Die israelische Selbstverteidigungs-Methode wird immer beliebter 

von Laura Külper

Berlin, eine dunkle Straße irgendwo in Neukölln. Noch immer kriege ich Herzklopfen, wenn ich hier vorbei muss. Der Überfall ist zwar schon 4 Jahre her, aber die Unruhe wird man nicht los.
Ein dunkler Hauseingang, ein ziemlich großer Typ. Viel Ohnmacht und Wut, dazu ein riesiger Adrenalinausstoß. Ich konnte mich irgendwie wehren, viele andere hatten da nicht so viel Glück.
Das Herzklopfen ist zwar noch da, aber seit 2 Jahren ist da auch etwas anderes. Seit ich Krav Maga trainiere, ist das Herzklopfen einer anderen Art der Energie gewichen. Die Panik ist weg,
viel Selbstsicherheit kam dazu, das Herzklopfen wurde schwächer, aber es ist noch da.
Ich bin in Berlin aufgewachsen und kenne trotz ziemlich ruhiger Kindheit kaum jemanden, der hier noch keine Gewalt erfahren hat. Es ist keine Ausnahme mehr, in einigen Gegenden wird
es zur Regel. Aber wie wehrt man sich mit 1,60 m und 55 Kilo? Meine Antwort lautet seit einiger Zeit Krav Maga.

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