November 4, 2015 – 22 Heshvan 5776
Tel Aviv für Jedermann

image

Über das neue Buch „111 Orte in Tel Aviv, die man gesehen haben muss“  

von Roland Kaufhold

Tel Aviv gehört, abseits der politischen Diskussionen, zu den interessantesten Städten der Welt. Wer sich ein Bild von Israel machen möchte, sollte Tel Aviv einmal zumindest für einige Tage besucht haben. 1909 von 66 Familien gegründeten, gehört Tel Aviv heute zu den quirligsten und widerspruchsreichsten Städten der Welt. Ein Reiseführer stellt nun 111 spannende Orte der Stadt vor.

Andrea Livnat, promovierte Historikerin und Redakteurin des deutschsprachigen jüdischen Internetmagazins haGalil.com, lebt seit 13 Jahren in Tel Aviv – „und ist fast jeden Tag froh darüber, dass ihre Kinder hier aufwachsen“ (S. 236). Nun hat sie, gemeinsam mit der Fotografin Angelika Baumgartner, einen großzügig bebilderten Städteführer vorgelegt, in dem sie – von A (Abu-Nabut-Brunnen) bis Z (Der Zionismus-Boulevard) – 111 außergewöhnliche Orte Tel Avivs vorstellt.

Historische, kulturelle, architektonische, musikalische und alltägliche Orte und Ereignisse aus Tel Aviv werden auf vergnügliche und leicht lesbare Weise portraitiert. Jeder dieser Orte wird auf einer Buchseite in Neugierde weckender Weise vorgestellt; auf der gegenüberliegenden Seite findet sich ein ganzseitiges Foto, ergänzt durch einige konkrete Ortsinformationen.

Eine spannende Entdeckungsreise für Touristen wie auch für Menschen, die etwas länger in Tel Aviv bleiben können. Auf dem Cover des Buches prangt eine Orange, für Viele das Symbol Tel Avivs.

In der verwinkelten Altstadt des arabisch geprägten Jaffa: Wo gibt es den besten, cremigsten Hummus – bei Abu Hassan in der Dolfin Straße. 100 Meter weiter befindet sich das Nalaga´at-Zentrum, in dem Taubblinde Theater spielen, verbunden mit einem abgedunkelten Restaurant und dem Café Kapish mit tauber Bedienung. Eine Einführung in die Gebärdensprache gibt es gratis. Unmittelbar daneben das Ilana-Goor-Museum, zahlreiche Skulpturen wie auch der berühmte schwebende Baum, der der Jaffa-Orange ein Denkmal gesetzt hat. 200 Meter weiter, direkt am Hafen von Jaffa, befindet sich das „Spielzeug-Erholungsheim“, das uns einen nostalgischen Blick in israelische Kinderzimmer ermöglicht. (…)

Komplett zu lesen in der Druck- oder Onlineausgabe der Zeitung. Sie können die Zeitung „Jüdische Rundschau“ hier für 39 Euro im Papierform abonnieren oder hier ein Onlinezugang zu den 12 Ausgaben für 33 Euro kaufen.


Sie können auch diesen Artikel komplett lesen, wenn Sie die aktuelle Ausgabe der "Jüdischen Rundschau" hier online mit der Lieferung direkt an Sie per Post bestellen oder jetzt online für 3 Euro statt 3,70 Euro am Kiosk kaufen.

Brief an die Redaktion schreiben

Email This Page