Aus den Gemeinden

März 8, 2019 – 1 Adar II 5779

By the waters of Babylon , we sat and wept…

Gedanken zu Purim vom Herausgeber der JÜDISCHEN RUNDSCHAU 

    Mit diesen Worten beginnt der Psalm 137, als Ausdruck für die Unterdrückung und die Not des aus Zion verschleppten jüdischen Volkes im babylonischen (persischen) Exil und die Zerstörung seiner heiligen Hauptstadt Jerusalem durch König Nebukadnezar II. im 6. Jahrhundert vor der christlichen Zeitrechnung. Das Purim-Fest, das der Freude über die Rettung der Juden

März 8, 2019 – 1 Adar II 5779

Neue Synagoge in Speyer

Jüdische Gemeinde Rheinpfalz ehrt den ehemaligen Bürgermeister Werner Schineller (CDU) für seine Verdienste um den Bau der örtlichen Synagoge 

Am 10. Februar 2019 wurde die erste Harry-Kindermann-Ehrenmedaille der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz im Saal des Synagogenzentrums Beith-Schalom verliehen. Die Medaille wurde vom Vorstandsvorsitzenden Israil Epstein an Speyers ehemaligen Bürgermeister Werner Schineller überreicht. Zu den zahlreichen Gästen...

Februar 9, 2018 – 24 Shevat 5778

„Gelehrter Talmid Chacham und Kümmerer“

Die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen hat einen neuen Gemeinderabbiner – und eine neue Thorarolle.  

Von Theodor Joseph Seit dem 21. Januar 2017 (5. Schwat 5778) hat die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen wieder eine neue Thorarolle, die an diesem Tage, wie zuvor im Jahre 1826 geschehen, unter Anteilnahme einer breiten Öffentlichkeit ihrer Bestimmung...

September 8, 2017 – 17 Elul 5777

Der schönste jüdische Friedhof von Schleswig-Holstein

Über die Restaurierung des jüdischen Friedhofs in Elmshorn  

Von Heike Linde-Lembke Noch einige Wochen, dann soll der alte jüdische Friedhof am Feldweg in Elmshorn wieder in voller Pracht zu besichtigen sein. Umgestürzte Grabsteine werden aufgerichtet, die Inschriften wieder lesbar gemacht, die Gehwege geebnet. 2018 soll...

Juli 7, 2017 – 13 Tammuz 5777

Das jüdische München gestern und heute

Zur Geschichte der Münchener Juden von 1229 bis 2017  

Von Miriam Magall Anfänge zwischen Hoffnung und Schrecken Eine Regensburger Urkunde aus dem Jahr 1229 erwähnt einen jüdischen Zeugen: „Abraham von München“. Zu diesem Zeitpunkt leben also schon Juden in München; allerdings ist die Existenz weder einer...

Juni 1, 2017 – 7 Sivan 5777

„Mein Vater rettete meine Mutter und mich, weil er sich nicht scheiden ließ.“

Prof. Dr. Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, über die Sorgen der jüdischen Gemeinde, die Integration von Migranten und sein Leben  

Zur Person: Reinhard Schramm wurde 1944 in Weißenfels (heute Sachsen-Anhalt) als Sohn einer jüdischen Mutter geboren, mit der er die letzten Wochen bis zum Ende des Krieges in einem Versteck verbrachte. Nach dem Studium der Elektrotechnik im...

Juni 1, 2017 – 7 Sivan 5777

Berlin BaOmer

Noch nie kamen so viele verschiedene jüdische Gruppen zum Lag BaOmer zusammen  

Von Reinhard Liam Rickertsen Berlin BaOmer – so lautete das Motto unter dem fast alle Synagogen und einige Institutionen vereint unter dem Dach der Jüdischen Gemeinde zu Berlin zu einer großen Lag BaOmer-Party eingeladen hatten. Auf dem...

März 4, 2016 – 24 Adar I 5776

Eine besondere Frau

Von Judit Marach „Guten Tag, ich heiße Judit und bin ab heute für Ihren Wohnbereich zuständig. Ich freue mich Sie kennenzulernen“, waren meine ersten Worte. Ich betrat das Zimmer einer Heimbewohnerin im jüdischen Seniorenheim. Doch mit der...

Januar 4, 2016 – 23 Tevet 5776

Die Berliner Gemeinde hat gewählt

Ein leidenschaftlicher Wahlkampf und zwei Parteien  

Von Stefan Stieglitz Es war ein leidenschaftlicher Wahlkampf. Die Gruppe „Emet“ (Wahrheit) um den 1975 in Astrachan am Kaspischen Meer geborenen Dr. Sergey Lagodinsky forderte die Gruppe „Koach“ (Stärke) um den alten und neuen Vorsitzendender größten jüdischen...

Dezember 4, 2015 – 22 Kislev 5776

„Boris, stell dich besser hier hin, sonst sieht man dich nicht… “

Die verdienstvolle Arbeit der ZWST für behinderte Juden  

Von Dinah Kohan Die Theaterproben sind anstrengend, nicht alle Teilnehmer sind konzentriert, manche lassen sich leicht ablenken. Es ist keine professionelle Theatergruppe, die hier übt, sondern russischsprachige Teilnehmer mit einer geistigen oder psychischen Behinderung. Vor einiger Zeit...

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