Der rapide wachsende Antisemitismus in der Demokratischen Partei der USA   

Von Valerie Sobel (Frontpage Mag)

Von Jude zu Jude. Unter Eltern bzw. Großeltern. Unter uns, die wir sagen: „Nie wieder!“ Unter uns, die wir die abscheulichen antisemitischen Karnevalswagen in Belgien gesehen haben. Unter uns, die wir mit Schrecken sehen, dass es in Großbritannien hundert antisemitische Vorfälle pro Monat gibt. Unter uns, die wir ungläubig den Anstieg des Antisemitismus in den USA sehen. Wir stimmen vielleicht nicht in allem überein, doch teilen wir die Empörung über diese Dinge.

Ihr seid die überwältigende Mehrheit von 72 bis 74 Prozent der 5,4 Millionen amerikanischen Juden, die für die Demokratische Partei stimmen. Wir haben kapiert: Ihr seid für Minderheitenrechte, weil ihr euch für immer als Minderheit begreifen werdet. Ihr seid für immer für JFK, obwohl dessen Machart des Liberalismus schon lange nicht mehr existiert, sondern sich vielmehr zum modernen Konservativismus gewandelt hat. Ihr seid für immer für FDR, obwohl es der Republikaner Ronald Reagan war, der rund drei Millionen sowjetischer Juden aus der Knechtschaft antisemitischer linker Unterdrückung befreit hat.

Die Demokratische Partei der 1950er Jahre war die Partei der Underdogs, und ihr seid für immer der Underdog – in eurer Wahrnehmung, in eurer Erinnerung, und weil ihr so einen winzigen Anteil an der Gesamtbevölkerung ausmacht. Eure Eltern und Großeltern waren schon mit der Demokratischen Partei verheiratet, bevor ihr geboren wurdet, und ihr könnt das, was ihr schon mit der Muttermilch eingesogen habt, nicht loslassen. Verständlich.

Wir leben im Jahr 2019, nicht in den 1950ern. Nachdem eure Partei es auf katastrophale Weise versäumt hat, geschlossen an eurer Seite (als Juden) gegen den rabiaten Nazi-Antisemitismus einzustehen, wie ihn die demokratische Kongressabgeordnete Ilhan Omar äußert, ist für euch die letzte Stunde einer wichtigen Entscheidung gekommen, in der es für eure politische Loyalität keine Entschuldigungen mehr gibt. Und ihr wisst das.

Lasst uns gemeinsam die Tatsachen betrachten.

Fangen wir mit eurer Geschichte an:

Vor den Vereinten Nationen rief euer Lieblingspräsident Barack Obama bekanntlich Israel dazu auf, zu den Grenzen von 1967 zurückzukehren. Ihr habt geschwiegen und weiterhin seine Vorzüge gerühmt.

Derselbe Mann zog die Fäden bei der UN-Resolution 2334, die de facto proklamiert, dass sich der größte Teil Israels unrechtmäßig in jüdischer Hand befinde. Ihr habt geschwiegen und weiter seine Vorzüge gerühmt.

Als er das Weiße Haus verließ, gab derselbe Präsident unglaubliche 150 Milliarden Dollar an die Mullahs im Iran frei, die ein einziges deutlich erklärtes Ziel haben: Israel mit ihren Atomraketen auszulöschen. Ihr habt geschwiegen und weiterhin Loblieder auf den 44. Präsidenten angestimmt.

Ihr habt gesehen, wie Obama sich über den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mokierte und zum französischen Präsidenten Sarkozy sagte: „…Sie haben ihn satt, aber ich muss mit ihm jeden Tag zusammenarbeiten.“ Ihr habt geschwiegen und Obama weiter applaudiert.

Ihr habt mit angesehen, wie sich die Beziehungen zwischen Amerika und Israel unter Obamas Führung immer weiter verschlechtert haben. Ihr habt geschwiegen und die Liebesaffäre mit Obama fortgesetzt.

Ihr habt davon gewusst, dass Obama sich mit 350.000 Dollar in die israelischen Parlamentswahlen eingemischt hat, um den demokratischen Prozess zu unterminieren. Ihr habt die Augen verschlossen und nichts gesagt.

Ihr habt kein einziges Mal gehört, dass Obama das Wort „Dschihad“ über die Lippen gekommen wäre, als er über die islamischen Terroranschläge auf Juden in Frankreich sprach.

