Juni 1, 2017 – 7 Sivan 5777
Kolumne des Herausgebers DR. R. KORENZECHER

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

die Zeit läuft schnell. Mit der vor Ihnen liegenden Juni-Ausgabe schließt sich das dritte Jahr seit dem Erscheinen unserer JÜDISCHEN RUNDSCHAU.

Im Juni 2014, in einer Zeit wieder zunehmender, nach der Tragödie der Schoah nie mehr erwarteter hasserfüllter Feindseligkeit gegen die jüdische Minderheit in vielen Ländern Europas und massiver Anfeindung und Delegitimierung Israels, haben unsere Redaktion und ich den Schritt gewagt für Sie, mit der JÜDISCHEN RUNDSCHAU eine unabhängige jüdische Monatszeitung herauszugeben, die sich mit ganzer Seele ausschließlich und vorbehaltlos für die jüdische Sache und den Staat Israel, die Heimat aller Juden, einsetzt.

Drei Jahre, das sind 36 Monate, in denen unsere Redaktion und unsere Autoren unermüdlich bemüht waren, Ihnen über viele aktuelle und historische Aspekte des nahezu unbegrenzt facettenreichen jüdischen Lebens in der Diaspora und in Israel zu berichten, die unschätzbaren evolutionären Verdienste des jüdischen Volkes für die moralische und kulturelle Entwicklung unserer freiheitlichen Lebenswelt zu beleuchten und gegen jede Form des Antisemitismus, gleich welcher Couleur sowie gegen Diffamierung und Dämonisierung des wieder erstandenen jüdischen Staates anzukämpfen.

Drei Jahre, das sind 36 Monate, in denen Sie, unsere Leser, uns mit wachsendem Interesse treu zur Seite gestanden und uns mit Ihren zahlreichen wertvollen, konstruktiven Beiträgen und Hinweisen in der Richtigkeit unseres Bemühens bestärkt haben.

Dafür danken wir Ihnen und betrachten Ihren Mut machenden und unverzichtbaren Zuspruch als Verpflichtung, auch in der Zukunft mit unserer journalistischen Arbeit gegen Hass und Diffamierung, für die jüdische Sache, für Sie und für uns alle einzutreten.

Mut hierfür macht uns 69 Jahre nach der neuen Staatsgründung auch die erfreuliche Entwicklung des an Attraktivität als prosperierende westliche Demokratie ständig zunehmenden jüdischen Staates und seiner nunmehr seit 50 Jahren wiedervereinigten heiligen jüdischen Hauptstadt Jerusalem.

Mehr als ausreichend Anlass zu großer Sorge liefert uns dagegen leider die zunehmend bedenkliche Situation aus Unterdrückung und Entrechtung der eigenen Populationen in nahezu allen islamischen Staaten besonders des Mittleren Ostens und ganz zuvorderst der erheblich dezimierten dort noch verbliebenen nicht-islamischen Minderheiten.

Dabei ist festzuhalten, dass die islamischen Staaten des Mittleren Osten sämtlich missglückte Unrechtsregime sind, die nahezu die gesamte Region in ein brennendes Kriegsinferno und Brutstätte des weltweiten islamischen Terrors verwandelt haben, während sie ihre eigenen Bevölkerungen zu häufig leider willigen Geiseln einer verfehlten islamischen Ideologie ohne jeden Nutzen oder Mehrwert für den Fortschritt der Welt gemacht haben.

Nicht ohne Verschulden der Politik der deutschen Kanzlerin ist in der Türkei ein weiteres islamisches Unrechtssystem und eine per Ermächtigungsgesetz und Pressegleichschaltung nach dem Muster Nazi-Deutschlands geführte Diktatur entstanden, deren Herrscher parallel zum blutrünstigen iranischen Mullah-Staat von der Eroberung und Entjudung Jerusalems sowie der Vernichtung Israels besessen ist, ohne dass das Konsequenzen etwa für die NATO-Mitgliedschaft dieses derart unzuverlässigen, dem Westen in Wahrheit feindlich gegenüber stehenden türkischen Machthabers hätte.

