Juni 6, 2019 – 3 Sivan 5779
Kolumne des Herausgebers DR. R. KORENZECHER

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wirklich schon wieder ein Jahr! Mit der vor Ihnen liegenden Juni-Ausgabe 2019 schließt sich das fünfte Jahr seit dem Erscheinen unserer Jüdischen Rundschau.

Im Juni 2014, in einer Zeit wieder zunehmender, nach der Tragödie der Schoah nie mehr erwarteter  Feindseligkeit gegen die jüdische Minderheit in vielen Ländern Europas sowie massiver Anfeindung und Delegitimierung des Staates Israel, haben unsere Redaktion und ich den Schritt gewagt, für Sie   eine unabhängige jüdische Monatszeitung herauszugeben, die sich mit ganzer Seele und vorbehaltlos für die jüdische Sache und den Staat Israel, die Heimat aller Juden, einsetzt.

Das sind fünf Jahre, in denen unsere Redaktion und unsere Autoren unermüdlich bemüht sind, Ihnen über viele aktuelle und historische Aspekte des nahezu unbegrenzt facettenreichen jüdischen Lebens in der Diaspora und in Israel zu berichten, die unschätzbaren evolutionären Verdienste des jüdischen Volkes für die moralische und kulturelle Entwicklung unserer freiheitlich-abendländischen  Lebenswelt zu beleuchten und gegen jede Form des Antisemitismus, gleich welcher Couleur, sowie gegen Diffamierung und Dämonisierung des als Heimat aller Juden wieder neu erstandenen jüdischen Staates anzukämpfen.

Das sind auch fünf Jahre, in denen Sie, unsere Leser, uns mit wachsendem Interesse und in wachsender Zahl treu zur Seite gestanden und uns mit Ihren zahlreichen wertvollen, konstruktiven Beiträgen und Hinweisen in der Richtigkeit unseres Bemühens bestärkt und mit Mut und Zuversicht für unsere Aufgabe erfüllt haben.

Mut hierfür macht uns 71 Jahre nach der neuen Staatsgründung auch die erfreuliche Entwicklung des an Attraktivität als prosperierende westliche Demokratie ständig zunehmenden jüdischen Staates und seiner nunmehr seit über 50 Jahren wiedervereinigten heiligen jüdischen Hauptstadt Jerusalem.

Die Wiedervereinigung Jerusalems ist das symbolträchtigste Resultat des Sechs-Tage-Krieges.

Sie besiegelt die Befreiung des dem im Jahre 1948 noch schwachen jüdischen Staat von den Jordaniern geraubten Ostteils der jüdischen Hauptstadt während des sich in diesem Monat zum 52. Mal jährenden 6-Tage-Krieges vom Juni 1967.

Seit König David die Stadt im Jahre 1004 v.d.Z. zum Mittelpunkt seines Reiches gemacht hatte, ist Jerusalem die historische Hauptstadt des jüdischen Volkes geblieben – auch nach seiner Zerstörung durch die Römer im Jahre 70 n.d.Z. und zeitweiligen Umbenennung Jerusalems in Aelia Capitolina.

Seit 1948 ist Jerusalem die politische Hauptstadt des Staates Israel.

Nach der Teilung Jerusalems durch die völkerrechtswidrige jordanische Annexion von 1948 hatten Juden keinen Zugang mehr zu ihrer heiligsten Stätte, der Klagemauer. Die Jordanier verletzten ohne Beanstandung oder Verurteilung durch die UNO sämtliche Vereinbarungen des Waffenstillstandsabkommens, die Jerusalem betrafen.

Zwischen 1948 und 1967 entweihten sie nicht nur Hunderte von jüdischen Gräbern auf dem Ölberg, sondern zerstörten auch 58 Synagogen im jüdischen Viertel der Altstadt Jerusalems. Nur eine einzige Synagoge entging dem Schicksal der Zerstörung und Plünderung. Auch dafür wurde Jordanien von der UNO niemals gerügt oder verurteilt.

Seit der Wiedervereinigung Jerusalems 1967 haben wieder Angehörige aller Religionen freien Zugang zu ihren heiligen Stätten, die von ihren jeweiligen religiösen Autoritäten verwaltet werden.

Für den  uralten jüdischen Tempelberg, auf dem zur Demütigung der Juden und Entweihung des jüdischen Heiligtums durch die islamischen Eroberer vor erst etwas mehr als tausend Jahren eine  Eroberungsmoschee  errichtet wurde, behindern Muslime dagegen in Umkehrung der historischen Zusammenhänge mit Gewalt und wiederholten Mordattacken gegen jüdische Besucher immer wieder den Zutritt.

