April 5, 2019 – 29 Adar II 5779
Kolumne des Herausgebers DR. R. KORENZECHER

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

in diesem Jahr fallen das jüdische Pessach und das christliche Ostern kalendermäßig wieder einmal zusammen. Während die Christen als Einleitung des Osterzyklus am 19. April den Karfreitag begehen, beginnt für die Juden am Abend dieses Tages mit der traditionellen Seder-Tafel das einwöchige Pessachfest, das an das Ende der pharaonischen Unterdrückung der Juden im alten Ägypten erinnert.

Nach dem unter Führung Moses‘ von Pharao abgetrotzten Auszug des jüdischen Volkes aus ägyptischer Knechtschaft und der nach 40 Jahren Wanderschaft am Ende dieses Exodus stehenden Ankunft im Gelobten Land markiert Pessach die Einleitung der jüdischen Eigenstaatlichkeit vor bereits mehr als drei Jahrtausenden.

Das vor 71 Jahren auf altem, dem jüdischen Volk durch diverse Fremdherrschaften nahezu zwei Jahrtausende lang geraubten Gebiet wiederbegründete, demokratische Israel mit seiner ungeteilten Hauptstadt Jerusalem ist somit – allen anderslautenden Behauptungen und Ansprüchen seiner Feinde zum Trotz – einer der am längsten auf seinem Territorium legitimierten Staaten der Welt.
Neben der Gestalt des im Königreich Judäa geborenen Juden Jesus und sehr vielen anderen Bezügen zu seiner jüdischen Heimat hat auch das am Vorabend des Pessachfestes mit der Verlesung der Geschichte des jüdischen Auszugs aus Ägypten seit alter Zeit jährlich zelebrierte Seder-Mahl, dem auch der Religionsstifter des Christentums Jesus beigewohnt hat, als heiliges Abendmahl Eingang in die christliche Lehre gefunden.

Die nach dem Exodus der Juden aus Ägypten im weiteren Verlauf des Pessach-Geschehens entstandenen zehn Gebote bilden eine erste frühe Formulierung der Menschenrechte und stellen einen unverzichtbaren, bis heute allgemeingültigen ethischen Verhaltenskodex dar. Als großes jüdisches Erbe haben die zehn Gebote in kaum zu überschätzender Weise in wachsendem Maße bis in die Gegenwart ein Unrechtsbewusstsein für die Verletzung zwischenmenschlicher Normen geschaffen. Obwohl von der Menschheit nie wirklich erreicht, haben sie maßgeblich nicht nur die Rechtsgrundlagen und die Verhaltensethik des jüdisch-christlichen Abendlandes geprägt, sondern ausgehend von dort die zivilisatorische Entwicklung der gesamten Menschheit im Sinne einer gelebten Humanität beeinflusst.

Unschätzbar sind die Verdienste, die sich das zahlenmäßig kleine jüdische Volk im Laufe seiner häufig und besonders im letzten Jahrhundert von unendlichem Leid begleiteten Geschichte um Humanität, Ethik und die Zivilisation unseres Planeten erworben hat. Unschätzbar ist auch der überproportionale kulturelle, wissenschaftliche und technologische Beitrag jüdischer Menschen und des winzigen Staates Israel auf dem Gebiet der Medizin, der Naturwissenschaft, der Technologie, der heutigen digitalen Revolution und nahezu allen anderen Bereichen des menschlichen Lebens.

Auch Judäa und Samaria gehören zum jüdischen Stammland
Ungeachtet dieses Sachverhalts und des zweifelsfrei belegten historisch legitimierten Anspruchs auf sein jahrtausendealtes Staatsgebiet und seine ungeteilte Hauptstadt Jerusalem – die Delegitimierung Israels und die gemeinsam mit den brutalen muslimischen Landusurpatoren praktizierte Leugnung der geschichtlichen Bezüge des jüdischen Volkes zu seinem rechtmäßigen Stammland in Judäa, Samaria und Galiläa bestimmen heute wieder die Richtlinien der deutschen und westlichen Politik.

Neben den im Verbund mit unserer GroKo agierenden linken Israelfeinden und der in sein für ihn viel zu großes Amt aus politischem Opportunismus im Interesse der Machterhaltung der Kanzlerpartei am Wählerwillen vorbei hinein-proporzten bundespräsidialen Fehlbesetzung F.W. Steinmeier, verheißt auch die soeben wirksam gewordene Berufung des deutschen Außenministers H. Maas in den Vorsitz des Sicherheitsrats der zum islam-willfährigen Diktatoren-dominierten Israel-Verurteilungs-Club degenerierten, bei jeder Krise regelmäßig versagenden UNnütz-Organisation (UNO) nichts Gutes. Sowohl der Arafat-Huldiger und Atom-für-den-Iran-Wegbereiter F.W. Steinmeier als auch der aus der gleichen bis zur verdienten Bedeutungslosigkeit Wähler-geschrumpften Partei der Israel-Delegitimierer vom Schlage A. Nahles, des Wasserlügen-Erzählers M. Schulz und des selbsterklärten Terroristenfreundes S. Gabriel entstammende H. Maas stehen besonders in der zeit der im jüdischen staat anstehenden Neuwahlen für eine massive Gegnerschaft zu Israel und seiner Regierung.

Wo Deutschland schweigt – und wo es besser geschwiegen hätte
Dazu sprechen das begünstigende Schweigen der deutschen Außenpolitik, etwa zu den Morden an Homosexuellen in Brunei und dem Iran sowie anderen islamischen Gräueltaten bei gleichzeitig über zwanzig von Deutschland im letzten Jahr unterstützten, ungerechtfertigten UN-Verurteilungen des durch und durch demokratischen Staates Israel und die haarsträubenden anti-israelischen Ausfälle des deutschen UN-Gesandten C. Heusgen in Sachen der neuerlichen, gänzlich unprovozierten, bis nach Tel-Aviv reichenden Raketenangriffe aus Gaza ihre eigene beredte Sprache.

Dabei konnten sogar unsere öffentlich-rechtlichen Israel-Diffamierungs-Medien und „Terror gegen-Israel“-Versteher nicht umhin widerwillig einzuräumen, dass der Raketenbeschuss und die in der Nähe Tel Avivs zu Hause verletzten Kleinkinder und erwachsenen Zivilisten Opfer eines unerwarteten, heimtückischen Angriffs ohne jeden Anlass geworden sind.

Noch vor dem Pessach-Monat und den bald folgenden Feierlichkeiten zum diesjährigen 71. Gründungstag des neuen, mit im Jahre 1947 erfolgter Billigung der UNO auf einem kleinen Teilbereich des historischen, den Juden ca. 2 Jahrtausende lang geraubten Gebiets des Königreichs Judäa wiedergeschaffenen jüdischen Staates kommen aus Gaza wieder gezielte Angriffe gegen Israel.
Es spielt weder für die Gangsterbosse aus Gaza oder deren iranische Konkurrenten noch für den Diktatoren-Club der UNO und auch nicht für unsere mit Krokodiltränen für tote Juden nur mangelhaft cachierte Israel-averse Politik eine Rolle, dass es außer dem erklärten Ziel der Hamas-Terroristen, Israel zu vernichten, wie auch zuvor schon keinen wirklichen Grund für diese neuerliche arabische Attacke gegen Israel und seine verletzten Bewohner gibt.
Dazu sollte man wissen, was bereits vielfach in Vergessenheit gehalten wird, und auch bei unseren Israel-Diffamierungs-Medien vorsätzlich unerwähnt bleibt:

Unter den Araber erlebte der Gaza-Streifen einen zivilisatorischen Einbruch
Es war der von unserer Politik und unseren Medien als Hardliner beschimpfte israelische Ministerpräsident Ariel Scharon, der bereits im Jahre 2005 den freiwilligen Rückzug Israels aus dem im 6-Tage-Krieg 1967 von Ägypten übernommenen Gaza-Streifen veranlasste. Die letzten der 8.000 dort ansässigen Juden verließen Gaza am 12. September 2005 und hinterließen ein entwickeltes Gebiet mit funktionierender Wirtschaft und High-Tech-Gewächshäusern, die in der Lage waren Gaza zu versorgen und den Überschuss mit Gewinn zu exportieren.
Seither ist in Gaza Hitlers Traum verwirklicht worden. In Gaza ist kein jüdisches Leben mehr möglich. Gaza ist zu 100 % judenrein. Und dies, obwohl in Gaza schon seit dem Altertum Juden ansässig waren, die erst im Jahre 1929 während massiver arabischer antijüdischer Pogrome aus Gaza vertrieben wurden.

