Dezember 7, 2018 – 29 Kislev 5779
USA: Pro-jüdische Privatinitiative eines Ex-Moslem

image

Ein iranischer Asylbewerber sammelt eine Million US-Dollar für die Pittsburgher Synagoge  

Von Josefin Dolsten (www.audiatur-online.ch)

Khashayar „Shay“ Khatiri beansprucht ungern die ganze Ehre für das von ihm gesammelte Geld für die Synagoge in Pittsburgh, in der letzten Monat eine Schießerei stattfand, für sich.

„Es ist nicht meine Spendenaktion“, sagte der 29-jährige Khatiri am Donnerstag in einem Telefoninterview mit der „Jewish Telegraphic Agency“ (JTA). „Ich habe zwar die Spendenaktion gestartet, aber sie gehört jedem, der gespendet hat.“

Der in Washington D.C. lebende gebürtige Iraner machte landesweit Schlagzeilen, weil er nach dem Attentat, bei dem ein bewaffneter Schütze elf Menschen in der Tree-of-Life-Gemeinde tötete, mehr als eine Million US-Dollar Spenden sammelte.

Khatiri, der kein Jude ist, sagt, er habe kurz nachdem er von dem Attentat erfahren hatte, den Wunsch zu Handeln verspürt. Der Hochschulabsolvent hielt sich am Morgen des tödlichen Attentats in der Wohnung einer jüdischen Freundin auf.

„Als ich aufwachte, erzählte sie mir von dem Anschlag, der mich zutiefst erschütterte“, erinnerte sich Khatiri, der aufgrund seiner politischen Aktivitäten gegen die iranische Regierung Asyl in den Vereinigten Staaten beantragt hat.

Der an der „Johns Hopkins School of Advanced International Studies“ studierende Khatiri sagte seiner Freundin gleich, er wolle direkt an die Synagoge spenden. (…)

Komplett zu lesen in der Druck- oder Onlineausgabe der Zeitung. Sie können die Zeitung „Jüdische Rundschau“ hier für 39 Euro im Papierform abonnieren oder hier ein Onlinezugang zu den 12 Ausgaben für 33 Euro kaufen.


Sie können auch diesen Artikel komplett lesen, wenn Sie die aktuelle Ausgabe der "Jüdischen Rundschau" hier online mit der Lieferung direkt an Sie per Post bestellen oder jetzt online für 3 Euro statt 3,70 Euro am Kiosk kaufen.

Brief an die Redaktion schreiben