Die Top-10 der antisemitischen Vorfälle

Das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles hat die gesamte Top-10-Liste der schlimmsten antisemitischen Vorfälle veröffentlicht.

Das Simon-Wiesenthal-Center in Los Angeles

Von Thomas M. Eppinger

Bereits im Vorfeld war bekannt geworden, dass die britische Labour Party unter ihrem Vorsitzenden Jeremy Corbyn die Liste anführt. Niemand habe mehr dafür getan, um Antisemitismus im Mainstream des politischen und gesellschaftlichen Lebens zu etablieren als die Labour Party unter Corbyn, heißt es in der Begründung.

Den zweiten Rang teilen sich der Überfall der Hassgruppe Black Hebrew Israelites auf einen koscheren Supermarkt in Jersey City, New York, und der Anschlag in Halle.

Den dritten Platz nimmt Italien ein. Die 89-jährige Auschwitz-Überlebende Liliana Segre, Senatorin auf Lebenszeit im italienischen Parlament, erhielt unzählige Morddrohungen über soziale Medien, nachdem sie eine nationale Kommission zur Bekämpfung von Hass und Fanatismus vorgeschlagen hatte.

Nummer vier: Die französische Staatsanwaltschaft, die die Mordanklage gegen Kobili T. fallen ließ, der die jüdische Kindergärtnerin Sarah Halimi zusammengeschlagen und danach von ihrem Balkon geworfen hatte. Der Täter habe eine „massive psychotische Phase“ nach dem Konsum von Marihuana, begründete die Behörde ihre Entscheidung.

Platz fünf geht an Rashida Tlaib und Ilhan Omar. Beide dürften den Leserinnen und Lesern von Mena-Watch wohl bekannt sein, ihr offensichtlicher Antisemitismus wurde von uns oft thematisiert.

Als Sechstes werden die Überfälle auf Juden in den Straßen New Yorks genannt. Im November hatte der Kommissar des New York Police Department (NYPD) James P. O’Neill bekanntgegeben, dass in mehr als der Hälfte aller Hassverbrechen in New York die Opfer Juden waren. Von 309 gemeldeten Vorfällen richteten sich 159 gegen Juden.

Auch der siebte Platz des deutschen UN-Botschafter Christoph Heusgen wurde bereits im Vorfeld bekannt. Neben dem notorisch anti-israelischen Abstimmungsverhalten Deutschlands in der UNO hat sich Heusgen auch dadurch hervorgetan, dass er den Abriss illegal errichteter Häuser mit dem Raketenterror der Hamas gleichgesetzt hat. „Zivilisten müssen ohne Angst vor israelischen Bulldozern und vor palästinensischen Raketen leben können“, forderte er in einer Rede vor den Vereinten Nationen.

Auf Rang acht führt das Wiesenthal Center, dass Juden und Israelis auf den Campus amerikanischer Universitäten zur Zielscheibe werden. Elite-Universitäten in Nordamerika hätten sich als fruchtbarer Boden für Antisemitismus erwiesen, der oft als „Antizionismus“ getarnt und unter der Rubrik Redefreiheit geschützt werde.

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