Statt – wie es nach der Land-Schenkung sinnvoll und erhofft war – mit Israel zu kooperieren, übernahm die Terrororganisation Hamas bereits 2006 mit Hilfe von Wahlen (soviel zur Friedensliebe der gazanischen Bevölkerung) die Macht in Gaza, die sie seither – erheblich finanziert durch westliche Gelder – auch gegenüber der eigenen als Geisel gehaltenen Zivilbevölkerung mit von unseren Medien verschwiegener Gewalt, willkürlichen Verhaftungen, Folter und Erschießungen mit eiserner Hand aufrechthält. Gleichzeitig und zur Ablenkung von den wachsenden durch Korruption und Bereicherung der Hamas-Bosse entstandenen desaströsen wirtschaftlichen Probleme wurde das unversöhnliche Feindbild zu Israel bis heute perpetuiert und führte zu unzähligen Grenzprovokationen, Mordanschlägen auf Israel, Raketen-Beschüssen auf den israelischen Nachbarn und folgerichtig immer wieder zu Reaktionen der angegriffenen Israelis.

Jetzt ist es wieder soweit und die westlichen Marionetten tun wie von den Puppenspielern der Hamas geheißen:
Trotz Unsummen an westeuropäischem Geld und Sachzuwendungen für ihren Terror gegen Israel hat die Hamas, und haben die ihr folgenden Gazaner das ihnen ohne jedes Obligo von Israel geschenkte, einst blühende Gaza gründlich ruiniert, verwüstet und unbewohnbar gemacht. Jetzt machen sie sich – wie schon weiter oben dargestellt – mit deutlichem Wohlwollen unserer Politik , unserer Medien und unserer Kirchen gerade auf zu versuchen, ob ihnen nicht auch in Israel selbst und ebenso in Jerusalem glücken könnte, was sie so trefflich in Gaza angerichtet haben.

Hamastan nimmt sich selbst zu wichtig
Die Hamas hat mehrere Hundert Millionen Euro der vom Westen und der UNO kassierten Gelder verwendet, um „Protestcamps“ direkt an der Grenze zu Israel zu organisieren. „Überschreitet die Grenze!“ lautet die Devise der Hamas-Führung. Der jüdische Staat soll und muss – und zwar insgesamt – von der Landkarte verschwinden.
„Entweder wir kehren heim, (wo immer das auch sein soll) oder der Dritte Weltkrieg beginnt“, klingt es auch dieses Mal wieder martialisch aus Hamastan – pardon Gaza.
Und die Marionetten von der UNO, der EU und bei uns tanzen im von der Hamas vorgegebenen Takt.
Nur noch schnell mal eben einige Menschen, wenn möglich auch Kinder opfern. Menschenleben, auch die der eigenen Bevölkerung, sind für die Mörderbosse aus Gaza ohnehin ein billiges Gut – und schon bricht der Zorn der Welt und unserer Bessermenschen mit antijüdischem Vorbehalt über Israel herein.

Welche Rolle für die UNO und den Westen spielt es da noch, dass Israel soeben vorsätzlich und ohne den geringsten Anlass angegriffen wurde. Welcher Staat würde sich da nicht verteidigen?
Egal – bald kann wieder auf Israel einprügelt werden. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, die EU und natürlich auch unsere Regierung und ihre Medien äußern ihre tiefe Sorge über die Eskalation des Geschehens, fordern trotz anhaltenden Beschusses aus Gaza Israel zur Mäßigung auf und werden bald eine internationale Untersuchung mit dem Ziel verlangen, Israel für seine unangemessene Aggression zu verurteilen.
Wen bei uns interessiert da, dass die israelische Armee vorbildlich und besonnen reagiert wie keine andere und versucht selbst die Zivilbevölkerung der Israelfeinde zu schonen.

Wenn es um Israel geht, kennen die UNO, unsere Islam-Appeaser aus der westlichen Sphäre der EU und unsere links-durchseelten Gesinnungsmedien in trauter Eintracht und abstruser Dauer-Konsequenz nur einen Schuldigen: Den demokratischen jüdischen Staat und seine in beispielgebender Weise humanistischen Werten verpflichtete Verteidigungs-Armee.

Golan endlich anerkannt
Gerade der letzte Angriff aus Gaza belegt die Richtigkeit und Wichtigkeit der dankenswerterweise von der umsichtigen Politik des amerikanischen Präsidenten und Israel-Freundes Donald Trump – und wie könnte es anders sein, natürlich sehr zum Missfallen des deutschen Außenministers Maas – gerade eben beschlossenen Anerkennung der Zugehörigkeit der 1967 aus syrischer Herrschaft zurückeroberten Golanhöhen zu Israel.