Die „ferne Kultstätte“

Wie wenig geschichtliche Grundlage der vor allem auch von unserer Israel-Delegitimierungspolitik mit großem Nachdruck gestützte, widerrechtliche arabische Besitzanspruch auf den Tempelberg hat, belegt nichts besser als der von den islamischen Usurpatoren damals gewählte Name der auf den Resten des jüdischen Tempels aufgestellten Moschee selbst: „Al Aqsa“ bedeutet übersetzt „fern“. Masgid al Aqsa, wie die Moschee vollständig heißt, bedeutet demnach nichts anderes als „die ferne Kultstätte“ und enttarnt in hervorragender Weise, wie wenig sich der Islam vor seinen mittelalterlichen Raubzügen in der Hauptstadt der Juden beheimatet sah.

Auch bezüglich des Sechs-Tage-Krieges wird kaum eines der damaligen Ereignisse, der historischen Zusammenhänge von 1967 und schon gar nicht die Kriegsursache, die in der absoluten Vernichtungs-Aggression der arabischen Nachbarn bestand, heute in der Islam-devoten, faktenverdrehenden und den gesamten Staat Israel delegitimierenden Mainstream-Politik und -Presse objektiv und sachrichtig dargestellt.

Selbst die gut dokumentierte unverhohlene Drohung der arabischen Nachbarn, Israel physisch zu vernichten, wird heute ausgeblendet oder zumindest relativiert.

Entgegen besserem historisch belegbaren  Wissen wird  bis heute der  Anspruch  Israels in Abrede gestellt auf sein gesamtes, ihm von der UN 1947 zugesprochenes Territorium in Judäa, Galiläa und Samaria mit uralten jüdischen Städten wie Jericho, Hebron, Nazareth, Betlehem u.a.m. sowie vor allem auf seine ewige und ungeteilte jüdische Hauptstadt Jerusalem zu Gunsten einer in der Geschichte der Region niemals aufgetretenen, friedensfeindlichen und erst in den Jahren nach dem 6-Tage-Krieg erfundenen sogenannten „palästinensischen“ Identität.

Einer der geschichtlich am längsten legitimierten Staaten in der Welt und erst recht in der Region sieht sich durch islamische Aggression, iranische Atombomben-Bedrohung, Israelhass und Antisemitismus in nicht hinzunehmender Weise auch heute noch als einziger Staat in der Welt massiv in seiner Existenz bedroht.

Blind gegenüber islamischem Unrecht

Dass dies durch unsere gegenüber islamischem Unrecht erblindete Politik, durch die Kirchen und unsere Mainstream-Medien ebenso wie weitere islamische Atrozitäten nur halbherzig und ohne Empathie thematisiert wird, bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung. So bleiben die über 800.000 Juden, die aus ihren arabischen Heimatländern, in denen sie viele Generationen lang gelebt  haben, vertrieben wurden, vielfach  unerwähnt , während die Zahl der ca. 700.000 sogenannten arabischen Flüchtlinge, die Israel nach der Staatsgründung  1948 auf Anordnung der damals sofort einen Vernichtungskrieg gegen Israel führenden arabischen Nachbarn verlassen haben, vorbei an jeder Realität zwischenzeitlich um ein Vielfaches auf eine hohe Millionenzahl überhöht  wurde.

Festzuhalten ist auch, dass die dem Islam unterworfenen Staaten nicht nur im Mittleren Osten , sondern wegen der aggressiven Eroberungs-Expansion des Islam auch in Asien und Afrika sämtlich missglückte Unrechtsregime sind, die viele Regionen in ein brennendes Kriegsinferno und Brutstätte des weltweiten islamischen Terrors verwandelt haben.

Während das Judentum nicht nur in Deutschland, sondern besonders in Westeuropa weit über ein Jahrtausend – also noch vor der Gründung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation – verwurzelt ist und trotz aller Anfeindung – besonders auch als Religionsstifter des Christentums – prägend die Entwicklung der abendländischen Kultur in der Alten und später auch in der Neuen überseeischen Welt mitgestaltet hat, verfolgte der Islam – wenn auch nicht annähernd so erfolgreich wie heute mit seiner demoskopischen Strategie – seit seiner Entstehung eine Eroberungs- und Unterwerfungspolitik, die ihm bis zum gegenwärtigen suizidalen Islam-Einlass Deutschlands und Westeuropas, in geschichtlicher Zeit – gelegentlich sogar auch nur zeitweilig – nur  regional begrenzte Teile des südlichen Europa zugänglich machte. Beispiele sind etwa Teile des heutigen Spaniens, der Balkan und vor allem und leider nachhaltig, das ehemalige griechisch-byzantinische Reich mit der ältesten Hauptstadt des Christentums, Konstantinopel, dem heutigen Istanbul.

