Der Internationale Gerichtshof gegen den jüdischen Staat

Antisemitismus in höchsten Justiz-Kreisen Europas: Torpediert der Internationale Gerichtshof von Den Haag das Existenzrecht Israels?

Fatou Bensouda, Chefanklägerin des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag© AFP

Von Tsvi Sadan (Israel Heute)

Am vergangenen Freitag veröffentlichte Fatou Bensouda, Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) eine Erklärung, in der es hieß: „Kurz gesagt bin ich zufrieden; denn erstens werden Kriegsverbrechen im Westjordanland, darunter auch in Ostjerusalem und dem Gazastreifen begangen; zweitens, werden potenzielle Fälle aus diesen Situationen zulässig; und drittens, gibt es keine wesentlichen Gründe, davon auszugehen, dass eine Investigation nicht den Interessen der Justiz dienen würde.“ Bensouda nutzte in ihrer Erklärung den Begriff „Palästinensischer Staat“ – ein klarer Hinweis auf die antisemitische Voreingenommenheit des ICC.

Um das Gesamtbild zu verstehen, muss man einmal Bensouda genauer betrachten. Bensouda ist eine schwarz-muslimische Immigrantin, eine nicht gewählte, legale Bürokratin. Als solches ist sie das Gesicht der europäischen, politisch korrekten Kultur, die Logik und jegliche menschlichen Werte zu Nonsens verkommen lässt. Und es ist diese Kultur, die mithilfe von Millionen europäischer Muslime Europa zurück in den Antisemitismus fallen lässt. Fatou Bensouda ist dabei die Verkörperung dieser gerade entstehenden schwachsinnigen Kultur.

Dass hier ganze Bevölkerungen dabei sind, zu verblöden, kann man an Bensoudas Gebrauch des Begriffs „Palästinensischer Staat“ erkennen. Und nur um das einmal klarzustellen, es ist ein Unterschied, ob ein Politiker diesen Begriff benutzt, oder ob ein hochrangiger Jurist dies tut. Ein Politiker gebraucht diesen Begriff für seine politische Agenda. Ein Jurist dagegen muss sich an bestehende Gesetze halten. Weil ein „Palästinensischer Staat“ nun mal nur in den Köpfen einiger Leute existiert, deutet der Gebrauch dieses Begriffes eines nicht-existierenden Staates in einem legalen Rahmen durch Bensouda auf eine politische Agenda hinter der ICC-Erklärung. Um es noch klarer auszudrücken: Der ICC, oder jeder andere Gerichtshof, wird unrechtmäßig, wenn er sich politisch betätigt und Autorität ausübt, die er nicht hat. Bensouda repräsentiert den ICC und ihr scheint dieses legale Kauderwelsch egal zu sein. Doch anderen ist es nicht egal.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Manchmal werden Wunder wahr

Manchmal werden Wunder wahr

Die arabischen Staaten haben den israelisch-„palästinensischen“ Konflikt satt. Sie haben Angst vor dem Iran und nähern sich Israel an. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind nun seit Jahrzehnten der erste arabische Staat, der dank Trump und Netanjahu diplomatische Beziehungen zum jüdischen Staat aufnehmen wird – sehr zum Missfallen der linken Trump-Basher.

Nikki Haleys Rede auf dem Parteitag der US-Republikaner in deutscher Sprache

Nikki Haleys Rede auf dem Parteitag der US-Republikaner in deutscher Sprache

Die JÜDISCHE RUNDSCHAU druckt an dieser Stelle die Pro-Trump-Rede der ehemaligen US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, bei der Republican National Convention 2020. Von dem von links erhofften Abrücken von Präsident Trump keine Spur.

Wie die sich „Palästinenser“ nennenden Araber will auch „Black Lives Matter“ gewaltsam Geschichte auslöschen

Wie die sich „Palästinenser“ nennenden Araber will auch „Black Lives Matter“ gewaltsam Geschichte auslöschen

Der geschichtsverfälschende und friedensfeindliche „Palästinensismus“ ist das Hauptsteckenpferd der gegenüber vielerlei arabischem Unrecht vorsätzlich erblindeten westlichen Linken. Es ist daher kein Zufall, dass die Taktiken, die im heftig geführten Kulturkrieg gegen unsere westliche Werte angewandt wurden, keine anderen sind als die, die heute gegen Israel zur Anwendung kommen.