Eine der bekannterweise höchsten Autoritäten für Frieden und Demokratie, der türkische Machtusurpator, Ermächtigungsgesetz-Regierer und – verstehe es wer will – immer noch NATO-Mitglied Erdogan hat schon begonnen die israelischen Verteidigungsmaßnahmen als „Massaker“ zu verurteilen. Seine Regierung werde „israelischen Terror“ niemals dulden, wird er auch diesmal wieder vor seinen Anhängern in dem den Griechen geraubten Konstantinopel sagen, dazu unter Applaus unserer hiesigen Israel-Dämonisierer über einen „unmenschlichen Angriff“ der Israelis schwadronieren und wie stets hinzufügen, dass er und das türkische Volk seine „palästinensischen“ Brüder in ihrem „rechtmäßigen“ Anliegen – was immer das auch sein möge – bis zum Ende unterstützen werden.

Schweigen zur Türkei – Belehrungen für Israel
Kein Wort fällt beispielsweise über die noch vor einem Jahr im syrischen Afrin von der Türkei ohne jede Not aus reiner imperialer Großmannssucht massakrierte Bevölkerung. Die reguläre türkische Armee plünderte, mordete, brandschatzte und vergewaltigte in Afrin kaum anders als es ihre Janitscharen in dem vor knapp 600 Jahren gemeuchelten, eroberten und bis heute immer noch besetzten Konstantinopel getan haben. Nichts davon ruft etwa die UNO, die EU oder unsere linke Islamappeasement-Politik auf den Plan. Die UNO bleibt wie bei den meisten islamischen Atrozitäten hochgradig unbesorgt.
Wehe aber, wenn Juden es wagen, die Grenze ihres Landes, ihre Frauen und Kinder vor der von der westlichen Politik erheblichen mitfinanzierten Terrorgewalt aus Gaza zu schützen.
Nun hat der israelische Ministerpräsident trotz des anhaltenden Terrors angeordnet die zum Schutz Israels geschlossene Gaza-Grenze teilweise wieder zu öffnen. Einen derartigen Akt der Humanität könnten Juden von arabischer Seite niemals erwarten. Aber er wird die Aggression aus Gaza nicht lindern. Selbst wenn Israel und wir Juden die Farbe der Wand annehmen würden, um ja nicht durch unsere Existenz zu provozieren, würden uns unsere eingeschworenen hiesigen und weltweiten Hasser unser Jude-Sein und den Umstand, dass der jüdische Staat Israel und wir immer noch am Leben sind, niemals verzeihen.

Nur sieben Jahrzehnte nach der durch Nazi-Deutschland vor den untätigen Augen der Welt verübten bestialischen Ermordung von Millionen unschuldiger jüdischer Kinder, Frauen und Männer steuert ein durch unsere entseelte Politik seit Jahren bereitwillig in unsere Zivilisation additiv zu dem quer durch alle unsere Gesellschaftsschichten gehenden, ohnehin nie wirklich verloschenen tradierten Antisemitismus jeder politischen Couleur, importierter gewalttätiger islamischer Judenhass in der westlichen Welt und nicht zuletzt auch in Deutschland neuen Höhepunkten entgegen.
Die in Nazi-Deutschland verordnete Zwangsmarkierung von Juden ist – allen mit viel Krokodiltränen geheuchelten Gedenktagritualen und „Nie-Wieder“-Lügen unserer politischen Vertreter zum Hohn – in der heutigen Zeit längst lauwarmen, von offiziöser Seite erteilten entwürdigenden Empfehlungen an die Juden gewichen, weitgehend auf das Tragen jüdischer Identifikationsmerkmale zu verzichten, um die hiesigen Muslime nur nicht zu provozieren.

Abgrundtiefer, überwiegenden Teilen der Muslime von klein auf anerzogener Mord-Hass auf alles Jüdische hat – uneingestanden von unserer Politik und konsequent umgedeutet und bagatellisiert von unseren Medien – mit wachsendem hiesigen Anteil dieser Bevölkerungsgruppe bereits zu tiefgreifenden destruktiven Veränderungen unserer Gesellschaft und einer massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen des jüdischen Populationsanteils geführt.
Eine seit Jahren parallel zum Anwachsen muslimischer Präsenz erfolgende exponentielle Zunahme und nahezu tägliche Vorkommnisse hauptsächlich islamischer Gewalt und islamischen Terrors auf unseren Straßen sowie die Islam-korrelierte Veränderung unserer Lebenswelt mit all ihren negativen Auswirkungen gegenüber Frauen, Homosexuellen, Andersgläubigen und vor allem Juden sind trotz Berichts-Ausblendung und aller Einzelfall-Verharmlosungsversuche unserer Politik und ihrer Medien ebenso wenig zu übersehen wie zusehends wachsende, von gewalttätigen Muslimen dominierte No-Go-Areas in unseren Städten.