All dies hindert unsere vom linken Antisemitismus und tiefer Israel-Ablehnung beherrschte deutsche und westeuropäische Islam-Appeasement- und Islam-Einlass-Politik in keiner Weise, sich bei den blutrünstigen Terror-Unterstützern mit jeder noch so prinzipienlosen Rückgratverbiegung anzubiedern und den islamischen Terror gegen Israel zu finanzieren.

Nicht genug damit, deutsche Politvertreter wie Merkel , Schulz, Gabriel, Steinmeier aber auch andere westeuropäische Politiker haben mit ihrer im wahrsten Sinne grenzenlosen Islam-Willfährigkeit die immer sichtbarer werdende Vereinnahmung unserer freiheitlichen abendländischen Demokratien durch die Unkultur des Islam befördert , den bereits offensichtlichen Abbau unserer noch vor etwas mehr als einem Jahrzehnt weitgehend unbeschwerten, freien Lebensweise verursacht, unsere Gesellschaften nahezu täglicher Islam-generierter Gewalt und mörderischem Islam-Terror ausgesetzt sowie ohne eigenes Eingreifen die Zunahme islamischen Judenhasses auf den Straßen unserer Städte und die Entjudung ganzer Stadtbezirke zugelassen, kurzum den Bessermensch- und Mainstreampresse-begleiteten kollektiven Suizid Europas vorangetrieben.

In immer kleiner werdenden Intervallen in Europa und weltweit häufen sich grauenvolle islamische Terrormorde wie der wohl leider nur vorläufig letzte, vor allem Kindern und Jugendlichen geltende entsetzliche Islam-Anschlag von Manchester. Auf den Straßen unserer deutschen und europäischen Städte, motiviert durch die Schwäche unserer Gutmensch-diktierten, lächerlichen Strafmaße, gedeihen muslimische Familienclans ohne jeden Respekt vor der Justiz und den Exekutivorganen unserer durch unsere Politik quasi aufgegebenen Rechtsordnung zu nahezu unumstrittenen kriminellen Beherrschern ganzer Stadtteilbezirke, liefern sich gefährliche, bewaffnete Straßenschlachten mit der Polizei, verletzen unsere Polizeikräfte und schlagen diese teilweise sogar in die Flucht. Wie letztens in Deutschland geschehen, werden Frauen vor den Augen ihrer verängstigten männlichen Begleiter durch Muslime sexuell belästigt oder gar vergewaltigt, ohne die Polizei auch nur zur Hilfe bewegen zu können. An deutschen Schulen werden kaum mehr als 70 Jahre wieder jüdische Schüler aus deutschen, Islam-dominierten Schulen geprügelt, während Schulleitung, Lehrer und nichtjüdische Elternbeiräte untätig bleiben. Gleichzeitig verschweigen und negieren unsere linkslastigen öffentlich-rechtlichen Mainstream-Medien und unsere mehr um ihre Wiederwahl als um das Wohl der Wähler bemühten Politiker der bisherigen Volksparteien und ihrer bereitwilligen Koalitionsstimmenbeschaffer die offensichtliche Beschädigung unserer Gesellschaft und den Zusammenhang dieser Sachverhalte mit dem nicht mehr zu übersehenden Krebsfraß des Islam.

Ein ähnlich desaströses Bild liefern die Aktivitäten und Haltungen der übrigen gesellschaftlichen Gruppierungen wie etwa Kirchen und Gewerkschaften.

Ein besonders erbärmliches Schauspiel und Fallbeispiel für die bereits weit fortgeschrittene Strukturauflösung des jüdisch-christlichen Abendlandes bietet der eben zu Ende gegangene evangelische Kirchentag, dessen Inhalte sich vor allem auf das Bespaßungsbedürfnis seiner mit Zusagen auf gute Laune und Party in die Hauptstadt gelockten Klientel beschränkt.

Trendiges von der Kanzlerin gemeinsam mit der eigens zur Hilfe herbeigerufenen amerikanischen Popstar und Politflop-Ikone Obama heiter praktiziertes Trump-Bashing und die fröhlich-ausgelassene Der-Islam-gehört-zu-Deutschland-Falschbehauptung beherrschen das Geschehen.