Der NATO-Staat Türkei als neues Hauptquartier für die Hamas-Terroristen

Der NATO-Staat Türkei als neues Hauptquartier für die Hamas-Terroristen

Außerhalb des Gazastreifens wird die Luft für die Hamas im arabischen Raum immer dünner. Springt die Türkei – zusätzlich zu ihren Kriegsabsichten gegen Griechenland – nun auch als neues Auslandshauptquartier für die Terrororganisation ein?

Der Drogenhandel der „frommen“ islamischen Hisbollah

Der Drogenhandel der „frommen“ islamischen Hisbollah

Wenn Regierungen oder Organisationen, die unter der Legitimität eines Staates operieren, sich am Drogenschmuggel beteiligen, sind die negativen Folgen für andere Nationen in der Regel verheerend. Das iranische Regime und sein Stellvertreter, die Hisbollah, verstärken offensichtlich ihre Bemühungen illegale Drogen in andere Länder, insbesondere in den Westen, zum Zwecke der Destabilisierung zu schmuggeln.

Worum geht’s eigentlich bei der US-Briefwahl?

Worum geht’s eigentlich bei der US-Briefwahl?

Warum die von US-Präsident Donald Trump kritisierte Briefwahl so betrugsanfällig ist und wie die ehemals seriöse FAZ zum Sprachrohr der US-Democrats verkommen ist

Außenminister der Emirate: „Das wird ein warmer Frieden“

Außenminister der Emirate: „Das wird ein warmer Frieden“

Der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate äußert sich optimistisch und erfreut über die Auswirkungen der Normalisierung mit Israel.

Ermutigt Schweden den „palästinensischen“ Terror?

Ermutigt Schweden den „palästinensischen“ Terror?

Das bereits zu den am meisten islamisierten Ländern Europas gehörende Schweden verhält sich zwar offiziell neutral im Nahostkonflikt, zahlt jedoch Millionensummen an Lobby-Organisationen wie die „Palästinensisch“-Schwedische Vereinigung.

Studenten immer anfälliger für anti-israelische Verschwörungstheorien

Studenten immer anfälliger für anti-israelische Verschwörungstheorien

Der Archäologe und Historiker Alexander H. Joffe über den „dramatischen Anstieg“ der antizionistischen und antisemitischen Rhetorik an amerikanischen und westeuropäischen Hochschulen nach der Tötung von George Floyd, an der Juden und Israel in gar keiner Weise beteiligt waren.

Was machen Nouripour, Özoguz und Buchholz in der Deutsch-„Palästinensischen“ Gesellschaft?

Was machen Nouripour, Özoguz und Buchholz in der Deutsch-„Palästinensischen“ Gesellschaft?

Mehrere Bundestagsabgeordnete bewegen sich in gefährlicher Nähe zur antisemitischen BDS-Kampagne gegen Israel

McCarthyismus von Links

McCarthyismus von Links

Dieter Nuhr ist nur der aktuellste Fall der Ausgrenzung auch nur scheinbar abweichender Meinungen. Deutschland hat sich von der offenen und meinungsfreien Gesellschaft verabschiedet. Eine linksdoktrinär ausgerichtete Hexenjagd dominiert und zerstört Medien, Wissenschaft und Gesellschaft.

„Black Lives Matter“ und die Juden

„Black Lives Matter“ und die Juden

Nicht wenige linke US-Juden weigern sich zu erkennen, dass sich die Wut der BLM-Bewegung, die sie sogar häufig mit Spenden unterstützen, gegen sie selbst wenden könnte, obwohl es bereits in der Vergangenheit zu antijüdischen Morden und Pogromen durch Schwarze gekommen ist.

Werbung

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden