Symbol für die Zukunft jüdischen Lebens in Berlin und Deutschland

Das Richtfest des Pears Jüdischer Campus (PJC) von Chabad Lubawitsch in Berlin-Wilmersdorf

Unter den Teilnehmern der Veranstaltung waren auch Josef Schuster von Zentralrat, Vizekanzler Olaf Scholz und natürlich Rabbi Teichtal.

Von Maya Zehden

Rund 350 Gäste aus der jüdischen Gemeinschaft, der politischen Gesellschaft Berlins und extra Angereisten waren am 1. März 2020 dabei. Die orthodoxe Chabad-Gemeinde feierte Richtfest des siebenstöckigen Rohbaus, in dem ein erweitertes jüdisches Bildungszentrum mit Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, Jugendclub, Sport- und Freizeitzentrum und einem Saal für Feste entstehen wird. Neben einem vielfältigen Freizeitangebot soll auf dem Campus auch ein Fort- und Weiterbildungszentrum für Lehrerinnen und Lehrer sowie ein Ort für Seminare und Konferenzen für Studierende und Erwachsene entstehen. Chabad hat schon jetzt mehrere Bildungseinrichtungen in Berlin. Sie sind über die Stadt verteilt und sollen in dem neuen Zentrum gebündelt werden.

Die Begrüßung des Vorsitzenden und Geschäftsführers von Chabad in Berlin, Rabbiner Yehuda Teichtal, war einerseits eine flammende Werbung für die „Botschaft von Liebe, Toleranz, Vertrauen und Respekt“, die in dieser Einrichtung gelebt werden soll. Andererseits nutzte Teichtal die Gelegenheit, allen Unterstützern zu danken und sie zu ehren.

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, betonte, dass 75 Jahre nach der Schoah dieser Campus das Signal sende: „Berlin ist auch unser Zuhause. Wir wollen bleiben!“ Das wäre wichtig, vor allem nach den letzten Angriffen von Rechtsterroristen auf jüdische Einrichtungen. Das politische Debakel in Thüringen sei ein Tabubruch gewesen. Nachdem sich dort Liberale mit Höcke auf einen Deal verständigt hätten, müsse erst wieder Vertrauen in die Demokratie hergestellt werden. Dafür sei dieser Campus ein Meilenstein und Schuster fand bemerkenswert, dass schon weniger als zwei Jahre nach der Grundsteinlegung dieses Richtfest stattfinde. An Teichtal gewandt sagte er abschließend und erhielt lächelnden Applaus: „Es fehlen ja noch ein paar Euro bis zur Fertigstellung. Aber wer Sie kennt weiß, dass das kein Problem ist.“

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