Ihr habt nichts gesagt und ihn in euren liberalen Synagogen weiter gepriesen.

…Weil Obama euer Mann ist. Weil er die sichtbare Farbe des Underdogs hat. Weil die Demokratische Partei als die Heimat eurer Ahnen wahrgenommen wird.

Jene Ahnen sind tot. Hier ist eure Leistungsbilanz:

Lautstarke jüdisch-demokratische Attacken gegen die Botschaftsverlegung

Mit dem Umzug der amerikanischen Botschaft hat Präsident Donald Trump unterstrichen, dass Jerusalem Israels Hauptstadt ist. Eure Reaktion? Sofort beendet ihr euer kraftloses Schweigen und findet eure Stimme wieder, um laut gegen diesen logischsten, rechtmäßigsten, mutigsten und israelfreundlichsten Schritt zu protestieren. Mit zitternden Knien ruft ihr in euren Reden auf der Bimah, in den Schulen, in den sozialen Medien und endlosen Leitartikeln: „Er ärgert die Araber.“ Als der Dritte Weltkrieg dann doch nicht beginnt, fallt ihr in euer Schweigen zurück, nachdem ihr den Präsidenten genug diffamiert habt.

Präsident Trump bestätigt die jährliche Rekordhaushaltssumme von vier Milliarden Dollar für Israel (dazu eine Steigerung von 200 Millionen Dollar für 2019) für die nächsten zehn Jahre. Das sind insgesamt 40 Milliarden Dollar. Was tut ihr? Ihr beschimpft den Präsidenten im Chor mit CNN.

Präsident Trump streicht die Gelder für die anti-israelische UNRWA. Ihr schimpft weiter auf den Präsidenten.

Präsident Trump kürzt die Gelder für den mörderischen Machmud Abbas auf 250 Millionen Dollar pro Jahr. Ihr schimpft weiter auf den Präsidenten.

Ihr seht, wie die von Trump ernannte Nikki Haley Israel tapfer vor den Vereinten Nationen verteidigt, immer und immer wieder. Mit ihren couragierten Reden gegen die Voreingenommenheit der UNO und deren unaufhörliche Verdammungsresolutionen gegen Israel verblüfft Trumps Gesandte die Welt. Trotzdem schimpft ihr weiter auf den Präsidenten.

Präsident Trump sieht sich allein einem inkompetenten Europa gegenüber, wenn es darum geht, das von der Obama-Ära übernommene katastrophale Atom-Appeasement gegenüber dem Iran zu beenden und den Schaden zu mindern, den euer Lieblings-Expräsident verursacht hat. Ihr ignoriert diesen mutigen, unpopulären Schritt ebenso wie Irans Streben nach der Vernichtung des jüdischen Volkes und schimpft weiter auf den Präsidenten.

In jeder State-of-the-Union-Rede und jeder Rede vor den Vereinten Nationen hört ihr, wie Präsident Trump Israel preist, den Holocaust verurteilt und sich ausdrücklich zur vorbehaltlosen Unterstützung Israels bekennt. Nicht Worte, sondern Taten bezeugen, was er sagt! Ihr? Ihr schimpft weiter auf den Präsidenten.

Holocaustüberlebende und religiöse amerikanische Juden unterstützen den Präsidenten mit Worten und Wählerstimmen: Sie reden, wenn Trump mit Veranstaltungen jüdische Feiertage und wichtige Daten würdigt, feiern im Weißen Haus vor den Augen der Welt Hannukah mit Gesang und Kerzenleuchten, gemeinsam mit Trumps Enkeln und Kindern. So etwas hat es in der Geschichte noch nie gegeben! Und ihr? Ihr schimpft weiter auf den Präsidenten.

Ihr kennt die langjährige finanzielle Unterstützung der Familie Trump für Israel und wisst, wie Fred Trump Juden in New York nach dem Holocaust mit Gebäuden und einer komplett finanzierten Synagoge unterstützt hat. Doch ihr schimpft weiter auf den Präsidenten.

Im August 2015 ließ Donald Trump ein schwerkrankes, dreijähriges jüdisches Kind in seinem Privatjet zur medizinischen Behandlung von Kalifornien nach New York bringen, nachdem kommerzielle Airlines sich geweigert hatten, den Jungen zu befördern. Ihr? Ihr schimpft weiter auf den Präsidenten.

