Besuch in Israel: Kanzler Scholz solidarisiert sich mit dem Tätervolk in Gaza

© GIL COHEN-MAGEN/AFP

Bei seinem Besuch in Israel stellte Bundeskanzler Olaf Scholz den Militäreinsatz der IDF im Gazastreifen in Frage. Der SPD-Politiker verkennt offensichtlich die Rolle der Gazaner beim Terror-Angriff auf unschuldige jüdische Zivilisten am 7. Oktober. Die Gazaner haben die Vorbereitungen des mörderischen Überfalls nicht nur geduldet, sondern weitgehend gutgeheißen. Vieler der sogenannten Zivilisten waren beim Abschlachten und Vergewaltigen der israelischen Opfer selbst und mit abscheulicher Begeisterung beteiligt. Ihre Straßenfeiern und ihr abstoßender Jubel, den sie unverhohlen an den Tag legten, als geschändete jüdische Frauen und ermordete Soldaten perfide durch die Straßen Gazas zur Schau gestellt wurden, machen sie, ebenso wie die Hamas, zu Tätern des schlimmsten Pogroms an Juden seit dem Ende des Holocaust. (JR)

 

Von Julian M. Plutz

Der Artikel über den Besuch des Bundeskanzlers in Israel beginnt auf „tagesschau.de“ bemerkenswert. So würde sich Olaf Scholz auf eine „Gratwanderung auf heiklem Terrain" begeben, als er Mitte März seinen zweiten Besuch seit den Blut-Akten am 7.10.2023 antrat. Demnach fand der deutsche Kanzler „deutliche Worte, wählte sie aber zugleich mit Bedacht." Weiterhin sinniert die Autorin Gabriele Dunkel, ob sie bei Netanjahu wirken. Zumindest ist sich die Journalistin sicher, dass „der Druck auf Israels Regierungschef" steige.

Die wohlwollende Analyse der zugeschriebenen außenpolitischen Fähigkeiten von Olaf Scholz wirft Fragen auf. Inwiefern das „Terrain" heikel ist, wird zwar nicht besprochen, klar ist aber, was die Tagesschau, aber auch Scholz bei seinem Besuch mit „Gratwanderung" meinen. Sie besteht einerseits aus der mit leeren Worten garnierten „Solidarität mit Israel" und andererseits aus einem kruden Verständnis mit der Bevölkerung von Gaza, die man als Tätervolk bezeichnen kann.

Es ist kaum vorstellbar, dass niemand der damals rund zwei Millionen Bewohner des Gazastreifens etwas von den Vorbereitungen auf das Massaker vom 7.10.2023 bemerkt haben soll. Über Jahre wurden Waffen beschafft, Kasernen in einfachen Wohnungen aufgebaut, Tunnel gegraben und für den Terroranschlag trainiert. Das Verständnis von Scholz für die Situation der Bewohner von Gaza passt daher nicht mit der stets betonten „Staatsräson" für Israel zusammen.

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