Grotesk und beschämend wird es, wenn die Spitzenkandidaten der selben EU, die immer noch Renten für die Familienmitglieder von arabischen Terroristen und Judenmördern finanziert,  auch noch im Wahlkampf ihre mit geschichtlicher Unkenntnis gepaarte Islamaffinität dem staunenden Publikum zum Besten geben.

Timmermans: „Der Islam gehört seit 2.000 Jahren zu Europa!“

Nicht genug damit, dass der EU-Kandidat und holländische Sozialist Timmermans das zum  Repressions-Symbol der islamischen Frauenentrechtung gewordene Kopftuch auch bei kleinen unmündigen Mädchen verteidigte und dessen Verbot an unseren Schulen rundweg ablehnte, nahm er auch noch unverhohlen Anstoß am Tragen der jüdischen Kippa, wahrscheinlich um allen, die es vielleicht immer noch nicht verstanden haben, überdeutlich ins Bewusstsein zu bringen, dass die Ausrichtung und Begrifflichkeit „sozialistisch“ nicht nur zufällig integraler Bestandteil des Namens der schrecklichen NSDAP gewesen ist, in deren Namen den Juden Europas vor noch nicht einmal sehr langer Zeit unvorstellbares Leid zugefügt worden ist.

Einmal in Fahrt gekommen und ganz im Sinne der bisherigen EU-Politik der Junckers und Mogherinis ,  demaskierte sich Timmermans in seiner Empathie-getragenen und unterwürfigen Islamanbiederung so sehr, dass er sich – in offensichtlicher Negierung all dessen, was der Islam zunehmend mit unserer abendländischen Zivilisation und besonders mit den Juden Westeuropas macht – tatsächlich zu der faktenwidrigen und sinnentleerten  Falschaussage verstieg, „Der Islam gehört seit 2000 Jahren zu Europa“.

Jedenfalls hat ihn die geschichtliche Petitesse, dass der Islam überhaupt erst seit 1.400 Jahren existiert, nicht an diesem mehr als vorauseilenden Gehorsam gegenüber dem Islam gehindert und auch keinesfalls davon abgehalten, diesen historischen Unfug, der selbst Mohammed zum Staunen gebracht hätte, vor laufenden Kameras und einem irritierten Millionenpublikum zu verbreiten.

Es kann nur mit Schaudern erfüllen, darüber nachzudenken, den Fortbestand unserer bislang noch freiheitlich-demokratischen, westlichen und säkularen europäischen Wertewelt in diese und weitere gleichermaßen verantwortungslose Hände zu legen.

Leider hat auch die letzte Europa Wahl trotz deutlicher Zeichen noch nicht deutlich genug zeigen könne, dass die EU in der Parlamentszusammensetzung nicht das Europa der Gründungsväter der europäischen Idee ist.

Das Waldsterben floppte

Nach dem gefloppten Waldsterben-Unfug, dem Ozonloch-Rohrkrepierer und der schon damals täglich angedrohten, zwischenzeitlich in die Gegenrichtung umgekehrten Eiszeit-Apokalypse der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts haben die grünen Wähler-Bevormunder, unduldsam-dogmatischen Öko-Schamanen und Profiteure des fehlgeleiteten Kinderkreuzzugs mit dem jeder faktischen Kausalität entbehrenden, aufgehypeten Klima-Irrsinn zu guter Letzt doch noch in den Schmalztopf gegriffen: Sie sind von den Wählern gegen jeden gesunden Menschenverstand und zum Schaden unserer freiheitlichen Gesellschaft mit fetter Stimmen-Beute belohnt worden.

So leicht werden wir jetzt die Geister, die die auf den grünen Leim gegangenen Wähler der grünen Klima-Sektierer herbeigerufen haben, nicht mehr los.

Sie werden uns jetzt – derart Stimmen-gestärkt – mit allem erdenklichen Öko-, Gender- und MultiKulti-Unfug überziehen, Krieg gegen die Autofahrer führen und wenn schon nicht ganz Europa so doch zumindest unser Land mit Windrädern zuspargeln.