Ihr habt sogar gesehen, wie die First Daughter, die erste gläubige jüdische Tochter im Oval Office (ein weiteres erstes Mal der Geschichte!) in Jerusalem an der Klagemauer betet, zusammen mit ihrem Vater, dem Großvater dieser Familie, die de facto die First Jewish Family ist und jeden Freitagabend den Schabbat feiert. Erstaunlischerweise schimpft ihr weiter auf den Präsidenten, zum Trommelschlag von CNN.

Ihr, die liberalen Juden Amerikas, schimpft weiter auf den Mann, der nie etwas auch nur im entfernten Sinne Antisemitisches gesagt oder getan hat. Ihr geht so weit, an Diskussionen und Veranstaltungen teilzunehmen, bei denen Trump mit Hitler und dem Ku-Klux-Klan verglichen wird. Ihr unterschreibt Petitionen und plappert die Slogans der seit drei Jahren andauernden Schmutzkampagne des Fernsehsenders MSNBC nach.

Wie ihr wählt und was ihr macht

Ihr stimmt für die Partei von Louis Farrakhan, der euch erst vor wenigen Monaten als „Termiten“ bezeichnet hat!

Ihr stimmt für die Partei, deren gewählte Politiker verkünden, dass ihr eine geteilte Loyalität hättet, eine der bösartigsten und ältesten antisemitischen Behauptungen des genozidalen Rassismus.

Ihr stimmt für die Partei, die es nicht schafft, eine Politikerin, die immer wieder durch unverhohlenen und rabiaten Antisemitismus auffällt, aus dem Foreign Affairs Committee zu entfernen, welches für die Politik gegenüber Israel und dessen friedliche Nachbarn zuständig ist.

Ihr stimmt für die Partei, die ihren kranken Antisemitismus im Stile der 1930er Jahre notdürftig versteckt und nicht in der Lage ist, eine einfache Resolution zu verabschieden, in der der Hass auf Euch verurteilt wird.

Während ihr Slogans gegen Trump skandiert, marschiert ihr mit den Anti-Israel-Aktivistinnen Linda Sarsour und Tamika Mallory, Frauen, die eng mit Farakkhan & Al Sharpton verbunden sind, die eure Kinder als „satanische Juden“ bezeichnen.

Ihr stimmt für die Partei von Bernie Sanders, dem Mann, der Omars Antisemitismus und den „palästinensischen“ Terror gegen Israels Bürger verteidigt. Desselben Sozialisten Bernie Sanders, der einst Israel fälschlich beschuldigt hat, einen Genozid an den „Palästinensern“ mit 10.000 Toten verübt zu haben.

Unglaublicherweise gebt ihr eure Stimme der Partei der BDS-Agitation gegen Israel!

Ihr steht Schulter an Schulter mit Leuten wie Alexandria Ocasio-Cortez, die Jeremy Corbyn preist und Israel der Besatzung beschuldigt, und die Ilhan Omar offiziell unterstützt.

Ihr stimmt sogar für die Partei, deren gewählte Abgeordnete euch sagen, dass ihr (die Juden) und euresgleichen die Welt „hypnotisiert“ hättet!

Ihr stimmt für eine Partei, deren gewählte Vertreter möglicherweise gegen Bundesgesetze zur Wahlkampffinanzierung verstoßen haben, indem sie Spenden für zwei Wohltätigkeitsorganisationen der Muslimbruderschaft und deren Tochterorganisationen gesammelt haben. Es sind dieselben Politiker, die auch als Redner bei Veranstaltungen der Muslimbruderschaft und angeschlossenen Gruppen wie IRUSA und CAIR auftreten.

Ihr stimmt für die Partei, deren loyale College Campus Academia an den Universitäten permanent Anti-Israel-Positionen und „Israel-Apartheids-Wochen“ fördert und ohne Ende Leitartikel gegen israelische „Aggression“ veröffentlicht. Die streng-linksliberale Academia, die israelische Redner daran hindert, an Universitäten zu sprechen. Die Academia, die eure Kinder davon überzeugt, dass das Diffamieren Israels nichts mit Antisemitismus zu tun habe.

Ihr stimmt für die Partei, die Israel moralisch mit Terrorgruppen und islamischen Ländern gleichsetzt, in denen es grausamste Menschenrechtsverletzungen gibt.

Ihr stimmt für die Partei, deren verlängerter Arm, die Medien, angesichts des Hamas-Terrors die Sache der „Palästinenser“ feiert.

