Ein Wurm für den Tempel

Schicksale der Imperien, gefährliche Kritik, eine Heldin und ein steinfressender Wurm in der Übersicht der Haftorot, die im Monat Februar gelesen werden.

„Jeremia beklagt die Zerstörung Jerusalems“ von Rembrandt (1630) © WIKIPEDIA

Von Rabbiner Elischa Portnoy

Auch wenn der Februar der kürzeste Monat im Jahr ist, gibt es in diesem Monat und in diesem Jahr gleich fünf Mal Schabbat und entsprechend wird fünf Mal die Thora mit den Haftorot gelesen. Außerdem haben wir diesmal mit dem „Lied von Debora“ zum Wochenabschnitt „Beschalach“ die längste Haftora des Jahres. Aber auch andere Abschnitte aus den Propheten, die zu den Wochenabschnitten im Februar gelesen werden, beinhalten viele interessante und lehrreiche Ideen.

 

Verschiedene Schicksale

Der Wochenabschnitt „Bo“ ist eigentlich die Fortsetzung der vorigen Parascha: die letzten drei der Zehn Plagen, die Ägypten in den Ruin trieben und die Vorbereitung sind zum Auszug der Juden aus dem Land. Deshalb ist es nur logisch, dass die Haftora zum Wochenabschnitt eines von beiden Themen widerspiegelt, und zwar die Zerstörung Ägyptens.

Auch wenn die vorige Haftora das Gleiche anspricht, gibt es hier einen Unterschied: während als Haftora zum „Waera“ die Prophezeiung von Jezechiel gelesen wird, wird in unserer Haftora die Prophezeiung vom Prophet Jirmia gelesen.

Diese Prophetie ist ziemlich bemerkenswert. Jirmia spricht über eins der stärksten und mächtigsten Länder der damaligen Zeit (Ägypten) und verspricht große Zerstörung, die von den persischen Eroberern unter dem König Nebukadnezar gebracht wird. Für damalige militärische Verhältnisse war es eine sehr gewagte Vorhersage. Es kam aber tatsächlich so, wie es prophezeit wurde.

Jedoch war nicht die sensationelle Niederlage Ägyptens die größte Überraschung. Am interessantesten ist ein kleiner und scheinbar unbedeutender Satz des Propheten (46:26):

„Und ich gebe sie in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten, in die Hand des babylonischen Königs Nebukadnezar und seiner Knechte. Darnach aber soll es wieder bewohnt werden wie zu Anfang, spricht der Herr“.

Warum sollen wir wissen, dass Ägypten wieder bewohnbar sein wird (wenn auch für immer schwach und unbedeutend)? Diese Tatsache bekommt ihre Wichtigkeit erst dann, wenn wir uns an die Prophetie bzgl. Babylonien selbst erinnern: diesem Imperium wurde nicht nur völlige Zerstörung versprochen, sondern auch, dass dieses Land für immer unbewohnbar sein wird!

Wäre es nicht eigentlich umgekehrt richtiger gewesen? Während die Ägypter die Juden viele Jahre lang schwer versklavt haben und jüdische Babys in den Nil geworfen haben, so haben die Perser hingegen „nur“ den Tempel zerstört und die Juden ins Exil vertrieben. G’tt jedoch hat eine andere Logik: die Zerstörung des Heiligtums war ein schwerer Schlag für den spirituellen Zustand der Welt, von dem wir uns bis heute nicht erholt haben. Deshalb muss Babylonien für immer in Ruinen bleiben…

 

Eine starke Frau

Wenn man das Buch Jona ausklammert, das beim Mincha-Gebet am Jom Kippur als Haftora gelesen wird, ist die Haftara zum Wochenabschnitt „Beschalach“ mit 51 Versen die längste unter den Schabbat-Haftarot. Jedoch wird der Leser die Länge der Vorlesung kaum bemerken: die Geschichte, die sich dort abspielt, ist so spannend, dass sie die Aufmerksamt sowohl von Männern, als auch von Frauen auf sich zieht.

In der Haftara (Richter 4:4-5:3) wird erzählt, dass es einmal eine Richterin namens Debora gab. Sie war nicht nur eine Richterin in einem Gericht, sondern „die Mutter der Nation“, eine Art Premierministerin. Es ist ziemlich ungewöhnlich, dass eine Frau im Judentum plötzlich zur Entscheidungsträgerin wird. Deshalb bemerken unsere Weisen, dass es in jener Zeit leider keine guten männlichen Führungspersönlichkeiten gab.

Die Zeiten, in denen Debora das jüdische Volk anführte, waren für die Juden schwer, es gab mächtige Unterdrückung durch die Kanaaniter. Die Juden konnten diese Unterdrückung nicht mehr aushalten, und haben G‘tt um Rettung angefleht. Zum Glück gab es damals keine Demokratie und keine x-maligen Wahlen, so dass das jüdische Volk schnell und direkt von G‘tt eine passende Führungsperson in Form von Debora bekommen hat.

Richterin Debora war eine sehr starke Persönlichkeit: sie war nicht nur eine von sieben Prophetinnen, sondern auch eine große Chachama (Weise) und sogar eine Business-Woman (laut Überlieferung hatte sie eine Dattelpalmen-Plantage in Jericho, einen Weingarten in Rama, Olivenbäume in Beit-El und ein Stück Land auf dem Berg Ephraim). Sie genoss hohes Ansehen, ihre Entscheidungen wurden respektiert und die Menschen kamen zu ihr aus ganz Israel.

Also, G‘tt hat die Rettung vor den Feinden beschlossen und Debora beauftragt eine kleine Armee zusammenzustellen: es sollten zehntausend Mann von den Stämmen Naftali und Zevulun unter der Führung des Armee-Generals Barak ben Avinom aufgestellt werden.

 

Kampf gegen die Kanaaniter

Doch Barak ben Avinom war sich keineswegs sicher, dass er den Sieg gegen den übermächtigen Gegner schafft und bat Debora um die Hilfe. Debora willigte ein, versprach jedoch, dass der Haupterfolg ihm verwehrt bleiben würde, und es eine Frau sein wird, die den ganzen Ruhm für den Sieg einfahren wird.

G‘tt bringt die ganze kanaanitische Armee unter der Führung des großen Judenfeindes Sisra zum Megido. Durch ein großes Wunder wird diese riesige und sehr modern bewaffnete kanaanitische Armee vollständig vernichtet, jedoch schafft es der Heerführer Sisra zu fliehen.

Barak ben Avinom nimmt die Verfolgung auf, kommt jedoch zu spät: Sisra wurde schon von einer Frau Namens Jael (auf eine besondere Weise) getötet, bei der sich der Feind zu verstecken versuchte. Und es kommt tatsächlich so, wie Debora prophezeit hat: nicht der stramme General Barak, sondern eine einfache Hausfrau bekam den ganzen Ruhm für den Sieg. Auf den Propheten muss man hören!

Dann singt Debora ein Lied, wo G‘tt für die wunderbare Rettung gepriesen wird, und das ist eigentlich die Verbindung zum Wochenabschnitt „Beschalach“, wo das Lied am Schilfmeer nach dem Auszug aus Ägypten gesungen wird.

Diese spannende und lange Haftara hat wirklich viel in sich und es ist sehr empfehlenswert diese Geschichte aufmerksam einschließlich der Kommentare zu lesen.

 

Unreine Lippen

Im Wochenabschnitt „Jitro“ lesen wir von der Thora-Übergabe am Berg Sinai. Es war eine sehr starke G’ttliche Offenbarung: „Und der ganze Berg Sinai rauchte, weil HaSchem auf ihn herabgestiegen war im Feuer, und es stieg auf der Rauch, wie der Rauch eines Ofens, und der ganze Berg bebte gewaltig“.

Deshalb wurde als Haftora zu diesem Wochenabschnitt die Prophetie von Jesaja gewählt, wo er ebenfalls eine starke Offenbarung G’ttes erlebt: „Im Todesjahre des Königs Usija sah ich den Herrn sitzen auf hohem und erhabenem Thron, und seine Schleppen erfüllten den Tempel“.

Jesaja wird von G‘tt für eine Mission ausgewählt, jedoch kann er nicht glauben, dass gerade er so etwas Erhabenes verdient hat: „Ich sprach: Wehe mir! ich vergehe, denn ein Mann unreiner Lippen bin ich, und ich verweile unter einem Volke unreiner Lippen – den König, den Herrn Zebaot haben meine Augen gesehen“. Was Bescheidenheit, ja fast Demut des Propheten zu sein scheint, war ein schwerer Fehler und wurde ihm zum Verhängnis: „Da flog zu mir einer der Serafim (Engel); er hielt in seiner Hand einen glühenden Stein, den er mit der Zange vom Altare genommen. Er berührte damit meinen Mund und sprach: Dies berührt deine Lippen, und so weicht deine Schuld und deine Sünde ist gesühnt“.

