Oktober 5, 2015 – 22 Tishri 5776
Was, wenn der Traum der Israelhasser wahr würde?

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Laut Chamenei soll Israel im Jahre 2040 untergehen  

  • Oktober 5, 2015 – 22 Tishri 5776
  • Israel
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Von Ulrich Becker

Tagein tagaus schlagen wir uns durch – allem zum Trotz. Kriege und Terror um uns herum, nukleare Bedrohung, ISIS und Iran an unseren Grenzen, „Palästinensische“ Angriffe von innen, kritische bis feindliche Gruppen in Europa, Amerika und der UN, Boykotte, hinkende Weltwirtschaft, ein Kulturenmix im Inneren, Kleinkämpfe zwischen Säkularen, Religiösen, Ultraorthodoxen, etc. ... Und doch geht es immer weiter bergauf, sogar steil: Israelische Wirtschaft, Wissenschaft, Innovation, Bevölkerungswachstum und Armee. In nur 70 Jahren hat sich Israel von einem malariaverpesteten Wüstenstreifen in eine Dynamik-Maschine verwandelt, die alles in den Schatten stellt und einen immensen, bis revolutionären Einfluss auf die weltweite Entwicklung hat. Und wir sind glücklich hier.

Aber was wäre – behüte! –, wenn die ewigen Israelhasser und Antisemiten es schaffen würden? Was, wenn Israel zusammenbrechen würde? Wenn es nur einen einzigen Krieg verlieren würde? Szenarien kann man sich genug ausdenken, da braucht man seine Gedanken gar nicht so weit schweifen zu lassen. Eine Kombination von innerem Zerwürfnis, einen „palästinensischen“ Aufstand, verheerende nukleare oder chemische Angriffe, massiver Raketenbeschuss von Hamas und Hisb'Allah, der das Land lahmlegen würde, und alles zusammen mit bissigen Sanktionen aus dem Westen, Waffenembargo oder gar „Friedenseingreiftruppen“ um die „Palästinenser“ vor den Israelis zu „schützen“o.ä. … Oder vielleicht wäre es auch ein langsamerer Prozess. Viele anti-israelische Moslems denken gerne an die damalige Haltbarkeitszeit der Kreuzfahrerstaaten von 150-200 Jahren und warten mit Geduld auf den Untergang des jungen, noch nicht einmal 70-jährigen Israels. Der Führer des Iran, Chamenei, prophezeite gerade erst, dass es Israel in 25 Jahren nicht mehr geben werde.

Und gerade unsere jetzige Wochenportion der Torah Ki Tawo warnt in sehr schwer ertragbarer Sprache vor einer ähnlichen Katastrophe des jüdischen Zusammenbruchs in Eretz Israel und ihren Folgen. Und natürlich wäre es auch die totale, brutale und grausamste Vernichtung für die jüdische Bevölkerung in Israel.
Die „Palästinenser“ würden sich jubelnd in unseren Eingeweiden baden, die Frauen à la IS(IS) versklaven und die Kinder schlachten. BDS und Co. würden ganz aus dem Häuschen sein über so viel „Gerechtigkeit“ und ja, einige israelkritische Europäer würden uns sogar etwas vermissen und ein paar Krokodilstränenan an uns vergeuden, an die guten, weil toten Juden. Der Vatikan könnte aufatmen, dass die Korrektheit der katholische Theologie vom verstoßenen und ewig umherirrenden jüdischen Volk wieder zurechtgerückt wurde, der Islam würde aus schallenden Lautsprechern stolz die Rückkehr des Landes in den Dar-Al-Islam verkünden.

Kurz, alles wäre gut. Ein Happy-Endfür jeden Antisemiten.
Und dann?

Lassen wir mal die Zukunft des Judentums außen vor – was würde mit dem Land Israel passieren?
Höchstwahrscheinlich würden alle ach so involvierten Institutionen augenblicklich das Interesse verlieren, denn es geht ihnen ja nicht wirklich um Liebe zum und Faszination vom „palästinensischen Volk“, sondern um ihre Gegnerschaft zum jüdischen Staat.
Unheimliche, milliardenschwere Geldflüsse und Hilfslieferungen würden versiegen und die Leute vor Ort sich selbst überlassen. UNRWA würde einpacken, Scharen von europäischen und internationalen NGOs, Journalisten und Diplomaten nach Hause aufbrechen.

„Die Steinigung ist zu Ende, der Angeklagte tot, es gibt nichts mehr zu sehen.“

Natürlich würde die lokale Wirtschaft sofort einbrechen und die Moslems vor Ort bald immer tiefer in ihrem Lebensstandard sinken, die (auch in der arabischen Welt) berühmten Krankenhäuser Israels wären eine Anekdote der Vergangenheit. (...)

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