Februar 8, 2016 – 29 Shevat 5776
Schafft die überflüssige UNRWA endlich ab!

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Diese „Hilfsorganisation“ schadet mehr als sie nützt.  

Von Monika Winter

Im Jahr 2004 gab der Leiter der UNRWA und stellvertretende Generalsekretär der Vereinten Nationen, Peter Hansen, bekannt, dass Hamas-Sympathisanten hohe Posten bei der UNWRA innehaben. Im gleichen Jahr enthüllten amerikanische Finanzbehörden einige Spenden, die in Verbindung mit internationalen Terrororganisationen gebracht werden konnten. Ähnliche Fälle wurden auch 2006 bekannt. 2014 während des Gaza-Konfliktes wurden Einrichtungen der UNRWA, wie Krankenhäuser und Schulen von palästinensischen Terror-Organisationen als Verstecke für Raketen benutzt. Ein weiterer Vorwurf lautete, dass Waffen von der UNRWA nicht unbrauchbar gemacht, sondern gleich an die Hamas übergeben wurden.

Die UNRWA ist unseriös
Matthias Schmale ist Landesdirektor des „Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten“ (UNRWA) im Libanon. Am 13. Januar 2015 appellierte er an die Staatengemeinschaft, die 450.000 palästinensischen „Flüchtlinge“ (wohlgemerkt: dazu werden selbst Urenkel jener Menschen gerechnet, die wirklich noch aus Palästina fortgingen oder tatsächlich fliehen mussten) im Libanon politisch und finanziell zu unterstützen. Es könne zu sozialen Unruhen kommen, zudem steige der Druck, nach Europa zu fliehen, warnte Matthias Schmale. Weiter heißt es: Bleibe die notwendige Hilfe aus, wachse auch das Rekrutierungspotenzial extremer Gruppierungen, wie des „Islamischen Staates“.
Matthias Schmale droht also Europa damit, dass eine weiter Zuwanderungswelle zu erwarten wäre, die zudem auch noch radikalisiert sein könne, wenn die Staatengemeinschaft nicht zahlt, obwohl wir als Steuerzahler bereits größter Unterstützer der UNRWA sind.

Palästinensische „Flüchtlinge“ werden als Faustpfand missbraucht.
Nach 1948, als sowohl Juden als auch palästinensische Araber vertrieben wurden, nahm der neugegründete Staat Israel alle Juden auf und half ihnen ein neues Leben aufzubauen. Ein paar Jahre später wurde keiner dieser Juden mehr „Flüchtling“ genannt. Im Gegensatz dazu verhinderte die Arabische Liga es, Palästinenser als gleichwertige Bürger in die arabischen Staaten zu integrieren, um ihr Recht auf „Rückkehr“ zu schützen und als Waffe gegen Israel einzusetzen. Das erschuf die humanitäre Krise.

Die UN sprang ein und erschuf zwei verschiedene Organisationen, die UNHCR und die UNRWA, deren Ziele vollkommen gegensätzlich sind. Während das Ziel der UNHCR ist, die Zahl der Flüchtlinge zu verringern, indem sie ihnen hilft in einem neuen Land ein neues Leben zu beginnen, ist es Ziel der UNRWA die Zahl der Flüchtlinge zu erhöhen! Letzteres geschieht auch, indem sich der Flüchtlingsstatus der Palästinenser auf deren Kinder, Enkel und allen weiteren Generationen vererbt.

Heute gibt es etwa 5 Millionen palästinensische „Flüchtlinge“, eine Zahl, die also immer weiter wächst. Diese Zahl erzählt nichts von den Lebensbedingungen der „Flüchtlinge“ in arabischen Ländern. Im Libanon beispielsweise sind palästinensische Flüchtlinge aus vielen Berufsfeldern ausgeschlossen, sie dürfen keine Bürger werden, sie dürfen kein Land besitzen und über die Hälfte lebt immer noch in Lagern, wobei ihnen sogar Werkzeug verwehrt wird um ihre Häuser zu reparieren. In anderen arabischen Staaten ist es ähnlich, Palästinenser bekommen in arabischen Ländern keine Arbeitserlaubnis und sind dadurch zu materieller Armut verdammt. Dennoch richtet sich der Hass der meisten palästinensischen „Flüchtlinge“ gegen Israel.

Als Sündenbock für die Situation der „Palästinenser“ diente immer nur Israel, wobei stets die Vertreibung der Juden aus den arabischen Ländern verschwiegen wird. Das einzige arabische Land, das Palästinenser aufnahm, war Jordanien. Dem Land ist das nicht immer gut bekommen, siehe „Schwarzer September“. Der Libanon hatte nach eigenen Angaben keinen Platz (ein Problem, das auch das reiche Saudi-Arabien angesichts der Flüchtlinge aus Syrien in einem Anfall von arabischer Solidarität plätzlich hatte). Ägypten vereitelte 1950 den Versuch der Vereinten Nationen 150.000 Flüchtlinge aus Gaza im Libanon anzusiedeln. (...)

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