August 7, 2015 – 22 Av 5775
Zu guter Letzt

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Amüsantes und Kurioses aus der Welt des Judentums 

Stachelschweine sind „vorzügli che Archäologen“ Aufpasser der israelischen Antikenbehörde entdeckten auf einem Erdhaufen auf Tel Siv in der Gegend von EmekHefer nahe Tel Aviv eine perfekt erhaltene 1400 Jahre alte Keramiklampe. Rußspuren zeugten davon, dass das reich geschmückte Leuchtgerät in der byzantinischen Zeit benutzt worden ist. Die Aufpasser waren eigentlich Antiquitätenräubern auf der Spur. Doch diese Grabung hatten keine Menschen gemacht, sondern Stachelschweine, die sich viele Meter tief in der Erde Höhlen und Fluchttunnel graben. Dabei fördern sie auch immer wieder Antiquitäten an die Oberfläche. Ein Aufpasser der Antikenbehörde bezeichnete die Stachelscheine als „vorzügliche Archäologen“, weil sie die alten „Funde“ behutsam nach oben beförderten. Gleichwohl rief die Antikenbehörde die Stachelschweine auf, ihre Ausgrabungen ohne Lizenz an archäologischen Stätten zu unterlassen, da sie gegen geltende Gesetze verstoßen… (von Ulrich Sahm)

Wussten Sie, dass ausgerechnet die Frakturschrift (= gotische Schrift), die oft als die „Klischee-Schrift“ der Nazis schlechthin angesehen wird, von der Hitler-Regierung verboten wurde? Am 3. Januar 1941 wurde der Gebrauch dieser Schriftart verboten, da man ihren vermeintlich jüdischen Ursprung nachgewiesen hätte („Schwabacher Judenlettern“). Hermann Hesse hat noch lange nach dem Krieg darauf bestanden, dass seine Werke ausschließlich in Fraktur gedruckt wurden.

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