Ablenkungs-Themen
Statt sich entschlossen und beherzt dem durch den fortdauernden unkontrollierten Einlass islamischer Rechts- und Demokratie-Verachtung vernunft-widrig und verantwortungslos in unserem Lande geschaffenen Sicherheits-Desaster entgegenzustellen, kennzeichnen verlogene Einzelfall-Bagatellisierungen und der weitgehende Verzicht auf adäquate Strafsanktionen das Versagen unserer ideologisch gegen unser aller Wohl fehlgeleiteten Bevormundungs-Politik, die uns samt ihrer nachgeschalteten Gesinnungsmedien stattdessen lieber mit themenverfehlter Klima-Hysterie und der nahezu mittelalterlich anmutenden, widerrechtlichen Unterstützung eines Kinder-Kreuzzuges unter der Führung einer neuen Jean d’Arc von Schweden von den wirklichen, mit dem Voranschreiten des islamischen Dominanz-Anspruches vergesellschafteten Gefahren für unser Land und unsere westlichen Zivilisationen abzulenken versucht.

Für jeden denkenden und mit gesundem Verstand ausgestatteten Menschen geradezu unerträglich ist darüber hinaus – besonders angesichts der zunehmenden außen- und innenpolitischen Herausforderungen und Gefahren – die Gesinnungs-selektive Rückgratlosigkeit und die Abkehr von fundamentalen Erfordernissen und geschichtlich begründeten Verpflichtungs-Grundsätzen vor allem der deutschen politischen Führung. So sind die Zerrüttung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses durch die unbeirrt aufrechtgehaltene bis zum deutschen Bundespräsidenten hinaufreichende Dauerbeschimpfung Donald Trumps, die Anbiederung an den Iran und andere blutige islamische Diktaturen und vor allem die kontinuierliche, im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen in Israel massiv verstärkte Schulmeisterung und Diskreditierung der israelischen Regierung und besonders ihres Ministerpräsidenten das falsche politische Signal an ungeeigneter Stelle.

Anti-Trump, Anti-Grenell, Anti-Vernunft
Unsere hiesigen links-ideologisierten, von dem letzten Rest Vernunft verlassenen, antizivilisatorischen politischen Pseudo-Bessermensch Scharlatane und ihren verblendeten Claqueure, sind die die wahren Schuldigen an der Zerstörung des ursprünglichen europäischen Gedankens seiner geistigen Väter, an dem überaus schmerzhaften Ausscheren Großbritanniens und an dem Abrücken einer immer größeren Zahl von Staaten in Ost-, aber auch schon in Westeuropa von der hiesigen Klima-hysterischen Bevormundung und dem suizidalen Open-Border-Irrsinn. Die anstehenden EU-Wahlen werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Vernunft der Wähler und das Scheitern besonders auch der deutschen Politik belegen, die selbst noch in ihrer von verfehltem Sendungsbewusstsein getragenen Agonie von einem gemeinsamen europäischen Heer faselt, die von Vernunft getragenen Staaten Osteuropas desavouiert und nicht nur den demokratisch gewählten Präsidenten unseres wichtigsten und verdientesten westlichen Verbündeten USA, Donald Trump, anfeindet, sondern entgegen allen diplomatischen Usancen die hostile Ausweisung des mit großer Klarsicht ausgestatteten hiesigen US-Botschafters Richard Grenell erzwingen will. Mehr politisches Scheitern geht kaum noch.

