Mai 4, 2018 – 19 Iyyar 5778
Kolumne des Herausgebers DR. R. KORENZECHER

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

der April hielt für das jüdische Volk eine ganze Reihe von Festtagen bereit. Tage der Trauer und Tage des Feierns. Dem Gedenken an die Ermordeten der Schoah, an die Helden des Warschauer Ghettos, an die Opfer des Terrors gegen Juden und an die gefallenen Soldaten des jüdischen Staates folgten der Stolz und die Freude über 70 Jahre Israel, des kleinen, aber wundervollen jüdischen Staates, der einzigen Demokratie im gesamten Nahen Osten, erfolgreich, lebensfroh, standhaft und verteidigungsbereit in einem Meer erbitterter arabischer Judenfeindschaft und missglückter menschenverachtender islamischer Blutherrschaften und Unrechtsregime.

„State of Israel is born“, so titelte freudig die „Palestine Post“ (heute „Jerusalem Post“) im Mai 1948, als der dem Königreich Judäa vor über 2.000 Jahren von den römischen Besatzern aufgezwungene Name Palästina noch kein Etikettenschwindel für eine frei erfundene Identität arabischer Usurpatoren war, sondern das bezeichnete, was es wirklich ist und für immer sein wird – die historische Heimat des jüdischen Volkes.

Der zweifelsfrei belegte und vielfach ausgewiesene historisch legitimierte Anspruch auf sein jahrtausendealtes Staatsgebiet und seine ungeteilte Hauptstadt Jerusalem konnten nicht verhindern, dass verursacht durch unsere Anstand und vor allem Vernunft entbehrende Politik – Islamanbiederung und Delegitimierung des jüdischen Staates sowie eine in trauter Verbundenheit mit islamischen Schurkenstaaten praktizierte Leugnung des geschichtlichen Anrechts des jüdischen Volkes auf sein Stammland in Judäa, Samaria und Galiläa und ganz besonders auf seine ungeteilte Hauptstadt Jerusalem heute wieder die deutsche und westeuropäische Politik bestimmen.

Während Präsident Trump offen seine Freude über das runde Jubiläum Israels ausdrückte, quälte sich unsere Regierungschefin aus gewohnter Rücksichtnahme auf die von ihr gern hofierten islamischen Unrechtssysteme und die zwischenzeitlich in großer Zahl in ihrer und in der ebenfalls abgewählten Partei ihres Koalitionspartners befindlichen muslimischen Parteigenossen kaum ein, selbst auch nur dem geringsten diplomatischen Anspruch genügendes minimales Grußwort-Surrogat ab.

Dabei hätte es Frau Merkel und damit gerade Deutschland nicht schlecht zu Gesicht gestanden – statt der aus Rücksicht auf islamische Befindlichkeiten abgespulten halbherzigen, inhaltsleeren und folgenlosen Floskeln, wenn schon bedauerlicher Weise nicht früher geschehen, so doch den den 70. Jahrestag des jüdischen Staates zu nutzen, um den richtigen und überfälligen Schritt des US-Präsidenten Donald Trump mitzugehen und die deutsche Botschaft in Israel ebenfalls nach Jerusalem, in die legitime, ungeteilte und ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes zu verlegen.

In jedem Falle hätte sie sich damit die naheliegende Frage erspart, welchen Ort gerade sie als deutsche Kanzlerin denn als Hauptstadt Israels sehen möchte. Von Interesse dürfte ganz sicher auch sein, ob die israelische Regierung etwa bei der nach Annexion der Ostzone durch die BRD erfolgten Verlegung der deutschen Hauptstadt von Bonn nach Berlin mitreden durfte, mitgeredet hat oder überhaupt mitreden wollte, wie es gerade die deutsche Politik samt ihres sich zu Ehren des arabischen Terroristen Arafat verbeugenden Trump- und Israel-Feindes im Amt des Bundespräsidenten im Falle Jerusalems ungefragt und unentwegt tut.