In Manchester hat gerade noch vor wenigen Tagen der Islam-Terror ein x-tes Mal unschuldige Menschenopfer, darunter zahlreiche Jugendliche und auch Kinder gefordert, in Ägypten wurde nur kurz danach eine zweistellige Zahl koptischer Christen von Muslimen ermordet und zwar ausschließlich aus dem Grunde , weil sie Christen waren. In islamischen Ländern – auch im von arabischen Terroristen autonom verwalteten Betlehem – wurden Christen durch Repression, Entrechtung und Gewalt bis zur Unkenntlichkeit dezimiert , während die wenigen noch verbliebenen Nicht-Muslime täglich um ihre materielle und physische Existenz fürchten müssen. In Deutschland und Europa werden christliche Geistliche Opfer hinterhältiger islamischer Messer- und Axtmordanschläge.

Alles nicht Grund genug, die fröhliche Gutwetter-begleitete Partylaune des Kirchentags-Gaudis, seiner selbstzufriedenen Funktionäre und seiner Besucher zu stören, die es nicht einmal fertig gebracht haben für einen Augenblick der Pietät für die Opfer der soeben geschehenen Islammorde in Manchester und Ägypten innezuhalten.

Von christlicher Nächstenliebe keine Spur, weder zu den eigenen Glaubensbrüdern , noch im Sinne einer Abbitte für den massiven Hass Luthers gegenüber dem jüdischen Volk, obwohl ohne dessen jüdischen Religionsstifter Jesus, ohne dessen Thora und ohne die 10 Geboten es das Christentum und somit auch die Reformation gar nicht gegeben hätte.

Als wäre nichts geschehen und als gäbe es die Islam-Bedrohung gar nicht. Der Islam ist der neue Stern am christlichen Himmel. Israel-Delegitimierung und am Rande der Veranstaltung Solidarität mit den inhaftierten Mördern an unschuldigen israelischen Frauen, Männern und Kindern beherrschen das bunte Geschehen.

Bedford-Strohm und Käßmann zeigen dem fröhlichen Party-Völkchen wie man die zweite Wange hinhält – natürlich nur gegenüber dem Islam . Trump und die Juden sind davon ausgenommen.
Und weil die so schrecklich G’ttesfromme SPD auf keinen Fall auf die ihr ohnehin ausgehenden Wahlstimmen verzichten möchte , freut sich der noch rechtzeitig vor der Wahl Bundespräsident gewordene F.-W. Steinmeier vor den Partygängern in Wittenberg, dass Luther, könnte er alle Teilnehmer oder zumindest ihn sehen, zufrieden wäre. Ja das wäre der Antisemit Luther ganz sicher – spätestens, wenn er gesehen hätte, wie Steinmeier den Juden und dem israelischen Premier in Israel mit der Verneigung vor Arafat gezeigt hat, was eine Harke ist.

Gleichzeitig öffnet sich im wirklichen Leben Europas , bejubelt von der Mainstream-Journaille, ein besonders folgenreiches , historisches Kapitel des lange Jahre unseren Schutz und unsere Freiheit garantierenden transatlantischen Verhältnisses zu den Vereinigten Staaten von Amerika.

Massiv verärgert über den Umstand, dass sich der neue amerikanische Präsident weniger auf die Scheininhalte des europäischen, vor allem von unserer Kanzlerin angeführten politischen Versagens festlegen lässt, sondern die wirklichen Probleme, nämlich Islamisierungsgefahr , Islam-Terror und Verteidigungsbereitschaft thematisiert. Die Kanzlerin, offensichtlich noch nicht hinreichend zufriedengestellt mit dem politischen Islam-Einlass und dem deutschen und europäischen Selbstdestruktions-Desaster, das im Wesentlichen sie verursacht hat, verlässt ein unverrückbares Axiom deutscher und westeuropäischer Nachkriegs-Politik und provoziert ohne Präzedenz in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eigenmächtig und ohne Abstimmung im Parlament nach dem gemeinsamen G7-Gipfel einen lebensgefährlichen historischen Bruch mit den USA, der in weit größerem Maße die zeitgeschichtliche Entwicklung negativ beeinflussen wird als heute auch nur geahnt.

