März 5, 2015 – 14 Adar 5775
Scharia und Smartphone

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Vom Hass auf den Westen und der Liebe zu seinen technischen Errungenschaften  

von Chaim Noll

Die Internet-Abhängigkeit der neuen Dschihad-Kämpfer ist eins von vielen Symptomen wachsender Wechselwirkungen zwischen Prozessen in der islamischen Sphäre und in der westlichen. Sie achten dabei auf eine dramatische Selbstdarstellung. Längst haben sie verstanden, dass in der Welt der neuen Medien der Wert einer Sache ihr Show-Wert ist. Je schockierender, verabscheuungswürdiger nach Maßstäben westlichen Denkens und Fühlens ihr Vorgehen, umso größer der Erfolg – soweit meinen die jungen Glaubenskämpfer die Mysterien der Mediengesellschaft durchschaut zu haben. (…) So können Propagandisten des „Islamischen Staats“ über ihre Twitter-Accounts aufgespürt und enttarnt werden (und anschließend deaktiviert), wie kürzlich, nach Berichten des britischen Senders Channel Four, der unter dem Namen @ShamiWitness agierende Anonymus, dessen Tweets bis zu zwei Millionen Mal im Monat angesehen wurden und der bei der Rekrutierung aus westlichen Ländern stammender Kämpfer des „Islamischen Staates“ eine bedeutende Rolle gespielt haben soll.

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