Kurzum, unsere Zeit ist beherrscht durch ein rückgratloses Appeasement gegenüber der rassistischen, sich hinter einem schlechten Religionsplagiat tarnenden, gegen unsere westlichen Lebenswerte gerichteten, Demokratie-feindlichen und vor allem massiv antisemitischen Weltbeherrschungsideologie des Islam, mit nahezu allen seiner negativsten Auswirkungen auf unseren Rechtstaat und uns selbst.
Kaum zu übersehen ist auch die als Folge des Islamimports deutlich zunehmende Radikalisierung und Demokratieverachtung der hier bereits länger ansässigen Muslime, deren zweite und dritte Generation irrsinnigerweise häufig weniger integriert und integrationsbereit ist als die ursprüngliche Einwanderungspopulation ihrer Väter und Großväter.
Linksideologische Islamfreundlichkeit, Israeldämonisierung und antijüdischer Vorbehalt bilden gegenwärtig zunehmend unheilige Allianzen mit dem neu-importierten gewalttätigen Judenhass der muslimischen Migranten und dem tradierten Antisemitismus eines Teils des reaktiv erstarkten rechten Randes, zu dem der seiner politischen Heimat wegen des Versagens der politischen Mitte verlustig gegangene Wähler ausweislich der Wahlumfragen zunehmend abwandert.
Das zum Teil auch durch einige als jüdisches Alibi gern genutzte willfährige und bestens domestizierte jüdische Funktionsträger übernommene unentwegte Rechtfertigen des Islam und das überaus diffamierende ständige Bashing besorgter Islamisierungs-Gegner sowie die ausschließlich der neuen Opposition überlassene Verteidigung unserer Werte gegen deren Verachtung durch den Islam tun ein Übriges.

Und tatsächlich - in unseren schlimmsten Albträumen hätten wir es nicht einmal andenken können, dass nur 74 Jahre nach dem Zusammenbruch des Nazi-Horrors und nur 76 Jahre nach dem Fanal des Aufstandes im Warschauer Ghetto „Juden-ins-Gas“-Rufe und No-Go-Areas für Juden, körperliche Übergriffe und Beschimpfungen von Juden in deutschen und europäischen Städten nahezu ohne jede Ahndung durch unser Rechtssystem möglich sein könnten. Jüdische Abwanderung und „Entjudung“ ganzer, vornehmlich Islam-dominierter Bezirke in europäischen Städten sind bereits wieder keine undenkbare Seltenheit.

Aufstand im Warschauer Ghetto im April 1943
Da schmerzt es besonders, dass sich genau an dem diesjährigen Beginn des Pessachfestes vor 76 Jahren – vom 19. April bis zum 16. Mai des Jahres 1943 – die gedemütigten, eingepferchten, entrechteten, von Hunger und Krankheit entkräfteten jüdischen Bewohner des noch über 50.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder zählenden Warschauer Ghettos zu einem ebenso heldenhaften wie verzweifelten und aussichtslosen Widerstand gegen ihre übermächtigen deutschen Peiniger und Schlächter erhoben.
Trotz nur geringer und mangelhafter eingeschmuggelter Bewaffnung gegen die mit Panzern und Maschinengewehren bis an die Zähne gerüsteten Nazischergen hielt der jüdische Aufstand im Warschauer Ghetto nahezu 4 Wochen, dauerte somit länger als die 1939 durch die Nazis vollzogene Blitzkrieg-Eroberung ganz Polens. Der jüdische Aufstand forderte eine nicht geringe Zahl an Todesopfern unter den deutschen Besatzern und konnte von den Nazis erst durch ein Niederbrennen und die Zerstörung des gesamten Ghettos und der von der SS als Symbol ihres Sieges vollzogenen Sprengung der Warschauer Synagoge vollständig beendet werden.

Die wenigen jüdischen Überlebenden, die von den Mördern der SS nicht sofort vor Ort durch Erschießung hingerichtet wurden, kamen in das Vernichtungslager Treblinka. Dem Inferno entkommen ist nur eine Handvoll jüdischer Widerstandskämpfer.
Dieser von niemandem, auch nicht von christlicher Seite, etwa aus der gerade zu Ostern wieder gern bemühten Nächstenliebe unterstützte aussichtslose Kampf und Symbol eines Sterbens in Würde wurde von vielen anderen Juden in Ghettos und Konzentrationslagern zum Vorbild genommen: Noch im Jahre 1943 folgten jüdische Aufstände in Lemberg, Tschenstochau, Białystok, Sobibor und Treblinka, in dem die meisten Warschauer Juden ermordet wurden.

Kirchliche Würdenträger biedern sich kriecherisch an
Leider sagt die gerade absolvierte Reise des gegenwärtigen Papstes und Stellvertreters des jüdischen Gottes der Christen außer sehr problematischem Islam-Appeasement in dem bezüglich seiner ursprünglich dort lebenden Christen und Juden deutlich dezimierten Marokko nur wenig über dieses sich zur Osterzeit wieder jährende Versagen der Kirchen.