Was hatte Jesaja falsch gemacht? Das Problem war, dass er über seine Mitmenschen schlecht redete: „Ich verweile unter einem Volke unreiner Lippen“. Das darf man nicht: G’tt liebt sein Volk und mag es nicht, wenn über Seine Kinder schlecht gesprochen wird (auch wenn sie es verdient haben). Unsere Weisen erzählen im Midrasch, dass gerade auch deswegen Jesaja gestorben war. Er wollte sich vom König Menasche in einem Baum verstecken. Menasche befahl den Baum zu fällen, jedoch konnten seine Diener lange keinen Platz am Baum finden, wo er gesägt werden konnte. Dann haben sie doch noch eine Stelle gefunden und Jesaja starb. Diese einzige verwundbare Stelle war dort, wo Jesajas Mund gewesen war.

Der Ljubawitscher Rebbe Rabbi Menachem Mendel Schneerson (1902-1994) fragte einmal, wie es sein kann, dass ein so großer Prophet wie Jesaja so einen einfachen Fehler machen konnte (als er schlecht über sein Volk gesprochen hat). Der Rebbe meint, dass die einzige plausible Antwort darauf sein könnte, dass der Prophet uns auf diese Sünde aufmerksam machen wollte. Es gab viele große Rabbonim und Rebbes, die sehr darauf achteten, nichts Schlechtes über die Juden zu sprechen. Es ist sehr wichtig daran zu denken, wenn wir unsere Nächsten kritisieren möchten…

 

Kränkung kann tödlich sein

3D-Modell von König Salomos Tempel

Die Haftora zum Wochenabschnitt „Mischpatim“ ist der sozialen Gerechtigkeit gewidmet. Der Wochenabschnitt selbst beinhaltet 53 Gebote und Gesetze. Eins davon handelt von der Behandlung jüdischer Sklaven, das gleich am Anfang der Parascha beschrieben wird.

Diese Gesetze sind so sonderbar, dass allein sie jegliche Theorien wiederlegen, dass das jüdische Gesetz von anderen Völkern übernommen worden wäre. Sklaven sollten laut der Thora so menschlich behandelt werden, wie es nicht einmal im Mittelalter in den progressivsten Ländern denkbar war.

Lange Zeit wurden diese wunderbaren Gesetze von Juden ja praktiziert, wurden jedoch mit der Zeit und unter Einfluss von umgebenden Völkern „vergessen“. Das ist der Gegenstand der Zurechtweisung des Propheten Jeremia, die in der Haftora vorkommt. Zuerst beschreibt der Prophet die richtige Entscheidung, welche der gute König Zedekia getroffen hat:

„Dies ist das Wort, welches vom Herrn an Jeremia erging, nachdem der König Zedekia mit allem Volk zu Jerusalem einen Bund gemacht hatte, eine Freilassung auszurufen, dass jeder seinen Knecht und seine Magd, sofern sie Hebräer und Hebräerinnen seien, freilassen solle, und niemand mehr einen Juden, seinen Bruder, zu dienen zwinge“.

Die Sklavenbesitzer waren von der Entschlossenheit des Königs beeindruckt, sind dem Aufruf gefolgt und haben tatsächlich alle ihre Sklaven freigelassen. Jedoch haben sie später den Verlust ihrer Diener bereut und einen Rückzieher gemacht: „Danach aber reute es sie, und sie holten die Knechte und Mägde, die sie freigelassen hatten, wieder zurück und machten sie mit Gewalt wieder zu Knechten und Mägden“.

Das wird vom Propheten scharf angeprangert. Nicht nur, dass die Reichen die G’ttliche Gebote missachtet haben, sie haben ihren jüdischen Brüdern und Schwestern schweres Leid angetan. Für G’tt sind jedoch zwischenmenschliche Beziehungen sogar noch wichtiger als Beziehungen zu G’tt! Deshalb verspricht Jeremia den Sündern eine fürchterliche Bestrafung: „Die Fürsten Judas und die Fürsten von Jerusalem, die Höflinge und die Priester und alles Volk des Landes… die übergebe ich in die Hand ihrer Feinde und in die Hand derer, die nach ihrem Leben trachten, dass ihre Leichname den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zur Speise dienen sollen“. Die Schwere der Strafe besteht darin, dass die Leichen der Sünder nicht einmal würdig begraben werden!

