Mai 10, 2019 – 5 Iyyar 5779
Kolumne des Herausgebers DR. R. KORENZECHER

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

in dem ausklingenden Monat April wurden weltweit zwei große globale Feste begangen, die beide in engem Zusammenhang mit der Geschichte des jüdischen Volkes verbunden sind.

Sowohl das jüdische Pessachfest als auch das christliche Osterfest belegen – so unterschiedlich sie auch in ihrem Sinngehalt sein mögen – in herausragender Weise die historische Legitimation des jüdischen Volkes auf seine ungeteilte jüdische Hauptstadt Jerusalem und den auf Jahrtausende altem jüdischen Boden wieder neu entstandenen Staat Israel.

Durch die am Ende des Pessach-Exodus vor über 3.000 Jahren mit dem jüdischen Königreich begründete Eigenstaatlichkeit der Juden stellt das im letzten Jahrhundert auf altem Staatsgebiet wiedergeborene Israel das historisch am längsten legitimierte existierende Staatswesen nicht nur in der Region dar. Das dem jüdischen Religionsstifter gewidmete christliche Osterfest beweist den legitimen Anspruch des jüdischen Volkes auch auf seine letztmalig im Jahre 1967 aus brutaler arabischer Okkupation befreiten Ostteile seiner uralten Hauptstadt Jerusalem sowie der historischen Gebiete Galiläas, Samarias und Judäas. Zahlreiche zeitgenössische Quellen benennen neben der Hauptstadt Jerusalem genau diese Gebiete mit ihren jüdischen Ortschaften Betlehem, Nazareth, Hebron, Jericho und anderen mehr als heimatliche Wirkungsstätten des Juden Jesus. Auch die begriffliche Identität belegt die unauflösbare Verbindung des jüdischen Volkes zu seiner ihm durch arabische Eroberungen strittig gemachten Heimat. Judäa ist das Land der Juden und Juden sind die Bewohner Judäas. So war es, so ist es und so wird es bleiben.

Auf den soeben begangenen Jom Haschoah, der an die systematische bestialische Ermordung von 6 Millionen unschuldiger jüdischer Frauen, Kinder und Männer durch Deutsche in den Jahren des Nazi-Reichs erinnert, folgen mit dem Jom Ha‘Zikaron und dem Jom Ha’Atzmauth  im vor uns liegenden Monats Mai zwei für den Staat Israel und für die Juden in aller Welt überaus wichtige Gedenktage.

Auch diese Gedenktage stehen in engem Zusammenhang mit der nach Jahrausenden der Vertreibung und Verfolgung des jüdischen Volkes in der Diaspora auf dem durch vielfache fremde Gewalt eroberten historischen jüdischen Boden im Jahre 1948 wiedergeborenen Staat Israel. Der von den Juden auch weltweit gefeierte Nationalfeiertag und Gedenktag der neuen Staatsgründung Israels, Jom Ha’Atzmauth, ist nicht zu trennen von dem Jom Ha’Zikaron, der an die zahlreichen blutigen Opfer erinnert, die die Verteidigung des demokratischen Staates Israel gegen Kriege, Gewalt und Terrorismus seitens der gewalttätigen arabischen Eroberer und widerrechtlichen Besetzer jüdischen Bodens unter den Bürgern Israels und den Soldaten der israelischen Verteidigungskräfte verursacht hat.

Es geht wieder los

Wie bedeutsam die Wieder-Gründung und die Existenz des demokratischen und prosperierenden Staates Israel als Heimat und Zuflucht der Juden nach der schrecklichen Katastrophe der Schoah am jüdischen Volk auch für ein „Never Again“ des damaligen grauenvollen Genozids an den europäischen Juden sind, belegen bereits wenig über 70 Jahre nach dem Zusammenbruch des Nazi-Terrors die wiederum in Europa sichtbaren gegenwärtigen negativen Entwicklungen der durch Islam-Import deutlich verstärkten tradierten Judenfeindschaft. Die sich stetig verschlechternde Situation und Gefährdungslage der hiesigen jüdischen Minderheit verstärken die Bedeutung Israels als Zufluchtsort für das jüdische Volk noch erheblich.

Selbst in den schlimmsten Albträumen war nicht anzudenken, dass nur 74 Jahre nach dem Zusammenbruch des Nazi-Horrors und nur 76 Jahre nach dem Fanal des Aufstandes im Warschauer Ghetto nunmehr eine linkslastige Islam-Appeasement-Politik im unheiligen Ringschluss mit tradiertem Antisemitismus faktisch ohne jede Sanktion islam-generierte „Juden-ins-Gas“-Rufe und No-Go-Areas für Juden auf den Straßen unserer Städte zulassen und mit dauernder Verteufelung Israels legitimieren würden.

