März 5, 2015 – 14 Adar 5775
Tote Juden interessanter als lebendige?

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Ein Zwischenschrei zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz  

Von Attila Teri

Während meine Landsleute, immerhin zähle ich seit 25 Jahren auf dem Papier zu ihnen, nicht mehr an das Verbrechen ihrer Vorfahren erinnert werden möchten, ertrage ich dieses Schmierentheater der Pseudohumanisten oder gar tatsächlich betroffenen Mitmenschen wegen der grenzenlosen Verlogenheit einfach nicht mehr. Durch ihre krampfhaften und übereifrigen Beileidsbekundungen anlässlich der obligatorischen Jahrestage zu Erinnerung an das Grauen, bekomme ich langsam Magengeschwüre! Warum? – fragt Ihr mich verwundert?

Ganz einfach, liebe Freunde. Dieses richtige oder nur zur Schau gestellte Mitgefühl gilt lediglich den toten Juden aus der Vergangenheit. In der scheinbar beruhigenden Gewissheit, „wir haben damit nichts zu tun! Das war damals! Wir sind ganz anders!“ Wirklich? Was ist mit den noch weltweit übrig gebliebenen 14 Millionen Juden und vor allem mit denen, die heute im jüdischen Staat leben? Können die etwa ruhig sterben?

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