Darüber hinaus werden sie mit ihren Stimmen in Wählerwillen pervertierenden Grün-links-links oder Grün-Schwarz-Links-Koalitionen, den etablierten Islam-Einlassern, allem voran der vollkommen obsoleten und – obwohl sie immer noch nicht begriffen haben warum – zu Recht vom Wähler fast überall getrashten SPD dazu verhelfen, uns, auch nach dem gut zu verschmerzenden Weggang ihrer zu inkohärenten und Verhaltens-auffälligen Affekt-Eruptionen neigenden bisherigen Parteichefin, weiter aus exekutiver Position mit ihrem antiliberalen, marktwirtschafts-feindlichen und kommunismus-nahen Polit-Irrsinn des wohl zu oft allein gelassenen Kevin K. zu beglücken.

Ein Übriges werden die sich epidemisch ausbreitenden „Zeugen Gretas“ tun, die bei ihren Kinderkreuzzügen ideologisch falsch bestäubter Jugendlicher mit einer – zur Ablenkung von den wirklichen Problemen dieses Landes und Westeuropas – eigens erschaffenen Ersatzreligion der Klima-Gläubigen überaus erfolgreich Wähler missionieren und Stimmen gerade und besonders von den hilflos taumelnden Wahlverliererparteien abziehen, die in Betonkopf-artiger Polit-Demenz offensichtlich nie verstehen werden, weshalb sie eigentlich abgewählt wurden.

Es ist aber auch wirklich beeindruckend was die Heilige Greta von Orléans – pardon von Schweden – und ihr Familienunternehmen schon alles erreicht haben!

Greta beim Papst

Gerade noch ist es Greta gelungen bei der Audienz, die sie dem Papst im letzten Monat gewährt hat, den Stellvertreter G’ttes davon zu überzeugen, keinerlei Hexen mehr zu verbrennen – nicht einmal die klitze-kleinsten und nicht einmal ab und zu. Die Folgen für das Klima unseres schon zu Genüge von Trump und all den anderen schrecklichen Rechtspopulisten gebeutelten Planeten wären schlichtweg zu verheerend.

Aber die Rettung der Welt ist kein Halbtagsjob. Das Kind Greta muss jetzt dafür sogar für ein ganzes Jahr aus der Schule genommen werden. Papstaudienzen, Politikertreffen, Klimakonferenzen, Fernsehauftritte, Pressetermine, Fotoshootings, T-Shirt-Merchandising, Cover-Stories, das unverzichtbare Bad in der Menge. Und Freitage sind in unserem Kalender ja auch nicht gerade selten. Als ob das nicht schon mehr als genug wäre, kommt zu all dem auch noch dieses furchtbar seherische Wissen um die ganze schreckliche Klima-Wahrheit:

„Greta gehört zu den wenigen, die unsere Kohlendioxide mit bloßem Auge erkennen können. Sie sieht, wie die Treibhausgase aus unseren Schornsteinen strömen, mit dem Wind in den Himmel steigen und die Atmosphäre in eine gigantische unsichtbare Müllhalde verwandeln“, 

schreibt ihre Mutter und vor Gretas Come-Out eher wenig beachtete Song-Wettbewerb-Teilnehmerin und mittelmäßige Opernsängerin in der neuen Bibel der Klima-Religiösen „Szenen aus dem Herzen  – Unser Leben für das Klima“.

Gegen dieses Arbeitspensum muten die Tagesabläufe einer Jeanne d’Arc sowie die der als herbeifabulierte Gottheiten ihrer Kindheit beraubten Goldkinder aus dem buddhistischen Tibet oder etwa der des Rattenfängers von Hameln geradezu als Freizeitaufenthalte an. Aber letzterer kam ja bekanntlich für den gleichen Effekt bereits mit etwas Pfeifen auf seiner Flöte aus. Und sie alle zusammen wurden zu ihrem großen Glück auch nicht von den anderweitig eher von weniger Erfolg verwöhnten Eltern Gretas gecoacht oder mussten gar für deren finanzielles Auskommen sorgen.

Naturphänomene als gesellschaftliche Druckmittel

Neu sind die Schuldzuweisungen und die Verknüpfungen von ungeklärten und/oder unbeherrschbaren Naturphänomenen an die Verhaltensweise des Menschen übrigens nicht. Sintflut, Dürreperioden, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Sonnenfinsternisse, Krankheitsepidemien und und und.