Daran ändert die zum infamen Rechtfertigungs-Alibi unserer einseitig erblindeten Israel-Delegitimierungs-Politik gewordene, jede Sympathie mit den Millionen ermordeter jüdischer Opfer entbehrende, sinnentleerte und geheuchelte Gedenktagritualisierung für tote Juden nicht das Geringste.

Das wichtigste Ereignis für das jüdische Volk im vergangenen Monat waren unzweifelhaft die vorgezogenen Wahlen zur israelischen Knesset, die erfreulicherweise mit dem Sieg Benjamin Netanjahus endeten, der damit den Auftrag zur Bildung einer neuen Regierung unter seiner Führung hat. Bereits im Juli dieses Jahres hat Netanjahu damit  die Aussicht, den Rekord von David Ben-Gurion zu brechen und zum am längsten amtierenden Ministerpräsidenten Israels zu werden.

Genauso verdient wie der Wahlsieg Netanjahus ist die Niederlage der linken „Avoda“-Partei, die mit der alten staatstragenden Arbeiterpartei (Mapai) eines David Ben Gurion, Levi Eshkol, Golda Meir und anderer Staatsgründungspioniere in Israel nicht nur den Namen, sondern auch sonst nichts mehr  gemeinsam hat.

Suizidale Politik von links in Israel wie in Deutschland

Die jetzigen Linken in Israel propagieren ähnlichen abstrusen, für den jüdischen Staat und die Sicherheit seiner Bürger suizidalen und verantwortungslosen politischen Irrsinn, wie unser unsägliches hiesiges, von allen guten Geistern und jeder Vernunft verlassenes linkes, unseren demokratischen Rechtsstaat und unser westliches Wertesystem nachhaltig zerstörendes Linksbündnis.Sie sind ebenso wie unsere Sozis gänzlich unwählbar und wurden daher von den Wählern in Israel getrasht.

Benny Gantz steht dem linken Lager in Israel nahe und wurde von diesem als Hoffnung für die Überwindung der eigenen Bedeutungslosigkeit gesehen. Er wäre um seines politischen Überlebens willen – wie hier die CDU in der grauenvollen KleinKo der Verlierer-Parteien für die völlig abgewirtschaftete und eigentlich abgewählte SPD – zum Steigbügelhalter der linken Verliererparteien in Israel geworden.

Die Wählerabstrafung der israelischen Linken ist daher genauso wenig überraschend wie es die Marginalisierung der deutschen Sozialdemokraten und Sozialisten ist, die mit ihrem unverantwortlichen katastrophalen politischen Wahnsinn – man betrachte da nur die kommunistischen Vergesellschaftungs-Prospektionen des JuSo-Vorsitzenden Kühnert – dem Land und seinen Bürgern massivsten Schaden bereiten. Es ist ein mehr als verdientes Schicksal, das die SPD bei uns und die Linken mit sehr wenigen Ausnahmen auch in anderen europäischen Staaten bereits ereilt hat, und bei der anstehenden Europawahl zwecks Wiedererlangung und Erhaltung unserer bisherigen Lebenswerte sowie einer Verbesserung der Einstellung zu Israel noch stärker ereilen wird. Daran wird das voraussichtlich nur temporäre unverdiente Aufzucken der fanatisierten grünen Klimaexorzisten nichts ändern.

Trump, Kurz und Modi sind echte Freunde Israels

Dass die Wähler in Israel richtig gewählt haben, belegt auch die Reaktion der deutschen Politik auf die Wahl Netanjahus. Während US-Präsident Donald Trump, Österreichs Kanzler Sebastian Kurz, Indiens Premier Narendra Modi und andere mehr Netanjahu sofort zu seinem Wahlsieg gratulierten kamen aus der deutschen Politführung nur unabgerufen ermahnende Worte. Bei den Glückwünschen hatte man sich in Deutschland offensichtlich schon mit den Gratulationen für den gerade wieder auffällig gewordenen Wahl-Manipulierer Erdogan (Frau Merkel) und für den Jahrestag der „glorreichen Revolution“ des wundervollen und friedliebenden Mullah-Mordsystems verausgabt (Präs. Steinmeier).

