15 Fakten über Purim, die jeder Jude kennen sollte

Juden in aller Welt feiern an Purim das Überleben des jüdischen Volkes.© MENAHEM KAHANA/AFP
Purim gehört zu den ausgelassensten und zugleich traditionsreichsten Festen im jüdischen Kalender. Man verkleidet sich und veranstaltet fröhliche Umzüge. Deshalb wird Purim auch das „jüdische Fasching“ genannt. Purim verbindet Ernst und Heiterkeit, Erinnerung und Gegenwart, Tradition und Lebensfreude. Es ist ein Fest, das zeigt: Selbst in Zeiten existenzieller Bedrohung kann Hoffnung Bestand haben und aus Gefahr kann Rettung erwachsen. Hinter Purim steht eine der dramatischsten Rettungsgeschichten des jüdischen Volkes. Das Fest erinnert an die vereitelte Vernichtung im Perserreich und an den Mut von Esther und Mordechai, die ihr Volk vor dem Untergang bewahrten. Zwischen Megillah-Lesung, Wohltätigkeit und festlichem Mahl verbindet Purim tiefe Ernsthaftigkeit mit bewusst gepflegter Freude. Wer das Fest verstehen will, muss beides sehen: die existenzielle Bedrohung und den Triumph des Überlebens. Dass der Militärschlag der USA und Israels gegen das Mullah-Regime in Teheran ausgerechnet zu Purim stattfand, verleiht dem Geschehen eine historische Tiefenschärfe, die über das rein Strategische hinausgeht. Zeitlich hätte die israelische Operation kaum symbolträchtiger fallen können. Die entschlossene Verteidigung ist Ausdruck des absoluten und uneingeschränkten Überlebens- und Existenzrechts Israels. (JR)
1. Purim ist der fröhlichste Tag des Jahres
Das fröhliche Purimfest wird jedes Jahr am 14. Tag des hebräischen Monats Adar (Spätwinter/Frühjahr) gefeiert. Purim 2026 beginnt am Montagabend, dem 2. März, und dauert bis Dienstag, dem 3. März (in Jerusalem bis Mittwoch). Es erinnert an die Rettung des jüdischen Volkes im alten Persien vor Hamans Plan, „alle Juden, jung und alt, Kinder und Frauen, an einem einzigen Tag zu vernichten, zu töten und auszulöschen“.
2. Purim ist ein persisches Wort
Purim bedeutet im alten Persisch „Lose“. Der Feiertag wurde so benannt, weil der böse Haman Lose geworfen hatte, um zu bestimmen, wann er seinen teuflischen Plan ausführen würde. Dieser Name kann auf viele Arten ausgesprochen werden. In der östlichen Tradition wird er poo-REEM genannt. Unter Westlern wird er oft PUH-rim genannt. Einige mitteleuropäische Gemeinschaften nennen ihn sogar PEE-rim. (Achtung: Wenn man diesen Feiertag PYOO-rim nennt – wie es Englischsprachige manchmal tun –, verrät man sich als Neuling.)
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