Ihr wählt „demokratisch“, Seite an Seite mit Gruppen wie Jewish Voices for Peace, J-Street und George Soros.

Ihr stimmt für die Partei, deren Mitglieder schamlos versuchten, die Morde von Pittsburgh mit Präsident Trump in Verbindung zu bringen und sogar danach trachteten, ihn nach diesen Morden an einem Besuch des Tatorts zu hindern.

Ihr habt für Hillary Clinton, die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten 2016, gestimmt, die ihrem eigenen Geständnis zufolge von dem KKK-Mitglied Senator Byrd gefördert wurde. Fotos und Filmaufnahmen zeigen, wie sie diesen Mann zu dessen Lebzeiten herzte und bei seiner Beerdigung stolz die Grabrede hielt.

Die Demokraten waren Unterstützer der Sklaverei 

Ihr stimmt für die Partei, der wir den KKK, David Duke und den weißen Rassismus verdanken, während ihr beharrlich mit Gehirnwäsche versucht, all diese von der Demokratischen Partei zu verantwortenden Übel den Republikanern anzuhängen.

Ihr stimmt für die Partei, die sich unablässig über Präsident Trump lustig macht und ihn diffamiert, um den Hass in euch am Brodeln zu halten.

Ihr stimmt für die Partei, die einstimmig gegen die von den Republikanern vorangebrachte Abschaffung der Sklaverei durch Präsident Abraham Lincoln gestimmt hat.

Ihr stimmt für die Partei, die sich gegen die Bürgerrechtsakte von 1964 gestellt hat, die auf die Stärkung der Rechte der amerikanischen Schwarzen zielte.

Ihr stimmt gegen die Partei – die Republikaner –, die als in der Geschichte erste schwarze Senatoren wählte.

Ihr stimmt gegen die Partei, die gerade die Anti-BDS-Gesetzgebung eingebracht und verabschiedet hat, der sich etliche Demokraten verweigert haben.

Schon zu den Tagen des Ku-Klux-Klan und der Jim-Crow-Gesetze war die geliebte Demokratische Partei eurer Ahnen immer eine Brutstätte des Antisemitismus – eine Partei, die seit Jahrzehnten Leute wie Louis Farrakhan und Reverend Al Sharpton duldet und feiert. Eine Partei, die nun fest in der Hand der Kongressabgeordneten Tlaib, Omar und Alexandria Occasio-Cortez ist. Eine Partei, die im Begriff ist, ihren genetischen Antisemitismus nicht mehr länger zu verstecken.

Es sind also nicht die von allen verachteten und ausgegrenzten 10.000 weißen Supremazisten (die Ausgeburt eurer Partei), über die ihr euch sorgen solltet. Es ist das Eindringen der politisch „korrekten“ Demokratischen Partei in unser aller kollektive Seele, unsere Kultur, unsere Schulen, unsere sozialen Normen und die öffentliche Meinung, was euch zutiefst beunruhigen sollte.

Millionen von manipulierbaren Köpfen, in die der normalisierte Antisemitismus eingetrichtert wird, sind eine viel größere Gefahr für die Zukunft eurer Kinder als der einmalige Marsch einer von allen gehassten Gruppe von Schlägern.

Eure Partei hat euch betrogen. Sie hat alle betrogen, die zu vertreten sie mir ihrer leeren, aber lauten Rhetorik vorgibt: die Mittelschicht, die Minderheiten und die Armen. Sie hat euch so abgerichtet, dass ihr euch nicht als stolze Juden betrachtet, sondern allein als Underdogs, euch indoktriniert, an die Wahlkampfversprechen der Demokratischen Partei zu glauben, ungeachtet ihrer schlechten Bilanz. Das ist die gleiche Gehirnwäsche, auf die vor Jahrzehnten viele sowjetische Juden des Proletariats in der Sowjetunion hereingefallen sind.