Keine Empathie erhält Israel von unserer Politik und unseren Medien auch bei dem jüngsten unprovozierten hundertfachen Raketenbeschuss aus Gaza, der in Israel Tote und Verletze in der Zivilbevölkerung verursacht hat.

Arabische Raketen aus Gaza

Dabei ist der grundlose arabische Raketenbeschuss aus Gaza auf Israel ein sinnloser Akt blanken Israel- und Judenhasses und eine absolut sinnlose Aggression um der Aggression willen.

Sie leitet dieses Jahr pünktlich zu seinem Beginn die üblichen muslimischen Gewaltakte des islamischen Ramadan ein und soll außerdem die baldigen Feierlichkeiten zur israelischen Staatsgründung – Jom Ha'atzmaut – und den diesmal in Israel stattfindenden Eurovision Song Contest mit zahlreicher internationaler Beteiligung massiv stören.

Von der Hamas vom Zaun gebrochen, vom Iran unterstützt und dem „wer-weiß-warum-immer-noch“ NATO-Partner Türkei propagandistisch flankiert, erfreut sie sich entgegen anderslautenden Vernebelungsversuchen auch großen Zuspruchs der gazanischen Bevölkerung.

Bereits jetzt wurde eine von unseren Medien bereitwillig aufgesogene perfide weinerliche Verteufelungs-Kampagne über die israelischen Abwehrmaßnahmen begonnen und sympathisierend mit der Seite der arabischen Mörderbande von beidseitiger Eskalation gesprochen.

Dabei gibt es keinen Staat in dieser Welt, der sich eine derartige unverschuldete physische Bedrohung seines Territoriums und seiner Menschen auch nur annähernd mit der Leidensfähigkeit und Langmut bieten lassen würde.

Während die Mörderbande aus dem längst „judenreinen“ Gaza mit von uns finanzierten Angriffsraketen von der Auslöschung des Staates Israel Tag-träumt, gehen die Energie- und Lebensmittellieferungen aus Israel an das Terror-Syndikat in Gaza weiter.

Scharon wurde als „Hardliner“ diffamiert

Dazu sollte man wissen, was bereits vielfach in Vergessenheit gehalten wird und auch bei unseren Israel-Diffamierungs-Medien vorsätzlich unerwähnt bleibt:

Es war der von unserer Politik und unseren Medien als „Hardliner“ beschimpfte israelische Ministerpräsident Ariel Scharon, der bereits im Jahre 2005 den freiwilligen Rückzug Israels aus dem im 6-Tage-Krieg 1967 von Ägypten übernommenen Gaza-Streifen veranlasste. Die letzten der 8.000 dort ansässigen Juden verließen Gaza am 12. September 2005 und hinterließen ein entwickeltes Gebiet mit funktionierender Wirtschaft und High-Tech-Gewächshäusern, die in der Lage waren Gaza zu versorgen und den Überschuss mit Gewinn zu exportieren.

Seither ist in Gaza Hitlers Traum verwirklicht worden. Gaza ist zu 100 % judenrein. Und dies, obwohl in Gaza schon seit dem Altertum Juden ansässig waren, die erst im Jahre 1929 während massiver arabischer antijüdischer Pogrome aus Gaza vertrieben wurden.

Statt — wie es sinnvoll und erhofft war — mit Israel zu kooperieren, übernahm die Terrororganisation Hamas bereits 2006 mit Hilfe von Wahlen (so viel zur Friedensliebe der gazanischen Bevölkerung) die Macht in Gaza, die sie seither — irrwitzigerweise erheblich finanziert durch westliche Gelder — auch gegenüber der eigenen als Geisel gehaltenen Zivilbevölkerung mit Gewalt, willkürlichen Verhaftungen, Folter und Erschießungen mit eiserner Hand aufrecht hält.

Gleichzeitig und zur Ablenkung von den wachsenden durch Korruption und Bereicherung der Hamas-Bosse entstandenen desaströsen wirtschaftlichen Probleme wurde das unversöhnliche Feindbild zu Israel bis heute perpetuiert und führte zu unzähligen Grenzprovokationen, Mordanschlägen auf Israel, Raketen-Beschüssen auf den israelischen Nachbarn und folgerichtig immer wieder zu Reaktionen der angegriffenen Israelis.

