Von der Gewöhnung an moslemische Gewalt und der langsamen Verschiebung unseres Wertegerüsts  

Von Jaklin Chatschadorian

„Buddhistischer Tempel vom Verfassungsschutz beobachtet.“ Haben Sie gerade das Staunen in Ihrem Gesicht gesehen? Reagieren Sie genauso entsetzt bei der Schlagzeile „Moschee vom Verfassungsschutz beobachtet“? Nein? Daran haben Sie sich gewöhnt.

Das ganze Land hat sich an diese Situation so sehr gewöhnt, als dass keiner sich daran stört. Der Leser überfliegt die Headline, die Politik ignoriert Verfassungsschutzberichte, Medien suchen nach Syrern, die Geld gefunden haben. Das Land hat sich verändert. Vorbei ist die Zeit, in der man es mit Sicherheit und Recht, Pünktlichkeit und Ordnung in Verbindung brachte. Nicht einmal die deutsche Kälte, die Verwaltungsentscheidungen kennzeichnete, weil man sich streng am Gesetz orientierte, ist uns verblieben. Wir sind bunt geworden. Bunt aber steht nicht mehr für Vielfalt, Offenheit und Toleranz, sondern für den islamischen Einfluss in unserem Alltag: ein vielseitiges Schwarz.

Der Idealzustand des Islam ist nicht das gleichberechtigte Miteinander aller Weltanschauungen, sondern die Islamisierung der Menschen. Hierzu bedient er sich nicht nur einer friedlichen Überzeugungsarbeit, sondern eines jeden Mittels und scheut sich auch nicht vor der Tötung der sogenannten „Ungläubigen“, um die angestrebte Globalisierung zu verwirklichen. Das Buch bietet dem friedlichen ebenso wie dem unfriedlichen Mitglied der Gemeinde das passende Handwerkzeug. Der liberale Muslim missioniert mit Vorträgen, der gewaltbereite greift zu Messer oder Sprengstoff. Alles ist möglich, alles ist erlaubt. Selbst im Falle von Rechtsbruch entsteht kein tiefes Unrechtsbewusstsein. Schließlich gibt es den Überirdischen nur einmal, nur in dieser Form, und sein Wort gilt ungefragt für jeden. Was er wiederum will, steht in einem, und nur in diesem Buch. Menschliche Ideen haben sich dem unterzuordnen, andernfalls ist Gegenwehr angesagt. Der Rechtgläubige ist des Absoluten Erfüllungsgehilfe, ohne die Freiheit des eigenen Willens. Freiheit gibt es nur innerhalb bestimmter Hierarchien, an dessen Spitze stets der männliche Muslim steht. Er hat die Aufgabe zu herrschen und zu unterwerfen, zunächst seine eigene Familie, sodann den Außenstehenden.

Der Einfluss wächst schleichend
Nein, wir leben in Deutschland wahrlich nicht in einem Kalifat unter der Herrschaft irgendeines Sultans. Aber das ist auch nicht notwendig. Der islamische Einfluss zeigt sich in den vielen Bereichen unseres Alltags gleichermaßen erschreckend. Gerichte erkennen Mehr- und Kinderehen an, obgleich diese Institute unserer Rechtsordnung widersprechen. Schulen stellen Burkinis zur Verfügung und verzichten auf die Ausgabe von Schweinefleisch, um muslimische Kinder nicht zu kontaminieren. Parteien verzichten auf einen Gruß zum Purimfest ebenso wie zu Pfingsten, können aber die Umma an Ramadan nicht genug huldigen. Krankenhäuser orientieren sich an der islamischen Sexualmoral unter dem Stichwort „kultursensible Pflege“.

Der Rechtsstaat und unsere Werteordnung unterliegen der Willkür des Mainstreams innerhalb einer politischen Kaste, die den islamischen Einfluss ausdrücklich zur Teilhabe einlädt, ohne sich an dem uns feindlich gesinnten Bekenntnis zu stören. Religiöse Diskriminierung und Gewalt werden staatlich geduldet.

Gewiss gibt es auch in deutschen Behörden/Kreisen, völlig unabhängig vom Islam, Diskriminierung. Wer wollte das leugnen? Nur werden diese beiden Arten der Entwürdigung vom Staat rechtswidrig ungleich behandelt. Die Diskriminierung wegen des Geschlechts, geht sie von einer staatlichen Institution oder von einem klassisch europäischen Mann aus, wird zu Recht abgewehrt. Geht sie aber von einem muslimischen Vater und Ehemann aus, wird sie respektiert. Wir haben uns daran gewöhnt, dass Muslime eben „anders“ sind. Sie stehen ein für ihre Traditionen. Bundeskanzlerin Merkel fordert im Gegenzug zum Lesen der Bibel auf und erkennt nicht, dass es hier nicht um Folklore, sondern um die Beschneidung der Freiheit des Einzelnen durch das fundamentalistische Kollektiv geht.

Der Rassismus der geringen Erwartungen
Medien und Gesellschaft stehen der Kanzlerin in Nichts nach: Sie sind eben ihrem Gott so ergeben, als dass sie für ihn töten. Welch fester Glaube! Sie fühlen sich von uns eben schlecht behandelt, so dass sie sich einer Vaterfigur wie Erdogan hingeben. Die Armen! Sie wollte sich von ihm trennen, da ist er ausgerastet. In seiner Kultur hält Liebe ewig! Israel und seine Siedlungen! Die verhungernden „Palästinenser“ brauchen den Rückzug des gierigen Judenstaates! In Deutschland relativiert man Verbrechen und Faschismus. Unter dem Label der „Gleichwertigkeit aller Kulturen“ verschieben wir unser Wertegerüst zugunsten der Unterdrückung von Freiheit, Individualität und Identität. (…)


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