Juli 7, 2017 – 13 Tammuz 5777
Lucky Luke und die Juden im Wilden Westen

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Einen für Leser der JÜDISCHEN RUNDSCHAU ganz besonders interessanten Comic können wir dieses Mal empfehlen:

Den kürzlich erschienenen 95. Band von Lucky Luke „Das gelobte Land“. Im französischsprachigen Raum bereits letztes Jahr zum 70. Jubiläum der Comicserie erschienen, ist der Band nun auch auf dem deutschsprachigen Markt zu haben.

Zum Inhalt: Sein vom Pech verfolgter Kumpel Jack Loser, der seiner Familie vorgeschwindelt hat er sei in Amerika ein erfolgreicher Rechtsanwalt geworden, bittet den Cowboy, der schneller schießt als sein eigener Schatten, seine aus Osteuropa stammende Familie auf dem gefährlichen Weg von St. Louis nach Montana zu begleiten.

Jack Loser, der eigentlich Jakob Stern heißt, enthüllt seinem Freund jedoch erst nach dessen Zusage, dass seine Verwandten aschkenasische Juden sind. Es kommt wie es kommen muss: Die Auswanderer und der Cowboy erleben eine Reise geprägt vom Kulturschock und ebenso bereichernden wie lustigen Erkenntnissen.

Die ehemaligen Schtetl-Bewohner bringen den Westernhelden im Verlaufe der (für den Leser) sehr amüsanten Reise mit Schabbat, koscherem Essen, Klezmer und der jiddischen Sprache in Kontakt. Währenddessen wird die Gruppe – wie so oft bei Lucky Luke – von Indianern und Banditen bedroht. Und am Ziel der Reise erwartet den Enkel seine Bar Mizwa.

Das vom belgischen Künstler Achdé (der Nachfolger des Lucky Luke-Erfinders Morris) gezeichnete „Das gelobte Land“ ist eine lohnende Investition für alle jüdisch interessierten Menschen und eine Freude für Jung und Alt.

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