Dafür passen seine Botschaften doch nur allzu gut zu dem von den beiden Chefs der deutschen Kirchen in kriecherischer Anbiederung an die Muslime auf dem den Juden geraubtem Tempelberg noch vor nicht langer Zeit im Gleichklang vorgenommenen beispiellosen Ablegen ihrer christlichen Insignien.

Allzu deutlich waren auch die auf die jüdische Bibel – natürlich wie stets ohne Berücksichtigung des jüdischen Urheberrechts – bezogenen Leviten (Leviticus 3. Buch Mose), die die Kirchenbosse ihren christlichen Schäflein gelesen haben.
Wer als Christ Gelegenheit hatte anlässlich des herannahenden Osterfestes am letzten Karfreitag die öffentlichen Botschaften des katholischen Kardinals Reinhard Marx und des evangelischen Bischofs Bedford-Strohm zu vernehmen, der konnte den Eindruck gewinnen, dass die Christen, die über viele Jahrhunderte ihrerseits Juden verfolgt haben und sich in beachtlicher Zahl bis heute nur schwer von ihrem antijüdischen Vorbehalt trennen können, gegenwärtig selbst heimgesucht werden – und das auch noch von ihren eigenen, offensichtlich nicht nur vom Heiligen Geist verlassenen kirchlichen Führungen.

So hält Kardinal Marx, der katholische Oberhirte Deutschlands die Angst vor dem Islam und der Islamisierung unserer abendländischen Lebenswelt für überzogen, wenn nicht sogar für blanken Unsinn. Der hiesige Chef der nicht schlecht von der bereits zwei Jahrtausende währenden Popularität des Juden Christus lebenden katholischen Kirche möchte, dass man auf Muslime mit Entgegenkommen zugeht, was zwar mit der wundervollen Armlängen-Empfehlung der Kölner Oberbürgermeisterin kollidiert, aber dafür ja auch die Juden, die Buddhisten und Anhänger anderer Religionen ausblendet, die wohl vor allem aus Dankbarkeit darüber, dass ihnen die Nähe zu Herrn Marx erspart bleibt, im Gegensatz zum Islam keine Christen verfolgen, demütigen, unterdrücken und/oder sogar töten.
Das bleibt den von Herrn Marx und anderen Kirchenführern innig umworbenen Muslimen vorbehalten.

Hierzu sollte man gerade vor dem großen Osterfest wissen, was die augenscheinlich mehr um das Wohl der muslimischen Täter als der nicht-muslimischen Opfer bemühten Kirchen-Oberen gegenüber ihren Schäflein nicht verkünden:
Im statistischen Durchschnitt wird weltweit alle fünf Minuten, vielleicht sind es auch sechs, ein Christ getötet. Fast alle Länder, in denen Christen brutal unterdrückt werden, sind muslimisch geprägt. Gegenwärtig werden auf der Welt mehr als 100 Millionen Christen verfolgt.

Unter keiner Religion und Ideologie haben so viele Christen zu leiden wie unter dem intoleranten und gewaltbereiten Islam. Dieser dominiert in 14 der fünfzehn Länder, in denen Christen den meisten und heftigsten Repressionen ausgesetzt sind. Das geht aus dem seit 1993 veröffentlichten Weltverfolgungsindex für das Jahr 2017 hervor, den das internationale, überkonfessionelle, christlich-evangelikale Hilfswerk „Open Doors“ anhand von Daten des jeweils vergangenen Jahres veröffentlicht.

Christen-Verfolgung ist für die Kirchenoberen ein nachrangiges Thema
Diese Liste ziert u.a. auch der bei unserem Bundespräsidenten F.W. Steinmeier, unsere Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth und unserer Politik des linken Wahlverlierer-Bündnisses so schrecklich beliebte Iran.
Hier einmal ganz kurz die neueste Hitliste der ersten 15 Christen-Verfolger: Nordkorea, Somalia, Afghanistan, Pakistan, Sudan, Syrien, Irak, Iran, Jemen, Eritrea, Libyen, Nigeria, Saudi-Arabien, Usbekistan, Kenia. Überall dort werden Christen bis heute (die Statistik stammt aus dem Jahre 2017), vor den Augen der schweigenden Kirchen, unserer Politik und unserer großen Staatsmedien brutal verfolgt, entrechtet, schikaniert, nicht selten getötet und vielfach vertrieben.
Das einzige nicht-islamische Land auf dieser Liste ist Nordkorea. Aber das läuft ja ohnehin in vielerlei Hinsicht außer Konkurrenz und auch in diesem Falle ist der dortige Diktator mit dem modischen Haarschnitt bei vielen hiesigen Christen erheblich beliebter als der Präsident der Vereinigten Staaten, von dessen Frisur ganz zu schweigen.