Wenn überhaupt jemand, dann hätte – anders als Deutschland im Falle Jerusalems – gerade der jüdische Staat Israel historischen Grund genug gehabt, sich zu der Hauptstadtfrage Deutschlands zu äußern. Hat doch Berlin, das in seiner ungeteilten Form zuletzt als Regierungssitz Hitlers, Tagungsort der Wannsee-Konferenz, Sitz der GeStaPo-Kommandantur, Hauptstadt des Dritten Reichs und Befehlszentrale für den Mord an 6 Millionen europäischen Juden fungierte, besonders für jüdische Menschen mehr als nur eine leidvolle geschichtliche, negative Symbol-Bedeutung und eine Belastung, die Bonn in dieser Form nicht zu bewältigen hatte.

Aber unter einer seit bereits mehr als zwölf Jahren die Bundesrepublik Deutschland überfordernden Kanzlerschaft Merkel, in der Islam-Anbiederung, Distanzierung von den USA, Israel-Diffamierung und nur etwa sieben Jahrzehnte nach dem Untergang des Nazi-Regimes, mit Willkommensgruß unserer Kanzlerin seit Jahren importierter gewalttätiger islamischer Judenhass, Preisverleihungen an antisemitische Muslim-Rapper — noch dazu am Tage des Gedenkens für die von den Nazis ermordeten Juden Europas — und ungesühnt bleibende islamische Prügelattacken auf Juden und ihre Kinder an Schulen und nahezu allen öffentlichen Orten mittlerweile den Alltag bestimmen, gehört eine derartige und überfällige Geste der historischen Redlichkeit nicht zum politischen Verständnis unserer verfehlten, suizidalen und wertevergessenen Politik.

Die einzig geschichtlich berechtigte Geste des Anstandes gegenüber dem kleinen demokratischen und westlichen jüdischen Staat bleibt dem von der hiesigen Politik und den westlichen EU-Führern über jede Ratio hinaus angefeindeten US-Präsidenten Donald Trump vorbehalten. Dessen Politik ist insgesamt und weltweit erheblich Vernunft-getragener und erfolgreicher als es ihm seine hiesigen Feinde trotz deutlicher Evidenz zugestehen wollen.

Der Umzug der Botschaft und die Anerkennung Jerusalems als historisch legitime ungeteilte Hauptstadt des jüdischen Staates, der eindeutige Verzicht auf die geschichtsklitternde Falschbezeichnung „besetzte Gebiete“ für das durch Israel aus jordanischer Okkupation befreite Judäa und Samaria sind ein großer historischer Verdienst dieses US-Präsidenten und haben ebenso wie die weitgehende Beseitigung des IS, die Hoffnungsbotschaften aus Nordkorea und das Infragestellen des gefährlichen Atombeschaffungs-Deals Obamas und Steinmeiers für das iranische Mord-Regime die Welt dem Frieden ein Stück näher gebracht. Sie sind sehr zum Missfallen unserer hiesigen Politik einzig und allein das große Verdienst von Donald Trump. Ihm und keinesfalls dem Islam-affinen Israelfeind B. Hussein Obama steht der Friedensnobelpreis zu, der Obama ohne jede Eigenleistung von unserer hiesigen und der weltweiten Bessermensch-Entourage als Vorschuss-Lorbeer zugespielt worden ist.

Dass Präsident Trump diese mehr als verdiente Ehrung wohl nie erhalten wird, ist nicht etwa einem von seinen Feinden erhofften Misserfolg seiner Politik geschuldet, sondern widersinniger Weise eben und gerade dem Erfolg seiner von Vernunft und gesundem Menschenverstand getragenen Politik nach innen und außen. Das zeigt immer mehr auch bei seinen ehemaligen amerikanischen Nichtwählern Wirkung, sorgt für wachsende Zustimmungswerte und sollte ihm hoffentlich die Wiederwahl im Jahre 2020 sichern.

Das Nobel-Komitee bleibt davon unbeeindruckt und verleiht lieber Friedensnobel-Preise an Arafat und Obama. Die Islam-Appeaser aus Westeuropa, die hiesige politische Merkel-Entourage und ihre noch weiter links stehenden Unterstützer aus dem Lager der grünen und roten Wähler-Bevormunder bringen die politischen Erfolge Trumps trotz ihrer erheblichen Frieden sichernden Komponente zur geifernden Weißglut. Sie hassen Trump, sie hassen Israel, weil sie gesunden Menschenverstand und fremde Erfolge hassen, die ihnen nur allzu deutlich ihre eigene Unzulänglichkeit, ihre Bedeutungslosigkeit und ihre schädliche Nutzlosigkeit aufzeigen. Lieber richten sie ihr eigenes Land und die Welt zugrunde als das einzugestehen.

