistische Katar die Kampagne des Altkommunisten Sanders finanzieren

Ein unheilvolles Trio: EBay-Gründer Pierre Omidyar, der Emir von Katar und der Milliardär George Soros.© WIKIPEDIA, AFP

Von Daniel Greenfield

Wenn es eine Sache gibt, die jeder über Senator Bernie Sanders weiß, dann ist es, dass er Milliardäre hasst. Als frisch gebackener Millionär und Mitglied der „One Percent“, lenkt Sanders nun seinen alten Hass auf Millionäre ausschließlich auf Milliardäre, denn Milliardäre sollte es nicht geben – darauf besteht er.

Und während Bernie Tugend heuchelt und bestreitet, ein sogenanntes „Political Action Committee“, eine eigene Lobbygruppe, zu haben oder Spenden von Milliardären anzunehmen, wird ein Großteil seiner Medienkampagne von Pierre Omidyar finanziert, dem Gründer von eBay und reichsten Mann Hawaiis.

Omidyar, ein auf Hawaii lebender französisch-persischer Staatsbürger, hat First Look Media (FLM) 250 Millionen Dollar versprochen. Das Aushängeschild des Medienunternehmens FLM, das Omidyar mitgründete, ist „The Intercept“, eine Seite mit linksradikalen, anti-amerikanischen und antisemitischen Inhalten – und diese Seite hat klar und eindeutig einen Favoriten im Wahlkampfrennen des Jahres 2020.

Die Wahlberichterstattung von „The Intercept“ ist voll von sich überschlagendem Sanders-Cheerleading, zu den jüngsten Beispielen gehören: „Sanders wird Trump mit der Kraft der Solidarität schlagen“, „CNN war der größte Gegner von Bernie Sanders in der Iowa-Debatte“ und „Bernie Sanders Geheimnis, um die Unterstützung der Latinos zu gewinnen“.

Aber noch bedeutender ist, dass „The Intercept“ in Sanders‘ Kampagne die Ausforschung der politischen Konkurrenten übernimmt. Die Artikel über Bernie Sanders sind überschwänglich, die Berichte über die anderen Kandidaten hingegen sind unverhohlene Attacken, die als journalistische Recherche ausgegeben und von den Medien weiterverbreitet werden. Dazu gehören auch die jüngsten Geschichten über Bloombergs plagiiertes Wahlkampfmaterial und Gefangenenarbeit.

Der Fachbegriff für die Recherche gerade auch diskreditierender Information über den politischen Kontrahenten ist „opposition research“. Der Unterschied zwischen Journalismus und „opposition research“ sind die Motive, die am Anfang stehen. So verfolgen Journalisten bei einer Geschichte, wohin sie geht. „Oppositionsforscher“ jedoch sind darauf aus, einer bestimmten Kampagne zum Sieg zu verhelfen, indem sie ihren Gegnern Schaden zufügen.

Und es gibt keine Zweifel daran, was die Schlagzeilen und Berichte von „The Intercept“ über Politiker wie Buttigieg motiviert, den die radikale Lieblingsseite des Technologie-Milliardärs Omidyar bisher noch nicht mit Dreck beworfen hatte. Diese von einem Tech-Tycoon und reichsten Mann Hawaiis finanzierte „opposition research“ wird dann retweeted von Sanders‘ Kampagnen-Account, seinen Mitarbeitern, Stellvertretern, Verbündeten und diversen „Bernie Bros.“.

Rufmord gegen Sanders-Konkurrenten

Hinter dieser Massenfertigung von Attacken auf Buttigieg steht „The Intercept“ als Verbreiter von Verschwörungstheorien zugunsten der Sanders-Kampagne. Beispiele für Schlagzeilen gegen Buttigieg sind: „Bürgermeister Pete Buttigiegs mehrheitlich weißer Stab“, „Marihuana: Pete Buttigieg weicht Fragen zu Verhaftungen von Schwarzen aus“ und „Buttigieg nutzte für Umfragen unterbezahlte Zeitarbeiter“. Auch Amy Klobuchar wurde zum Ziel: „Amy Klobuchar verteidigte Strafverfolgung von Khat-Besitz“, „Senator Amy Klobuchar versuchte, Mittel an ein christliches Anti-LGBT-Programm zu leiten“ und „2020-Kandidatin Amy Klobuchar drängt auf Finanzierung der Polizei“.