Diesen Aspekt sollen wir uns immer vor Augen halten: nicht nur koscheres Essen, aufrichtiges Gebet oder das Halten des Schabbats sollen für uns wichtig sein und genaustens praktiziert werden, sondern auch die Ehre und Würde unseren Mitmenschen. Ihre Kränkungen können sehr schwer wiegen und die Sühne dafür könnte viel kosten…

 

Wurmiger Bauarbeiter

Nach zwei ausdruckstarken Prophetien lesen wir in der letzten Haftora des Monats wieder einmal eine Geschichte. Auch wenn die Erzählung aus dem 1. Buch der Könige (5:26-32, 6:1-13) nicht so spannend ist wie der Thriller um die Richterin Debora, so hat sie es doch in sich.

In dieser Haftora wird vom Bau des ersten Tempels berichtet, das große Meisterstück des König Schlomo (Solomon). Die Verbindung zum Wochenabschnitt ist direkt: das einzige Thema des Wochenabschnittes „Truma“ ist das Gebot den „Mischkan“ zu bauen – das mobile Heiligtum für den Opferdienst, das den Juden seit der Wüstenwanderung und bis zum Tempelbau diente. Deshalb ist der Bericht, wie der erste Tempel von König Schlomo gebaut wurde, auch der logische Abschluss des Baus des Mischkans.

Jedoch sind nicht so sehr die zahlreichen Details des Mega-Baus, die unsere Haftora genaustens auflistet, beeindruckend, sondern einige Fakten rund um den Bau dieses Werkes.

Nur wenige wissen es, aber König Schlomo hat den gewaltigen Bau angefangen, als er erst 16 Jahre alt war! Mit 12 hat er den Thron von seinem Vater David geerbt, ein paar Jahre hat er gebraucht, um seine Position gegen Herausforderer zu sichern und seine Macht zu festigen, und dann konnte er mit dieser Aufgabe beginnen.

Während des sechseinhalbjährigen Baus hatten die Erbauer viele Herausforderungen zu meistern. Die größte davon war wohl das Hauen der Steine. Das Problem bestand darin, dass die Thora beim Tempel-Bau die Verwendung von Metall-Werkzeugen verbieten (2. Buch Moses 20:22): „Und wenn du mir einen Altar aus Steinen machst, so baue sie nicht von behauenen; denn hast du dein Eisen darüber geschwungen, so hast du ihn entweiht“. Für dieses Verbot gibt es auch eine plausible Erklärung von unseren Weisen:

„Denn der Altar ist geschaffen, um die Tage des Menschen zu verlängern, und das Eisen ist geschaffen, die Tage des Menschen zu verkürzen; darum ist es nicht recht, dass der Verkürzer über den Verlängerer geschwungen wird. Und ferner stiftet der Altar Frieden zwischen Jisrael und seinem Vater im Himmel, darum komme kein Zerstörer und Verwüster auf ihn geschwungen werden.“

 

Auch wenn die Erklärung logisch ist – wie sollen jedoch die Steine beschaffen werden?

Der Talmud erzählt, dass König Schlomo einen wunderbaren Wurm namens Schamir bekommen hat, der Steine schneiden konnte. Mit diesem Wurm wurden nicht nur Steine für den Tempel herausgeschnitten, sondern auch Aushöhlungen für die Edelsteine an der Brustplatte des Hohenpriesters. Der Schamir wurde legendär, wurde von den antiken Griechen übernommen, und man findet die Erzählungen über einen solchen Wurm auch bei den antiken Römern (Aelianus Tacticus) und in den Legenden der nördlichen antiken Völker.

Ein Wurm, der Steine schneidet? Was sich lange Zeit wie ein bloßer Mythos anhörte, bekam vor Kurzem eine kleine Bestätigung. Vor ca. einem Jahr berichteten Forscher im Fachmagazin der „Royal Society“ über die Entdeckung eines Bohrwurmes, der auch Steine zersetzen kann. Die wurmartige Muschel-Kreatur, die offiziell „Lithoredo abatanica“ genannt wurde, wurde schon 2006 in einem Flusslauf auf der philippinischen Insel Bohol entdeckt und ums Jahr 2018 genauer untersucht. Diese Kreaturen, die vorwiegend in Süßwasser leben, haben Dutzende, dickere, Millimeter große Zähne, mit denen sie sich in Steine bohren. Jetzt erscheint der Schamir des Königs Schlomo nicht mehr ganz so märchenhaft.

Oft lesen wir verschiedene Geschichten im Tanach oder im Talmud, die uns unmöglich erscheinen. Jedoch stimmt alles darin und erst im Laufe der Zeit wird immer mehr davon bewiesen. Deshalb lohnt es sich, unserer Tradition mehr Vertrauen entgegenzubringen und sie mit größerem Interesse und Aufmerksamkeit zu lernen.

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