Soweit die Geschichte der Spezies Mensch zurückreicht, dienten all diese Phänomene seit jeher den jeweiligen Machteliten, den Schamanen, Medizinmännern, Priestern und Häuptlingen, dem Klerus und den weltlichen Herrschern zur Einpflanzung schlechten Gewissens, zur Ausgrenzung und Verurteilung der vermeintlichen Schuldigen und damit allem voran zur Reglementierung, Bevormundung, Gängelung und Beherrschung der eigenen Populationen.

Gleichgültig wie offensichtlich falsch, herbeigelogen oder unbewiesen die kausalen Zuordnungen waren: Zur Sicherung des Machterhalts der jeweils herrschenden Elite scheute man keine noch so drakonische Strafe , auch keine grausamen Verbrennungen vermeintlicher Hexen oder rituell verbrämte Menschenopfer (da würden sich für den heutigen unwissenschaftlich herbeifabulierten CO2-Klimaunfug – es ist nachgewiesen die unbeeinflussbare Schwankung der Sonnenaktivität, die unser Klima im Wesentlichen bestimmt – beispielsweise Herr Trump oder die ohnehin für alles Übel dieser Welt verantwortlichen Rechtspopulisten anbieten).

Die böswillige und neiderfüllte Verortung der Verantwortlichkeit der Juden für die Pest- und Choleraepidemien des beginnenden letzten Jahrtausends haben mörderische Judenverfolgungen und einen todbringenden Antisemitismus begründet, der über den Einfluss der Kirche in schrecklicher Weise bis in die neuere Zeitgeschichte des letzten Jahrhunderts hineingewirkt hat und gerade heute mit dem hier und in großen Teilen Westeuropas von unserer linken Politik gegen jeden gesunden Menschenverstand zugelassenen Tsunami gewalttätigen islamischen Judenhasses neue Höhepunkte erreicht.

Aber derartige Geschichts-getragenen Fakten erreichen die Klimaprofiteure und ihre hysterisierten oder missbrauchten Anhänger gleich welchen Alters nicht. „We don’t have time“ tönt es aus der Greta-Ecke. „Climate-change sells now“ sollte man hinzufügen – die Gunst der Stunde muss genutzt werden. Nichts währt schließlich ewig.

Kaum jemand spricht heute noch von dem gräußlichen Ozonloch aus dem Ende des letzten Jahrhunderts, das ja bekanntlich unser aller Leben bis ins tiefste Mark erschütterte.  Nicht einmal die in den 70er Jahren unmittelbar bevorstehende Eiszeit und auch das nicht minder schreckliche Waldsterben der frühen 80er Jahre, das unser vom abstoßenden Wohlstand gebeutelte Land in wenigen Jahre in eine Steppe verwandeln und so unbewohnbar wie den Mond machen sollte, hat nicht gehalten, was uns die grünen Unheilverkünder und links/grünen  Feinde unserer freiheitlichen westlichen Wirtschaftserfolges angedroht hatten.

Geld verdienen mit Klima-Angst

Wäre doch zu schade, wenn der gegenwärtige Klima-Hype ebenso sang- und klanglos verginge, ohne dass die gesamte Gilde unserer Klima-Exorzisten daraus den erhofften Profit schlagen könnte: Angefangen bei den gewissenlos die gesundheitliche Behinderung des Kindes Greta für ihr eigenes Fortkommen nutzenden Eltern über unsere – wegen ihres von allen guten Geistern verlassenen Einlass- und Anbiederungskurses für die atavistische, mittelalterlich gewalttätige Unkultur des Islam – an Wählerstimmen-Schwindsucht leidende etablierte westeuropäische und deutsche Politik bis zu ihren nachgeschalteten, links-ideologisch bornierten, Nachrichten-filternden und vorsätzlich falsch gewichtenden Gesinnungsmedien.

Aber keine Sorge, die Greta-Promotion hat ganz im Gegensatz zu ihrem Heimatland Schweden besonders bei uns gegriffen. Gerade noch rechtzeitig, wie der Ausgang der Europa-Wahl zeigt, die wegen der zwar geleugneten, aber unübersehbaren Pervertierung und der Abkehr von der originären, den gemeinsamen freiheitlich-westlichen, abendländischen Lebenswerten verpflichteten europäischen Idee der Gründungsväter Europas sonst noch mehr Abstrafung für die etablierten Europa-Zerstörungsparteien gebracht hätte.