Nie werden sie einräumen, dass die fortschreitende Zerstörung unserer Rechtsordnung und der wachsende Antisemitismus zum überwiegenden Teil das von ihnen verschuldete Ergebnis linker Islam-Einlasspolitik sind. Nie werden sie einräumen , dass sie sich auch im Falle Trump nachhaltig geirrt haben. Nie werden sie einräumen mit der unwählbaren Hillary Clinton aufs falsche Pferd gesetzt zu haben. Nie werden sie einräumen dass die dümmliche einseitige Parteinahme der deutschen Politik für die Wahlverliererin Clinton und die über jedes erträgliche Maß hinausgehende Beschimpfung des Wahlsiegers Trump für eine fremde Regierung nicht nur diplomatisch unzulässig waren, sondern auch jede politische Professionalität von Merkel, Steinmeier und Co vermissen lassen. Eine derartige Klimavergiftung gegenüber dem großen langjährigen Bruder aus Amerika und seinem gewählten Präsidenten lässt sich auch nicht mit einem – wie gerade geschehen – tapsig-ungeschickten Gang unserer in jeder Hinsicht verbrannten Kanzlerin ins Washingtoner Canossa reparieren.

Inzwischen hat uns diese Politik weitere unselige Früchte beschert. Politisch angeführt von einer zumeist tatenlos schweigenden, weitestgehend nutzlosen und eher schädlichen Kanzlerin driftet unsere Gesellschaft in Richtung resignativen Abfindens mit der uns täglich zunehmend begegnenden islamischen Gewalt. Gleichzeitig wird genau dies durch die Verantwortlichen geleugnet, während Kritiker dieser Politik gesellschaftlich geächtet, beschimpft und pauschal und unterschiedslos mit Nazi-Vorwürfen belegt werden, was weder dem von Merkel und Co reaktiv erzeugten größten Rechtsruck in der Nachkriegsgeschichte dieser Republik noch der berechtigten, in der überwiegenden Mehrzahl keinesfalls rechten sondern durch und durch bürgerlichen Kritik gerecht wird.

Da es im Focus der zentralen Debatte steht und eines der Totschlag-Argumente des Merkel-Lagers ist, sei es hier in jedem Falle noch einmal deutlich genannt: Nicht die Kritiker an der suizidalen, unseren freiheitlich demokratischen Rechtsstaat und unsere westlichen Lebenswerte zerstörenden Politik des Merkel-Lagers und seiner noch weiter links stehenden Epigonen und Unterstützer sind nach rechts gerückt. Sie sind in ihrer überwiegenden Zahl bürgerlich und in der bürgerlichen Mitte verortet geblieben. Es ist die Politik der Kanzlerin und ihrer — von den Sessel-klebenden und Meinungs-beliebigen Posten-Opportunisten mal abgesehen — schwindenden Gefolgschaft, die weit nach links gedriftet ist.

Angela Merkel sei es gedankt: Noch nie war schwarz in der Geschichte dieser Republik so rot!
Kein Wunder, dass die Kritiker dieser Entwicklung als „Rechte“ beschimpft werden — von links außen betrachtet ist auch die Mitte „rechts“.

