August 7, 2014 – 11 Av 5774
«Süß und ehrenvoll»

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von Avi Primor 

In der literarischen Auseinandersetzung mit der europäischen Ur-Katastrophe des Ersten Weltkriegs steht Erich Maria Remarques Weltbestseller «Im Westen nichts Neues» mit einer geschätzten Gesamtaufla- ge von zwanzig Millionen seit über achtzig Jahren als geradezu unerreichbarer Monolith nahezu für sich allein innerhalb der deutschsprachigen Antikriegsliteratur. Die unverzügliche breite Popularität seines Werkes war so überwältigend, dass etwa der nahezu zeitgleich unter Pseudonym veröffentliche und zuletzt von der Literaturkritik zu Unrecht gefeierte Schelmenroman «Schlump» von Hans Herbert Grimm kaum eine nennenswerte Resonanz in Deutschland erzielen konnte. Der langjährige israelische Botschafter in Deutschland und angesehene Politikwissenschaftler Avi Primor hat sich für seinen beeindruckenden ersten Roman über den Ersten Weltkrieg aus naheliegenden Gründen für eine eher dokumentarische als allein literarischen Maßstäben verpflichtete Form entschieden.

Die Neuerscheinungen wurden vorgestellt von FLORIAN HUNGER

«Süß und ehrenvoll», aus dem Hebräischen von Beate Esther von Schwarze, erschienen bei Quadriga, 383 Seiten, €19,99

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