Greta hat es gerichtet. Sie hat wieder einmal von ihren einzigartigen Fähigkeiten Gebrauch gemacht und die große CO2-Wolke gesehen, die ja – ganz im Gegensatz zu den, besonders für Juden, lebensverlängernden Aktivitäten der sich in Westeuropa fast ungehindert ausbreitenden islamischen Gewalttäter – jeden Tag unser und vor allem das Leben unserer Kinder bedroht.

Dank des Stimmen-Zulaufs zu den Grünen Klima-Rettern wird trotz des sichtbaren Unbehagens der Wähler über die Schäden an der Gesellschaft, die die Islammigration nicht nur den Juden in unserem Lande gebracht hat, alles so bleiben wie es war. Nicht einmal das Klima wird sich von der Gängelung unseres Lebens, die uns jetzt selbst gewählt bevorsteht, beeindrucken lassen. Nur eines wird bleiben. Der irreversible Strukturschaden, den der weitergehende Islam Einfluss unserer bislang freiheitlich westlichen Lebensart schon bereitet hat und noch bereiten wird.

Die geschichtlich falsche Islam-anbiedernde Aussage unserer Politik, der Islam gehöre zu Deutschland ist nicht nur verantwortungslos und prospektiv suizidal. Diese von unserer weit nach links abgedrifteten, Klima-hysterischen Politik als Postulat an unsere Willfährigkeit zur weiteren Islamaufnahme erfundene These beinhaltet ohne jeden Skrupel auch ein weiteres Voranschreiten der Verunmöglichung eines würdigen jüdischen Lebens, das ohne ein demütigendes, zwischenzeitlich sogar schon offen von Teilen unserer politischen Führung deutlich empfohlenes Identitäts-Mimikry auskommt.

Den Juden wird empfohlen sich zu verstecken

Die durch den Regierungsbeauftragten ausgerechnet für die Bekämpfung des Antisemitismus  soeben an die Juden ergangene Unterwerfungs-Empfehlung, sich zum eigenen Schutz nicht mehr in bestimmten öffentlichen Bereichen etwa durch das Tragen der Kippa zu outen, stellt eine Kapitulation des Rechtsstaates dar, der nur knapp 75 Jahre nach den Schrecken der Schoah ganz offensichtlich nicht mehr seinem Schutzauftrag für seine jüdische Bevölkerungsminderheit nachkommen will oder – was die Sache nicht besser macht – nicht mehr nachkommen kann.

Daran ändert auch der jetzt versuchte halbherzige Rückzug des Beauftragten aus dieser unsäglichen und blamablen Empfehlung nicht das Geringste. Lässt sich doch das Gesinnungs-demaskierende einmal gesprochene Wort nicht mehr glaubhaft zurückholen. Insbesondere hier nicht, wo es sich doch eher um einen rein deklamatorischen Gesichtswahrungsversuch der verantwortlichen Politik handelt, der ganz ohne konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der prekären Situation des betroffenen jüdischen Bevölkerungsteils daherkommt und zudem auch noch erst nach mannigfachem Protest und dem vielbeachteten beherzten Aufruf des gerade in Besser-Deutschland  von der herrschenden Politik dauer-gescholtenen aufrechten Judenfreundes und von Präsident Trump gesandten US-Botschafters in Berlin, Richard Grenell, erfolgt ist.

Der hatte nämlich als Nichtjude, dem Gebot simplen Anstands folgend, Solidarität mit den Juden  nach dem Motto gefordert:  Wenn heute Juden angegriffen werden, dann sind wir alle Juden. Wir tragen alle Kippa, statt von den Juden zu erwarten, dass sie diese abnehmen.

Schon die gespielte Überraschung der politisch Verantwortlichen über den plötzlichen Anstieg antisemitischer Angriffe in diesem Lande und in ganz Westeuropa verheißt nichts Gutes für die Lauterkeit der vollmundig von unserer Politik verkündeten Absicht, die Situation der Juden wirklich und wirksam verbessern zu wollen.

Jeder, der seine Augen nicht vorsätzlich verschließt, kann es seit Jahren sehen, die Jüdische Rundschau und andere zumeist ausländische Medien haben es längst und seit Jahren berichtet:

Der Selbstmord West-Europas

Deutsche Politvertreter, aber auch andere westeuropäische Politiker, haben mit ihrem im wahrsten Sinne grenzenlosen Islam-Kuschelkurs die immer sichtbarer werdende Vereinnahmung unserer freiheitlichen abendländischen Demokratien durch die Unkultur des Islam befördert, den bereits offensichtlichen Abbau unserer noch vor etwas mehr als einem Jahrzehnt weitgehend unbeschwerten, freien Lebensweise verursacht, unsere Gesellschaften nahezu täglicher Islam-generierter Gewalt und mörderischem Islam-Terror ausgesetzt. Sie haben ohne eigenes Eingreifen die Zunahme islamischen Judenhasses auf den Straßen unserer Städte und die Übernahme ganzer Stadtbezirke zugelassen, kurzum den Bessermensch- und Mainstreampresse-begleiteten kollektiven Suizid Europas vorangetrieben.