Die Kanzlerin und Parteivorsitzende der CDU hat die zulässige Meinungsbreite, die Homogenität und den politischen Konsens, der für die Mitglieder einer parteilichen Vereinigung eine unverzichtbare Identitäts-prägende Zugehörigkeits-Voraussetzung ist längst überdehnt, gesprengt und zerrissen. Für viele Mitglieder der CDU unvorstellbar ist durch die Merkel-Führung in ihrer christlich demokratischen Partei oben etwas an ihnen vorbei geschehen, das sie so bisher nicht kannten. Und ein weiteres Novum kommt dazu: Früher wurde man Parteivorsitzende(r) und behielt den Posten, wenn man sich um die Partei und ihre Akzeptanz bei den Bürgern Verdienste erworben hat. Dies schein heute — zumindest in der CDU — nicht mehr zu gelten. So lange die bürgerlichen Kräfte in dieser Partei sich am Nasenring von ihrer linken Führung durch die Polit-Manege ziehen lassen und keinen Selbstreinigungs-Prozess in ihrer Partei zustande bringen, hat weder die Partei etwas von ihren brüskierten Wählern noch das Land — und schon gar nicht seine bereits wieder deutlich ausgegrenzten Juden — etwas von dieser Partei zuu erwarten.

Zu gründlich haben Frau Merkel und ihre Getreuen mit ihrem unverantwortlichen Islameinlass-Legat – von ihrer allseits belachten, enthirnt-hysterischen, grün-diktierten Klima- und Atomausstiegs-Politik in unserem so schrecklich Tsunami-bedrohten Deutschland ganz zu schweigen — nicht nur ihrer Partei auf Jahre einen irreparablen Schaden zugefügt und wie die Zukunft weisen wird, das Verhältnis zu ihrer originären bayrischen Schwesterpartei nachhaltig zerrüttet ( Das hält ohnehin nur wegen des Koalitions-Machterhalts aller Sesselkleber und besonders auch im Interesse der Berlin-Posten-besessenen politischen Nullnummer Seehofer ). Viel mehr und viel schlimmer noch: Frau Merkel hat die bürgerliche Mitte, die niemals die absolut Islam-affine linke Unwählbar-Partei der Sozis wählen würde, ihrer angestammten politischen Heimat beraubt, das bürgerliche Lager gespalten und ein Orientierungs-Vakuum für das bürgerliche Lager geschaffen.

Ihre Position konnte die Kanzlerin bislang durch weiteres nach links gehendes Abrücken von der eigentlich zum Selbstverständnis der CDU gehörenden Politik der Mitte und durch eine Koalitionsakrobatik notdürftig halten, die den zu recht unbeliebten, überaus Israel-feindlichen und vollkommen unwählbaren Sozis viel mehr Posten, Macht und Einfluß gewährt als ihnen gemessen an ihrer niederschmetternden Abwahl durch den deutschen Wähler tatsächlich zukäme.

Wie wenig Akzeptanz das hat und wie anfällig das ist, belegt bereits der Umstand, dass Frau Merkel schon bei der Kanzlerwahl nur mit viel Glück und Sozi-Stimmen verhindern konnte an den Abgeordneten ihrer eigenen Partei zu scheitern.

Alle gezielten Diffamierungen und gesellschaftlichen Benachteiligungen der Kritiker, alle einseitig ausgerichteten Maulkorberlasse für die sozialen Netzwerke, alle dümmlichen „Wir schaffen das“ – Beteuerungen, ja selbst der Versuch in Teilbereichen zum Zwecke der Außenwirkung Themen der rechten Opposition zu bedienen, werden nicht ausreichen, weil auch mit der gegenwärtigen Politik dieser linken Verlierer-Koalition die hauptsächlich Islam-generierte Zersetzung dieses Landes und der Sicherheit seiner Bürger — trotz einiger mit Schielen auf den Wähler halbherzig abgesetzter pseudo-markiger Worte — mit dieser Regierung unverändert weiter geht und statt unseren Staat und uns wirksam zu schützen, im Merkel-Lager auch weiterhin alles getan wird, um den islamischen Krebsfraß von der Verantwortung für die dramatischen negativen Veränderungen unserer Lebenswelt freizusprechen oder seine in der Mehrzahl Demokratie-feindlichen und Juden hassenden Mitglieder unerhörter Weise zu selbst zu Opfern — etwa wie einstmals die Juden (perfider geht’s nicht) – zu stilisieren.