Was Frau Merkel heute und hier vom Zaum gebrochen hat, ist nach dem unkontrollierten Islam-Einlass und dem Brexit der dritte geschichtlich dimensionierte, politische Fehler dieser Kanzlerin, die mit großer Wahrscheinlichkeit in die Geschichtsschreibung der Bundesrepublik Deutschland und Europas als verantwortungslose Wegbereiterin des deutschen und europäischen Niedergangs eingehen wird.

Der Umstand, dass die Kanzlerin mit dem demokratisch gewählten US-Präsidenten Trump, nicht aber etwa mit dem Pan-Islamisten und Israel-Feind Erdogan bricht, gibt dazu deutliche Hinweise, dass ein unausgesprochener Teil dieser Entscheidung ohne Zweifel auch der positiven Einstellung Trumps zu Israel geschuldet ist.

F.-W. Steinmeier, der Präsident der Bundesrepublik Deutschland und gemeinsam mit dem ausgeschiedenen Obama einer der Haupt-Wegbereiter für die iranische Atombombe gegen Israel, verbeugt sich und ehrt auf seiner Israel-Reise mit einem Grabeskranz im Namen des deutschen Volkes den für zahllose Terrormorde an Juden verantwortlichen Terroristen Arafat, während der deutsche Außenminister Gabriel unter dem Beifall der hiesigen und der europäischen Judenfeinde den Judenmord-befürworter Abbas seinen persönlichen Freund nennt und in Israel vorsätzlich den israelischen Ministerpräsidenten brüskiert und dafür von der Kanzlerin gelobt wird.

Mit besonders deutscher Feindseligkeit wurde von unserer Politik und regierungsnahen Mainstream-Presse der Besuch Ost-Jerusalems und der als Klagemauer bezeichneten Westmauer des uralten jüdische Tempels durch Trump kommentiert .

In hässlichem und gewolltem Einklang mit der Israel-Diffamierungs-Politik der Kanzlerin-gestützten Steinmeiers, Gabriels und all ihrer Israel-feindlichen links-antisemitischen Gesinnungsgenossen, wird die unbestreitbare jüdische Identität geleugnet für jüdische Orte wie beispielsweise die Grabeskirche in Jerusalem , von Betlehem – der Stadt des Juden Jesus , von Hebron, der Stadt der jüdischen Urväter, von Jericho, Nazareth und all den anderen Orten des alten jüdischen , nahezu zwei Jahrtausende lang unter illegitime und brutale Fremdherrschaft geratenen Königreichs Judäa.

Obwohl sich der demokratische Staat Israel im Gegensatz zu seinen arabischen Nachbarn zum Wohle seiner gesamten Bevölkerung zu einem modernen wirtschaftlich prosperierenden Staat mit führender Position in fast allen Bereichen der technologischen, besonders auch der digitalen und der IT-Revolution entwickelt hat , bereitet die wachsende Diffamierung , Delegitimierung und Dämonisierung des jüdischen Staates durch unsere linkslastige Bevormundungs-Politik und deren nahezu gleichgeschaltete Medien größte Sorge.

Diese Israel-feindliche Politik geht ebenso wie die Erstarkung des nicht selten gewalttätigen Antisemitismus Hand in Hand mit der durch das kaum nachvollziehbare Islam-Appeasement der westlichen Welt verschuldeten weitestgehend ungebremsten, aggressiv-expansiven und nahezu globalen Vereinnahmung durch den Krebsfraß des sich zunehmend radikalisierenden, mittelalterlich rückschrittlichen, allenthalben Terror verbreitenden Islam.