Trotz Tonnen an westeuropäischem Geld und Sachzuwendungen für ihren Terror gegen Israel hat die Hamas und haben die ihr folgenden Gazaner das ihnen geschenkte, einst blühende Gaza gründlich ruiniert, verwüstet und unbewohnbar gemacht. Jetzt machen sie sich mit deutlichem Wohlwollen unserer Politik, unserer Medien und unserer Kirchen gerade auf, mit einem sogenannten „Marsch der Rückkehr“ zu versuchen, ob ihnen nicht auch in Israel selbst und ebenso in Jerusalem glücken könnte, was sie so trefflich in Gaza hinbekommen haben — wäre doch gelacht.

Die Hamas hat mehrere Hundert Millionen Euro der vom Westen und der UNO kassierten Gelder verwendet, um „Protestcamps“ für 300.000 Menschen direkt an der Grenze zu Israel zu organisieren. „Überschreitet die Grenze“ und „Keinen Zentimeter von Palästina werden wir aufgeben!“ lautet die Devise der Hamas-Führung. Der jüdische Staat soll und muss — und zwar insgesamt — von der Landkarte verschwinden. „Entweder wir kehren heim, (wo immer das auch sein soll) oder der Dritte Weltkrieg beginnt“ klingt es martialisch aus Hamastan — pardon Gaza.

Und natürlich klappt alles dank unserer westlichen Israel-Dauerverurteiler vorzüglich und ganz so wie es die Terrorbosse und Strippenzieher der neuerlichen antiisraelischen Eskalation geplant haben.

Kein Kompromiss mit dem Terror

So ist auch die israelische Einwilligung in die soeben wieder von den Mord-Bossen aus Gaza propagierte Waffenruhe, die den Raketenbeschuss vollkommen ungestraft lässt, dem Grunde nach ein kursichtiger und politisch durch nichts und niemanden honorierter, der Sicherheit der israelischen Bevölkerung keine nachhaltige Entlastung bringender Akt des Entgegenkommens an den islamischen Terror. Nur die von den Alliierten erzwungene Kapitulation Nazi-Deutschlands, die sich zu Beginn dieses Monats zum 74. Mal jährt, hat Deutschland die Befreiung und die nachhaltige Entnazifizierung gebracht. Alles andere wäre von den Nazis als Sieg verkauft und die Tyrannei der Nazis wäre nach einem faul ausgehandelten Kompromiss weitergegangen. Der bisherige Verlauf der aus Gaza stets grundlos initiierten Kriegshandlungen und die dort fortgesetzten aggressiv-militanten Töne zeigen seit langem, dass es zur Erzielung einer nachhaltigen Konfliktbeseitigung auch dort nur eine solche Lösung geben muss.

Das wird noch klarer, wenn man mit ansehen muss, dass in Berlin mit Unterstützung unserer Behörden ein geschichtsklitternder Paläs-Who-Tag in der islamischen No-Go-Area Berlin-Neukölln mit über 100 historischen Stolpersteinen für von den Nazis ermordete Juden begangen wird, an dem die muslimischen Teilnehmer Israel und die Juden mit Nazi-Vergleichen und SS-Symbolen verunglimpfen und beleidigen, und seine maßvoll umsichtige Verteidigung gegen den Mordbeschuss desavouieren.

Die Hintergründe liegen auf der Hand. Europa und Deutschland werden zunehmend beherrscht durch ein rückgratloses politisches Appeasement unserer fahrlässig gewählten politischen Vertreter gegenüber der rassistischen, sich hinter dem Alibi eines schlechten Religionsplagiat tarnenden, gegen unsere westlichen Lebenswerte gerichteten, demokratie-feindlichen und vor allem massiv antisemitischen Weltbeherrschungsideologie des Islam.

Die Juden gehen, die Moslems kommen.

Deshalb bleiben wohl auch körperliche muslimische Übergriffe auf und Beschimpfungen von Juden in deutschen und europäischen Städten nahezu ohne jede Ahndung durch unsere auf die gebotene Rechtsanwendung oder Strafverfolgung von hauptsächlich muslimischer Migrationskriminalität faktisch verzichtende Justiz und Politik. Lächerliche Minimal-Bestrafung von Gewalttaten, dümmliche ideologische Resozialisierungs-Romantik, Straferlasse und vielfacher Verzicht auf konsequente Abschiebung muslimischer Straftäter ergänzen das desaströse Bild.

Jüdische Abwanderung und „Entjudung“ ganzer, zunehmend vornehmlich islam-dominierter, nahezu rechtsfreier Bezirke in europäischen und deutschen Städten sind die Folge und längst wieder eine erschreckende Wirklichkeit, die keinesfalls zum Anstoß bei unserer linkslastigen Islameinlass-Politik und den nachgeschalteten Nachrichten-Filter-Medien führt, sondern wegen des erhofften Wahlpotentials nicht einmal ungern hingenommen wird.