„The Intercept“ ließ auch aufgeregt Meldungen über Sanders‘ sicheren Wahlsieg in Iowa zirkulieren – als der Sieg jedoch ausblieb, stieg man auf die Verbreitung von Verschwörungstheorien um, die die Lüge stützen sollten, Sanders habe gewonnen. Gerade wird bereits konzertiert eine Reihe von Artikeln vorbereitet, um die Legitimität des Verfahrens zur Nominierung des Kandidaten der demokratischen Partei für den Wahlkampf 2020 anzweifeln zu können.

Nun sind Milliardäre, die politische Webseiten finanzieren, die ihre Ansichten unterstützen, nichts Neues in der Politik. Aber die Nähe zwischen der Sanders-Kampagne und der Hass-Seite eines Milliardärs, die Sanders mit PR und wie oben beschriebenen Informationen zu Kontrahenten versorgt, sollte breit diskutiert werden, vor allem angesichts der Tatsache, dass hier ein Millionärssozialist wie Sanders seine Verachtung für Milliardäre ausstellt.

„The Intercept“ liefert nicht nur zufällig Inhalte, die der Sanders-Kampagne nützlich sind.

Briahna Joy Gray, Bernies nationale Pressereferentin, war die leitende Politikredakteurin von „The Intercept“. Gray wurde von der Webseite des Technologie-Milliardärs eingestellt, nachdem sie 2016 eine lautstarke Unterstützerin von Sanders geworden war. Als das Kampagnenteam sie offiziell einstellte, erklärte sie: „Es war die progressive Vision, die Sanders‘ Kampagne 2016 verkörpert, die meine Karriere im Journalismus zündete.“ Ihr letzter Artikel lautete: „Bernie Sanders fragt die richtige Frage nach Reparationen“. Im Monat darauf wurde sie offiziell Teil von Sanders‘ Kampagnenteam.

„The Intercept“ hat eine sehr klare politische Identität und sie ist auch der mediale Arm einer Bewegung, deren Ziel es ist, linke Kandidaten auszuwählen und zu fördern. Und niemand fragt, wer das alles finanziert und warum.

Omidyar pro Soros

Pierre Omidyar hat ein Vermögen für „The Intercept“ ausgegeben. Er ist auch ein wichtiger Unterstützer der „Open Society Foundations“ von George Soros. Nicht zufällig hat „The Intercept“ Soros energisch verteidigt. Ausgerechnet die Seite, deren Hass auf den jüdischen Staat häufig an Antisemitismus grenzt und deren Mitgründer und Herausgeber, Glenn Greenwald, Hamas und Hisbollah verteidigt hat, beschuldigte Soros-Kritiker des Antisemitismus.

In einer Zeit, in der den digitalen Medien das Geld ausgeht, hat „The Intercept“ genug davon, ist dabei aber extrem unrentabel. Bei nur 156.857 Dollar Einnahmen betrug Greenwalds Jahresgehalt über eine halbe Million Dollar. In einem Jahr wurden fast 10 Millionen Dollar für Gehälter ausgegeben.

Dies sind alles keine üblichen Zahlengrößen im Journalismus, hier geht es um Einflussnahme.

Linke Einflussnahme in Brasilien

Ein offensichtlicher Unterschied zwischen Journalismus und Einflussnahme liegt im Einsatz des Internets, in Form von „Cyber warfare“. Greenwald wurde kürzlich wegen Cyber-Kriminalität in Brasilien angeklagt, weil er sich mit Hackern abgestimmt haben soll, um die Untersuchung der Korruptionsvorwürfe um die ehemalige linke Regierung des Landes zu torpedieren. „The Intercept“ nutzte gestohlene E-Mails und Nachrichten, um politische Gegner wie z.B. Elliott Broidy, den ehemaligen Finanzvorsitzenden des Organisationsgremiums der Republikanischen Partei (RNC) und Trump-Verbündeten, ins Visier zu nehmen, dessen E-Mails von katarischen Agenten gehackt wurden.

Die katarische Verbindung ist nicht zufällig, „The Intercept“ fungiert als Sprachrohr für den reichen Terrorstaat.

Über seine anti-amerikanische und anti-israelische Politik hinaus hat „The Intercept“ im Namen Katars sehr offensichtlich eine Informationskampagne gegen die VAE geführt, die durch Hacks und Cyber-Kriegsführung unterstützt wird.