Die im Jahre 1947 noch zustimmend zur neuzeitlichen Wiederherstellung des historisch legitimierten jüdischen Staates votierende, zwischenzeitlich vollständig unnütze, keinen einzigen der zahlreichen meist Islam-generierten Weltkrisenherde lösende oder auch nur abmildernde UNO hat sich unter duckmäuserischem Einverständnis der zumeist von linken Pseudo-Bessermenschen beherrschten westlichen Demokratien längst zu einer Spielwiese überwiegend islamischer Unrechtsregime gemacht und beschäftigt sich trotz an vielen Orten der Welt unfassbarer , unerwähnt und ungeahndet bleibender, häufig blutiger Unterdrückung der Menschenrechte nahezu ausschließlich mit der jede reale Basis entbehrenden Dauerverurteilung Israels.
Ein Beispiel für die gewollte und verletzende Perfidie dieses Vorgehens der UNO stellt die letzte im Mai mit wohlwollender aktiver oder passiver Zustimmung des Westens , ausgerechnet am diesjährigen Jom Ha’atzmauth, dem Jahrestag der israelischen Unabhängigkeitserklärung , wieder erfolgte Aburteilung aus erlogenem Anlass.

Ungeachtet dessen bietet der Juni des Jahres 2017 für den Staat Israel und für die Juden in aller Welt allem anderen voran die freudige Gelegenheit an ein großes, in seiner Bedeutung für das Fortbestehen des Staates Israel durch nichts zu überschätzendes Geschehen aus der ohnehin ereignisreichen Zeitgeschichte des nach der Tragödie der Schoah neu begründeten jüdischen Staates.

Im Juni diesen Jahres jährt sich zum 50. Mal der unter dem Namen Sechs-Tage-Krieg in die jüdische Geschichte eingegangene siegreiche, heldenhafte Kampf des kleinen jüdischen Staates gegen die überwältigende Übermacht der auf Initiative Ägyptens vereinigten Armeen fast aller arabischen Staaten. Dem Kriegsgeschehen vorangegangen waren vor den Augen der untätigen UNO und der Welt von arabischer, vor allem von ägyptischer Seite ausgestoßene Drohungen, Israel endgültig von der Landkarte zu tilgen und seine Bevölkerung ins Meer zu jagen, die in der ägyptischen Schließung der israelischen Lebensader, der Meeresstraße von Tirana, gipfelten.

Im Verlauf der Kampfhandlungen hat die Armee Israels, angeführt von ihrem damaligen Generalsstabschef Itzchak Rabin und dem Verteidigungsminister Mosche Dajan, sämtliche arabischen Armeen umfassend geschlagen und den Staat Israel und seine Bevölkerung schicksalhaft vor der durch die arabischen Machthaber angedrohten existentiellen Vernichtung bewahrt. Gleichzeitig konnten die dem damals noch schwachen jüdischen Staat unmittelbar nach seiner Gründung im Jahre 1948 durch arabische Aggression geraubten Gebiete Judäas, Samarias und Galiläas sowie der die jüdischen Heiligtümer tragende, den Juden vorsätzlich unzugänglich gemachte Ostteil der ewigen jüdischen Hauptstadt Jerusalem befreit und Jerusalem nach ewiger Fremdherrschaft und durch den Islam begangener vorsätzlicher Entweihung und multipler Zerstörung uralter heiliger jüdischer Stätten endlich und dauerhaft wiedervereinigt werden.

War Israel vor dem 6-Tage-Krieg noch nahezu täglich von der physischen Vernichtung durch seine arabischen Nachbarn bedroht, änderte sich seine Sicherheitslage nach dem erfolgreichen Kriegsgeschehen grundlegend, besonders als auch der wiederholte arabische Vernichtungsversuch im Jom-Kippur-Krieg vom Oktober 1973 abgewehrt werden konnte.

Als Zeichen der Solidarität mit dem jüdischen Volk und der großen Bedeutung des historischen Geschehens entsprechend nehmen die Ereignisse des Juni 1967 breiten Raum in dieser Ausgabe ein.

In diesem Sinne wünsche ich dem Staat Israel, dem jüdischen Volk , unseren Lesern und uns allen alles erdenklich Gute und ein gesundes Chag Shewuoth Sameach.

Am Israel Chai!

Ihr
Dr. Rafael Korenzecher