Während beispielsweise die Preisverleihung des Echo-Preises an antisemitische Müllverse produzierende, bildungsnegierende, islamische Judenfeinde bei nur sehr wenigen ehemaligen Preisträgern zu einer Rückgabe des entwürdigten Preises geführt hat und sich trotz künftiger Einstellung des sinnentleerten Events die sonstige Entrüstung darüber, dass unsere weitest gehend links verortete Unterhaltungs-Industrie öffentlich allseits bekannte islamische Antisemiten mit Ehrungen überhäuft, in engen Grenzen hält, erschütterte und verunsicherte in den letzten Tagen eine neue islamische Prügelattacke auf offener Straße in Berlin die hier lebenden Mitglieder der jüdischen Bevölkerungsminderheit.

Sie, unsere Leser, wissen, dass die JÜDISCHE RUNDSCHAU und der Herausgeber seit vielen Jahren – nicht erst seit gestern – angefeindet von der linken Politik und den sich bei ihr anbiedernden jüdischen Funktionären vor dieser Entwicklung gewarnt haben. Wir wurden und werden nicht müde gegen die Talfahrt unserer westlichen Lebenswerte sowie die galoppierende Verunmöglichung jüdischen Lebens in Deutschland anzuschreiben und dagegen anzukämpfen.

Zwischenzeitlich häufen sich — wie von uns und allen Menschen ohne ideologische Sichtbehinderung längst prognostiziert — die nahezu ausschließlich islamischen Attacken auf Juden in unseren öffentlichen Räumen. Die widerwärtigen Lügen und das Einzelfall-Kleinreden unserer politischen Vertretung und ihrer Pseudo-Bessermensch-Claqeure aus Politik, Kirchen, Gesellschaft und Medien sowie das verlogene Überrascht-Tun der politisch Verantwortlichen über die vermeintlich plötzliche Eruption des gewalttätigen islamischen Judenhasses vermögen aber niemanden mehr zu überzeugen.

Jetzt da die Früchte des politischen Vorsatzes und Versagens unserer politischen Führung in antisemitischen Gewaltvorfällen nahezu täglich mehr und mehr sichtbar werden und für öffentlich ausgelebten Judenhass kaum noch das Alibi oder der Umweg über eine vorgeschobene Israel-Kritik benötigt wird, erfolgen die ersten unzulänglichen Reaktionen der Gesellschaft und der jüdischen Funktionsträger. Das ist enttäuschend spät und alles andere als ausreichend. Statt einer echten und ernst gemeinten Abhilfe gehen diese Reaktionen immer noch nicht über Fall-geschuldete verbale Beschwichtigung und wenig glaubwürdige deklamatorische Solidaritäts-Bekundungen hinaus und stehen in deutlich sichtbaren Gegensatz zu der fort dauernden antisemitischen Geschehenslage an weiterhin zunehmend und kaum widersprochen islamisch dominierten Bereichen unserer öffentlichen Stadträume .

Nun ist dennoch alles besser als zu schweigen. Ganz in diesem Sinne ist auch die durchaus ehrenwerte „Berlin trägt Kippa“-Initiative und der Aufruf des Berliner Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Gideon Joffe zu sehen. Außerdem, da trotz der üblichen Relativierungen durch die hiesige Politik die gegenwärtigen Hauptschuldigen für die Gewalt gegen Juden unzweifelhaft in der islamischen Bevölkerungsgruppe lokalisiert sind und feststehen, könnte das Resultat über die halbherzigen Ziele unserer politischen Islam-Anbiederer hinausgehen und einen größeren Widerstand gegen die islam-generierte Zersetzung unserer Gesellschaft auslösen als von unserer links-ideologisierten islam-affinen Regierung beabsichtigt.

Auch der gegenwärtig gerade angesichts sich häufender gewaltsamen Anfeindungen gegen Juden laut schweigende und hier bereits beinahe für vermisst gehaltene Zentralratsvorsitzende hat sich augenscheinlich von den vielen freudigen Lobhymnen an die ein weiteres überflüssiges Mal wieder etablierte Kanzlerin erholt und nutzte jetzt die Gelegenheit sich doch noch – wenn auch verspätet – als Kämpfer für die jüdische Sache darzustellen. Das hat den Zentralratsvorsitzenden aber nicht daran gehindert, gleich wieder vor der eigenen Courage zurückzuschrecken und statt im jüdischen Interesse auf konsequenter Umsetzung der politischen Lippenbekenntnisse zur Gewährleistung uneingeschränkter jüdischer Bewegungsfreiheit zu beharren, den Juden hierzulande schnellstens und wiederholt zu empfehlen, auch künftig unwürdiges selbstverleugnendes Identitäts-Mimikry zu betreiben und auf das Tragen von Kopfbedeckung und anderen jüdischen Attributen in der Öffentlichkeit zu verzichten.