Aber nicht nur Herr Marx, auch der Papst schweigt dazu und ist vollkommen damit ausgelastet, öffentliche Besorgnis darüber zu zeigen, dass Jerusalem, dank Herrn Trump nun doch noch den Juden in die Hand fallen könnte.
Auch der evangelische Oberhirte Herr Bedford-Strohm und die gelegentlich alkoholbeseelte Frau Käßman schweigen in dieser Angelegenheit und falls sie doch etwas sagen, dann, dass man derartige Petitessen nicht gegen den Islam instrumentalisieren darf, weil der ja bekanntlich eine Religion des Friedens ist und das Hilfswerk „Open Doors“ sich bei der Ermittlung der Zahl von 100 Millionen zumeist durch den Islam verfolgter Christen ganz sicher um 5 oder 6 Personen geirrt haben muss. So schlimm sei das alles gar nicht.

Irritiert ist Herr Bedford-Strohm – wie er am Karfreitag des letzten Jahres gesagt hat – dennoch. Nicht etwa wegen der furchtbaren obigen Tatsachen zur islamischen Christenverfolgung, auch nicht wegen der täglichen islamischen Gewalt und dem Alltag gewordenen Messerkrieg gegen uns und unsere Werte auf unseren Straßen, ebenso wenig über das Sicherheitsdesaster, das die Kanzlerin und ihre Crew in den viel zu vielen Jahren ihrer an den Sicherheits-Anliegen unserer freiheitlichen Lebensweise vorbeigeführten Regierung in diesem Lande angerichtet hat und schon gar nicht über eine weitere von muslimischen Hasstätern ermordete Jüdin.

Nein, die Irritation des Chefs der nicht unverdient unter Schwindsucht leidenden evangelischen Kirche gilt seinen abtrünnigen Schäflein, die es in wachsender Zahl gewagt haben, wegen des hier von ihm und seiner Glaubensgenossin im Kanzleramt geschaffenen generellen Fürsorge-Vakuums den etablierten Parteien den Rücken zu kehren.

Die christlichen Pilger im Heiligen Land allerdings werden sich von diesem Fürsorge-Defizit ihrer jeweiligen Führungen um das Wohl ihrer Schutzbefohlenen wohl auch in diesem Jahr keinesfalls die Oster-Laune verderben lassen und wandeln gut beschützt von den Ordnungskräften des demokratischen und Religions-toleranten jüdischen Staates auf den Spuren ihres jüdischen Religionsstifters durch das historisch jüdische Jerusalem.

Natürlich werden sie dabei nicht vergessen, sich in großer Zahl mit dem jeder geschichtlichen und politischen Berechtigung entbehrenden Anspruch der arabischen Terrorbosse aus Gaza und Ramallah auf die ewige und heilige Stadt Davids und das historische Kernland des jüdischen Staates Israel zu solidarisieren.

Was würde Jesus zu diesem Papst sagen?
Der an diesem Tage vor etwa 2000 Jahren gekreuzigte Jude Jesus jedenfalls hätte die heute möglichen Pervertierungen der Wahrheit nicht mehr verstanden, in jedem Fall aber seinem heutigen Islam-affinen Bodenpersonal längst gekündigt. Denen, die noch mehr lesen wollen, empfehle ich einen interessanten Artikel der Muslimin Necla Kelek über die groteske Islam-Anbiederung der Kirche.

Allen christlichen Freunden und Lesern wünsche ich dennoch einen besinnlichen und nachdenklichen Karfreitag und ein frohes und gesundes Osterfest.

Dem wundervollen, lebens- und liebenswerten, demokratischen jüdischen Staat Israel und seinen Bürgern wünsche ich auch dieses Mal eine kluge und seine freie und friedvolle Prosperität sichernde Wahlentscheidung.

Dem gesamten jüdischen Volk in und außerhalb Israels wünsche ich einen gelungenen und friedlichen Sederabend im Kreis all ihrer Lieben.

Unseren Lesern, Freunden und uns allen, jüdisch und nichtjüdisch, ein herzliches und frohes Pessachfest.

Chag Pessach kasher w’sameach – L‘Shana Haba‘ah B‘Yerushalayim

Am Israel Chai!

Dr. Rafael Korenzecher

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