Denen in unserer Politik, unseren Medien und unserem Mainstream, die meinen, das ginge sie alles nichts an, weil es sich bei den Opfern doch nur um Juden handele, sollte mit einem Seitenblick nach Frankreich schon jetzt klar sein – die islamische Aggression gegen die Juden ist nur der Anfang. Dafür wird schon der von uns gepäppelte Iran sorgen. Es ist die Zukunft der westlichen Welt und aller Nicht-Muslime, die hier vor den wohlwollend blinden Augen unserer Politik vorbereitet werden soll.

Klima-Wahnsinn

Die Empathielosigkeit der deutschen Politik gegenüber dem Gewinner der demokratischen Wahlen in Israel ist nur ein Teil des Gesamtsyndroms, das zunehmend seit der Kanzlerschaft Angela Merkel die Politik dieses Landes, aber auch weite Teile Westeuropas befallen hat. Statt wie stets inhaltsleer propagiert, wirklich die Zukunft vorzubereiten, ist unsere Politik damit beschäftigt, eine Selbstmord-Zuwanderungspolitik umzusetzen, das Sicherheitssystem des Landes zu zerstören und nach dem Motto „lieber Flüchtlingsstrom als Kernkraft“ gedankenlos um die Unterstützung von infantilen Schülern zu konkurrieren, die angeleitet von einer mit religiösem Eiferertum zu einer neuen Jean d’Arc stilisierten Greta von Schweden und mit dem von jedem Wissen ungetrübten forschen Vorwand, die globale Erwärmung zu bekämpfen, ungestraft gegen das Bildungsgesetz verstoßen.

Dagegen werden etwa die Eltern eines Schuljungen aus Rendsburg unter voller Ausschöpfung der Gesetze mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt, weil sie sich weigern, ihrem Sohn die Teilnahme an einem Schulausflug in eine Moschee zu gestatten, deren Betreiber Milli Görüs vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

Unser Rechtsstaat zerfällt

Die Situation in dem zerfallenden Rechtsstaat ist vielerorts ähnlich disproportioniert. In Bayern wird eine 85-jährige Rentnerin wegen Ladendiebstahls für 15 Euro ins Gefängnis gesteckt, während Verfahren gegen Gewalttäter wegen Schweigen der Zeugen eingestellt werden und in Berlin und anderen Orten unserer Republik schickt man Clan-Mitglieder massenhaft nach Hause, weil die Rechtsorgane und die Zeugen eingeschüchtert werden. Zugang zu Integrationskursen für alle Einwanderer, auch für diejenigen, die ausgewiesen werden sollen.

Leider verheißen auch die anstehenden europäischen Wahlen keine Kursänderung etwa in dem Sinne,  dass sich bei den Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai vernünftige politische Kräfte durchsetzen werden, die in der Lage sein werden, konstruktiv sowohl mit den USA als auch mit Israel zusammenzuarbeiten.

In Israel freut man sich trotzdem und trotz aller Anfeindung und Terrorraketen auf einen fröhlichen und friedlichen Song-Wettbewerb in der nächsten Woche.

Zwar zielen besonders jetzt immer mehr Angriffe der Juden-und Israelhasser gegen den Eurovision Song Contest, der in Tel Aviv veranstaltet werden wird. Der Wettbewerb, seit Jahren ähnlich wie die „Gay Pride“-Parade eine Feier der Diversität und Toleranz, ist den islamischen Israelfeinden und ihrem Dschihad unerträglich. Deshalb hetzt die antisemitische „Kauft-nicht-bei-Juden“-BDS-Kampagne gegen den ESC in Israel. Deren prominentes Aushängeschild, der notorisch verbohrte Judenhasser und ehemaliger Pink-Floyd-Bassist Roger Waters setzt Künstler massiv unter Druck sich vor allem in Großbritannien und den USA dem Boykott anzuschließen.

Israel und die Lebensfreude seiner Menschen und seiner Besucher werden sowohl dies als auch den Beschuss aus Gaza überstehen, und sich den Spaß an dem Erfolg und der Prosperität seines demokratischen Staates nicht verderben lassen.

Wir wünschen dem Jüdischen Staat Frieden und Wohlstand, dem jüdischen Volk, unseren Lesern und uns allen Glück, Gesundheit und Zuversicht.

Am Israel Chai!

i.A. Ihr Simon Akstinat

Chefredakteur Jüdische Rundschau