Dies ist im Übrigen eine Aufforderung, die noch vor zwei Jahrzehnten nicht über die Lippen eines jüdischen Funktionsträgers in diesem Lande gekommen wäre und nicht nur ein bezeichnendes Schlaglicht auf die gegenwärtige jüdische Vertretung hierzulande wirft, die sich nie wieder von der qualitativen Lücke erholt hat, die das Ableben eines Heinz Galinski und Ignatz Bubis am Ende des letzten Jahrtausends gerissen hat. Dieses ungeheuerliche Ansinnen an Juden in gerade in diesem Lande enttarnt alle Behauptungen unserer linken Politik und ihrer nachgeschalteten Medien, es gäbe keine negative Entwicklung anti-jüdischer Gewalt durch die hier freudig zugelassene Islamisierung als die Lügen, die sie wirklich stets waren und weiterhin sind.

Wie beschämend die gegenwärtige Innen- und Außenpolitik gerade für Deutschland ist, vergegenwärtigt uns der im Mai unmittelbar bevorstehende 73. Jahrestag der besonders mit unzähligen russischen Opfern erkämpften Kapitulation des deutschen Nazi-Reichs.

Nur 73 Jahre nach dem Deutschland unverdient ein zweites Mal gewährten Glück, einen verlorenen verbrecherischen Krieg zu einem neuen demokratischen Neubeginn zu wandeln, der erst einem Teil des Landes und ab 1989 der ganzen Republik wundervolle Jahrzehnte eines Lebens in Frieden, Freiheit, Würde, Rechtssicherheit und Wohlstand beschert hat , ist nunmehr eine augenscheinlich gewissenlose, sich hinter einer hypokritischen Gutmensch-Maske tarnende, fahrlässig ins Amt gewählte, links-ideologische Bevormundungs-Polit-Elite dabei , unsere freiheitlich-demokratische Lebenswelt und unsere aufklärungs-geläuterten abendländischen Lebenswerte in zunehmend schneller werdenden Schritten nachhaltig zu vernichten und ohne wirkliche Gegenwehr ihres wohlstands-paralysierten Staatsvolkes der atavistischen, gewalttätig-expansiven Welteroberungs-Ideologie der sich hinter einem schlechten Religionsplagiat verbergenden Unkultur des Islam zu opfern.

Appeasement gegenüber islamischen Verbrechen im Inneren und gegenüber islamischen Landnahmen und der Bedrohung Israels im Äußeren sind die Folge und werden jüdische Präsenz in West-Europa ganz im Sinne Hitlers durch Abwanderung dezimieren oder gar insgesamt beseitigen.

Trotz alledem und aller islamischen Anfeindung entgegen wird Israel daran erheblich weniger Schaden nehmen als Westeuropa, das sich mehr und mehr demoskopisch und politisch dem Islam unterwirft und vermutlich mit Belgien nach der dort verübten massiven Judenvertreibung in nicht allzu ferner Zukunft ein erstes islamisches Regime in Europa haben wird.

Der kleine Staat Israel dagegen begeht im Mai den Feiertag der 1967 erfolgten Wiedervereinigung seiner uralten historischen Hauptstadt Jerusalem, erlebt die beginnende Verlegung der US-amerikanischen und weiterer Botschaften — wenn auch wie oben ausgeführt nicht der deutschen – in seine Hauptstadt und erfreut sich wachsender Anerkennung wegen der großen wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und humanitären Erfolge seiner Menschen.

Für das Wohlergehen des jüdischen Staates und das im Mai anstehende jüdische Wochenfest Schawuot wünschen die Redaktion und ich alles erdenklich Gute.

Die allerbesten Wünsche auch für alle unsere Leser und unsere Freunde.

Am Israel Chai!

Ihr

Dr. Rafael Korenzecher