Schlagzeilen wie „Das schmutzige Doppelleben des VAE-Botschafters Yousef al Otaiba“, „Durchgesickertes Dokument enthüllt Plan für den Finanzkrieg der VAE“ und, ironischerweise, „Think Tanks nehmen Geld der VAE, um die Agenda der Diktatur voranzutreiben“, machen das nur allzu deutlich. Die Geschichte über Otaiba war, wie zu erwarten, das Werk katarischer Hacker.

Berichte über Katar lesen sich wie direkte Regime-Propaganda: „Durchgesickerte Dokumente enthüllen erstaunlichen Plan für Finanzkrieg gegen Katar – und für den Diebstahl der Weltmeisterschaft“, „Im Neocon Think Tank drischt Steve Bannon auf Katar ein und lobt Saudi-Arabien“ und „Saudi-Arabien plante im vergangenen Sommer eine Invasion Katars, Rex Tillersons Bemühungen, sie zu stoppen, könnten ihn seinen Job gekostet haben“.

Solche Dinge lassen RT, Xinhau und sogar Al Jazeera subtil und zurückhaltend erscheinen. Auch weitaus diskreter auftretende ausländische Seiten zur Einflussnahme wurden gezwungen, sich als ausländische Agenten zu registrieren. Warum trieb „The Intercept“ Operationen zur Einflussnahme in diesem Land voran? Fragen Sie seinen Geldgeber. Pierre Omidyar stellte 87 Millionen Dollar der 90 Millionen Dollar-Finanzaustattung von „The Intercept“ zur Verfügung. Es ist sein Baby, trotz der behaupteten redaktionellen Unabhängigkeit, von der es tatsächlich keine Anzeichen in der linientreuen Publikation gibt.

Und das läuft auf eine Medienunternehmung für Sanders Kampagne hinaus, die einen Wert von mehreren zehn Millionen Dollar hat, und die sie sich mit Katar teilt. Er wird von einem Tech-Tycoon finanziert, der eine Menge Geld ausgegeben hat, um politische Ergebnisse in diesem Land zu beeinflussen, indem er die Fassade des Journalismus benutzt.

Das sind Fragen, die es wert sind, gestellt zu werden. Es ist eine Schande, dass das niemand tut.

Bernie Sanders behauptet, dass Milliardäre zu viel Einfluss auf das politische System dieses Landes haben, dennoch hat er den politischen Direktor einer politischen Organisation, ein Milliardärsprojekt, eingestellt, und seine Accounts twittern die gegen seine Kontrahenten gerichteten Rechercheergebnisse derselben Organisation. Und genau wie mit seinen Häusern und seinem 1%-Status kann er nicht glaubhaft beides zugleich sein. Wenn er wirklich meint, dass Milliardäre zu viel Macht haben, sollte er sich von „The Intercept“ lösen. Aber das kann und wird er nicht.

Die offizielle Sanders-Kampagne mit ihrer penetranten Behauptung, nur von kleinen Spendern finanziert zu werden, ist nichts als Fassade. Diese kleinen Spender kommen nicht nur aus den reichsten Bezirken Amerikas, die Kampagne ist außerdem lediglich die Spitze eines viel größeren politischen Eisbergs von gemeinnützigen Organisationen, einer weitaus größeren Bewegung als die Kampagne.

Bernie Sanders braucht weder eine eigene Lobbygruppe (PAC) noch muss er Spendenaktionen mit Milliardären ausrichten. Der millionenschwere Sozialist profitiert von einer viel ausgefeilteren Infrastruktur, die seine eigene Kampagne aktiv fördert und gleichzeitig seine Rivalen ins Visier nimmt. Die laufenden Kosten überwiegen bei weitem die Ausgaben der anderen Kandidaten und ihrer Lobbygruppen.

„The Intercept“ und die undurchsichtigen Motive seines Hintermannes sind ein Beispiel, und nicht das einzige, für diese Praxis. Und die Leute, die das Geld haben, um diese mächtigen Netzwerke zu finanzieren, wie Omidyar oder Soros, müssen Milliardäre sein.

Niemand fragt Bernie nach ihnen. Niemand redet darüber, was sie sich von seiner Regierung erwarten könnten.

Man sollte es aber.

Daniel Greenfield ist ein Shillman-Journalismus-Stipendiat am David Horowitz Freedom Center.

Übersetzung: Paul Möllers

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