Die drei Säulen des Demokratischen Hasses

Nicht der jüdischste Präsident, der in den USA je gewählt wurde, ist „spalterisch“, sondern die Agenda der Demokratischen Partei, die auf drei Säulen des Hasses ruht: „Gebt den Evangelikalen die Schuld“, „Gebt den Russen die Schuld“ und „Gebt Trump die Schuld“. Zu ihrem Programm des Hasses fügt die Partei nun offiziell und stolz eine vierte Säule hinzu: „Gebt den Juden die Schuld.“

Euer tief sitzender Hass wurde von der täglichen Gehirnwäsche der linksliberalen Medien der Demokratischen Partei sorgfältig kultiviert: 2016 erhielt die Demokratische Partei von insgesamt 1.160 Angestellten der drei großen Fernsehsender (NBC, CBS, ABC) 1.020.816 Dollar an Spenden, während die Republikanische Partei nur 142.863 Dollar von 193 Spendern derselben Organisationen erhielt. Und CNN ist hier noch gar nicht mitgerechnet. Dessen Boss spielt mit der Idee, sich für den Vorsitz der Demokratischen Partei zu bewerben. Kann jemand zwei und zwei zusammenzählen?

Ihr stellt euch hinter eine Partei, die jeden menschenbekannten Hass und jede Spaltung entlang Rassen- und Identitätslinien wieder ausgegraben hat. All dies, um als der ewige Underdog Loyalität und Gehorsam zu erhalten. Heute im Frühjahr 2019, steht ihr zu einer Partei, die nicht dazu fähig ist, auch nur den kleinsten symbolischen Schritt gegen Antisemitismus zu unternehmen, geschweige ihn aus ihren Reihen zu tilgen.

Ihr steht hinter der Partei, die sich gegen euch stellt.

Ihr stellt euch hinter eine Partei, die immer weiter islamische und antisemitische Politiker wählt, die stolz Antisemitismus propagieren. Eure Stimmen sind zu wenige, als dass sie bei irgendeiner Wahl Gewicht hätten.

Trotzdem stellt ihr euch gegen die Partei, welche eure Sache vertritt und einhellige Unterstützung für Israel bekundet, und deren Präsident wegen seiner proisraelischen und projüdischen Standpunkte jeden Tag Beschimpfungen über sich ergehen lassen muss, trotz euren Hasses und eurer völlig unbedeutenden Wählermacht.

Ihr seid hinters Licht geführt worden. Doch eine Lüge zu glauben, ist leichter als zuzugeben, dass ihr euch habt anlügen lassen. Es gibt, was die Demokratische Partei betrifft, keine Uneindeutigkeit mehr, keine Legitimation, sie zu verteidigen, und wir alle wissen das. Sie haben euch verkauft, weil eure Zahl in den Wahlkabinen unbedeutend ist. Und weil eine andere Minderheit, die zu vergrämen sie sich nicht leisten können, ihnen einen viel größeren Stimmenblock sichert. Ihr habt die Wahl, entweder auf diesem Weg des Selbstopfers weiterzugehen und den Rest von uns in das Deutschland der 1930er Jahre mitzuzerren, oder vor den nächsten Wahlen auszuscheren.

Die andere Wahl bleibt: Aus Faulheit und Bequemlichkeit 2020 wieder mit zitternden jüdischen Knien die Demokraten zu wählen und sich zu sagen: „Alle sind Antisemiten. Warum etwas ändern?“

Doch denkt an Folgendes: Wenn ihr nicht mehr am Dinnertisch sitzt, dann seid ihr auf der Speisekarte. Und ganz sicherlich sitzt nicht mehr ihr am Dinnertisch der Demokratischen Partei, sondern der Islam.

Welches Erbe hinterlasst ihr euren Enkeln? Das Erbe des neuen, doch allzu bekannten deutschen Juden, der den Kopf in den Sand steckt? Oder das Erbe der amerikanischen Makkabäer des 21. Jahrhunderts? Eure Zeit läuft ab.

Als der Mehrheitsblock des kollektiven Votums der amerikanischen Juden habt ihr die Macht, zu entscheiden, wie die Geschichte und alle unsere Kinder über uns richten werden. Trefft die richtige Wahl!

Übersetzung aus dem Englischen von Stefan Frank

Komplett zu lesen in der Druck- oder Onlineausgabe der Zeitung. Sie können die Zeitung „Jüdische Rundschau“ hier für 39 Euro im Papierform abonnieren oder hier ein Onlinezugang zu den 12 Ausgaben für 33 Euro kaufen.


Sie können auch diesen Artikel komplett lesen, wenn Sie die aktuelle Ausgabe der "Jüdischen Rundschau" hier online mit der Lieferung direkt an Sie per Post bestellen oder jetzt online für 3 Euro statt 3,70 Euro am Kiosk kaufen.

Brief an die Redaktion schreiben