Motiviert durch die Schwäche der von unserer linken Politik beeinflussten, geradezu zum Verbrechen ermutigenden Strafmaße, gedeihen muslimische Familienclans ohne jeden Respekt vor der Justiz  und den Exekutivorganen unserer besonders für islamische Straftäter nur lückenhaft angewandten  Rechtsordnung zu nahezu unumstrittenen kriminellen Beherrschern ganzer Stadtteilbezirke, liefern sich gefährliche, bewaffnete Straßenschlachten mit der Polizei, verletzen unsere Polizeikräfte und schlagen diese teilweise sogar in die Flucht.  Wie bereits in Deutschland geschehen, werden Frauen vor den Augen ihrer verängstigten männlichen Begleiter durch Muslime sexuell belästigt oder gar vergewaltigt, ohne die Polizei auch nur zu wirksamer Hilfe bewegen zu können.

Nicht mehr selten werden wieder jüdische Schüler aus deutschen, Islam-dominierten Schulen geprügelt, während Schulleitung, Lehrer und nichtjüdische Elternbeiräte untätig bleiben.  Gleichzeitig verschweigen und  negieren unsere linkslastigen öffentlich- rechtlichen Mainstream-Medien und unsere  mit dummdreist verlogenem Klimahype als neuem Stimmenbeschaffer ausschließlich um ihre Wiederwahl, aber nicht um das Wohl der Wähler bemühten Politiker der ehemaligen Volksparteien und  der  sich der Gunst der Stunde erfreuenden  grünen Klima-Scharlatane  die offensichtliche Beschädigung  unserer Gesellschaft  und den vollkommen offensichtlichen Zusammenhang dieser Sachverhalte mit der nicht mehr zu übersehenden islamischen Demokratie-, Rechtsverachtung und dem von Kindheit anerzogenen Judenhass nicht weniger Muslime.

Diese evidenten Zusammenhänge nicht sehen und in eine ausschließliche Verantwortung der rechten Opposition legen zu wollen verheißt ebenfalls nichts Gutes für die Lauterkeit der Politik die explosionsartige Zunahme antisemitischer Vorfälle wirksam bekämpfen zu wollen.

„Man kann nicht Millionen Juden umbringen, um dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land zu holen“, sagte der verstorbene Schöngeist Karl Lagerfeld in Richtung auf die Kanzlerin und ihre von jeder Vernunft und Verantwortung verlassene Politik.

Die weit überzufällige Häufung antisemitischer Vorfälle seit des Vernunft-verlassenen Islam-Einlass-Politik  unserer Kanzlerin und ihrer Entourage  sehen  nicht nur der deutsch jüdische Historiker M. Wolffsohn  und die Jüdische Rundschau als wichtigen Grund,  an der für unsere politisch Verantwortlichen  sehr zweckdienlichen Aussage der offiziellen Polizei-Statistik zu zweifeln,  die meisten antisemitischen  Straftaten hätten überwiegend rechten Hintergrund und nur selten islamischen. Das deckt sich weder mit unserer täglichen Beobachtung noch mit den Aussagen der Betroffenen.  Davon vermag auch die vorsätzliche Nichtnennung der Gruppenzugehörigkeit islamischer Gewalttäter durch unsere Nachrichten-Filtermedien nicht abzulenken. Zumal zwischenzeitlich deutlich geworden ist, dass jedes Verschweigen der Gruppenidentität eines Gewalttäters ein nahezu gesicherter Hinweis auf seine Islam-Zugehörigkeit ist.

Der französische Philosoph Alain Finkielkraut, einer der führenden französischen Intellektuellen der Gegenwart und Sohn eines jüdischen Auschwitz-Überlebenden warnt  in einem kürzlich der „Jungen Freiheit“ gegebenen Interview  vor einer Renaissance des Antisemitismus in Europa durch Massenmigration.

„Dieser Antisemitismus ist ein neues Phänomen, das eng mit der Masseneinwanderung zusammenhängt…“ und „Es liegt allerdings schon an der veränderten Bevölkerungsstruktur, dass der Antisemitismus in Teilen der Banlieues zur kulturellen Norm geworden ist.“ Diese Aussagen von Finkielkraut gelten heute in gleichem Maße für das Berliner Neukölln, Teile Bremens , Kölns, selbst Münchens und eine wachsende Zahl von anderen Islam-dominierten Bereichen in Deutschland.

Finkielkraut kritisiert auch die offiziellen jüdischen Organisationen, die sachliche Kritik an der Gleichschaltung mit dem politischen Mainstream als „antisemitisch“ und „rassistisch“ bezeichnen.

Gleichzeitig setzt sich – nicht zuletzt auch bedient durch Harvard-Eitelkeiten einer aus dem  zum Schaden des ihr anvertrauten Landes  geführten Amt scheidenden politisch verirrten Kanzlerin – bejubelt von der Mainstream-Journaille, ein besonders folgenreiches, historisches Missklang-Kapitel in dem lange Jahre unseren Schutz und unsere Freiheit garantierenden transatlantischen Verhältnisses zu den Vereinigten Staaten von Amerika fort.

Was Frau Merkel  mit ihrer den universitären linken Trump-Hassern aus Harvard zu Munde geredeten Desavouierung des amerikanischen Präsidenten an politischen Scherben in den USA hinterlässt, ist nach dem unkontrollierten Islam-Einlass und dem von ihr im Wesentlichen verschuldeten Brexit der dritte geschichtlich dimensionierte, politische Fehler dieser Kanzlerin, die mit großer Wahrscheinlichkeit in die Geschichtsschreibung der Bundesrepublik Deutschland und Europas als verantwortungslose Wegbereiterin  des deutschen und europäischen Niedergangs eingehen wird.

Merkel gegen Trump

Der Umstand, dass die Kanzlerin eher mit dem demokratisch gewählten US-Präsidenten Trump, nicht aber etwa mit dem Pan-Islamisten und Israel-Feind Erdogan bricht, gibt dazu deutliche Hinweise, dass ein unausgesprochener Teil dieser  Entscheidung ohne Zweifel auch der positiven Einstellung Trumps zu Israel geschuldet ist.

F.-W. Steinmeier, der Präsident der Bundesrepublik Deutschland und gemeinsam mit dem  ehemaligen US-Präsidenten Obama einer der Haupt-Wegbereiter für die iranische Atombombe gegen Israel, verbeugt sich und ehrt auf seiner Israel-Reise mit einem Grabeskranz im Namen des deutschen Volkes den für zahllose Terrormorde an Juden verantwortlichen Terroristen Arafat und vergisst kein einziges Mal den hiesigen Muslimen zum Ramadan zu gratulieren, versäumt es aber, dies zumindest ebenso am Nationalfeiertag Israels oder gegenüber Herrn Trump zu tun.

Allerdings hat  sich der demokratische Staat Israel im Gegensatz zu seinen arabischen Nachbarn – auch ohne die Glückwünsche des gerade noch vor dem Niedergang der SPD rechtzeitig in sein viel zu großes Amt hineinproporzten  F.W. Steinmeier – zum Wohle seiner gesamten Bevölkerung zu einem modernen wirtschaftlich prosperierenden Staat mit führender Position in fast allen Bereichen der technologischen, besonders auch der digitalen und der IT-Revolution entwickelt.

War Israel vor dem 6-Tage-Krieg noch nahezu täglich von der physischen Vernichtung durch seine arabischen Nachbarn bedroht, änderte sich seine Sicherheitslage nach dem überaus erfolgreichen Kriegsgeschehen grundlegend, besonders als auch der wiederholte arabische Vernichtungsversuch im Jom-Kippur-Krieg vom Oktober 1973 abgewehrt werden konnte.

Die Erinnerung an die große Bedeutung des siegreichen historischen  Geschehens des Juni 1967 ist verbunden über die große Freude über die heutige Stärke und  Prosperität des – wie das gegenwärtige Ausrufen der Wahlwiederholung  ein weiteres Mal beweist – wirklich demokratischen und freiheitlichen jüdischen Staates.

In diesem Sinne wünschen wir dem Staat Israel, dem jüdischen Volk, unseren Lesern und uns allen alles erdenklich Gute und ein gesundes Chag Shewuoth Sameach.

Am Israel Chai!

Ihr

Dr. Rafael Korenzecher

i.A. Simon Akstinat

Chefredakteur JR