November 3, 2016 – 2 Heshvan 5777
Kolumne des Herausgebers DR. R. KORENZECHER

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  • November 3, 2016 – 2 Heshvan 5777
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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

das jüdische Jahr 5777 hat begonnen, die hohen Festtage und jüdische Feiertagszyklus des letzten Monats liegen bereits hinter uns.

Wie gewohnt wird die Jüdische Rundschau auch in diesem Jahr ohne Scheu die Themen aufgreifen, die im Focus des Interesses unserer Leser stehen, Wissenswertes berichten, politisches Geschehen unabhängig kommentieren und zu Missständen, Israel-Diffamierung und Antisemitismus ungeschminkt und kompromisslos Stellung beziehen.

Dass dies nötig ist und dass es hier besonders auch von jüdischer Seite keine Ermüdung geben darf, zeigen gerade die neuesten Ereignisse und Entwicklungen, die auch zur Zeit der jüdischen Feiertage weder einen Stillstand kennen noch uns eine Verschnaufpause erlauben. Antisemitismus und massive Israel-Delegitimierung kennen nur 78 Jahre nach den Pogromen, Judenmorden und Synagogen-Brandstiftungen Nazi-Deutschlands vom 9. November 1938 keine Auszeit.

Soeben hat die nahezu Unnütz-Organisation UNO mit ihrer Unterorganisation Unesco, die unter der Führung Ban Ki Moons und begünstigt durch die viel zu lange, unsägliche US-Präsidentschaft Barack Obamas zwischenzeitlich nahezu vollständig zur kritiklosen Pro-Islam-Arena des militanten muslimischen Welteroberungsanliegens und islamischen Israel- und Judenhasses degeneriert ist, auch mit der Stimme der meisten europäischen Länder bösartigst und gegen jedes bessere Wissen dem jüdischen Volk und dem Staat Israel jeden historischen und politischen Bezug zu dem alten jüdischen Tempel und dem Tempelberg in Jerusalem abgesprochen.

Die deutschen Bischöfe Bedford-Strohm und Marx als führende Vertreter der hiesigen christlichen Kirchen, deren Fortbestand und Erhaltung ihrer historischen Gebetsorte und heiligen Stätten im Wirkungsgebiet des Juden Jesus einzig dem konsequenten Schutz vor islamischem Atavismus durch den Staat Israel zu verdanken ist, üben sich – von ihren Kirchen gar nicht oder bestenfalls kaum gerügt – in unwürdigem Verrat ihrer zum integralen Bestandteil der christlichen Glaubenslehre gewordenen zwei Jahrtausende alten christlichen Symbolik. Auf Verlangen der islamischen Usurpatoren legen die sogenannten christlichen Würdenträger – wie soeben geschehen – in peinlicher, selbstverleumderischer Islamanbiederung und rückgratlosem Kniefall vor den unrechtmäßigen, muslimischen Besatzern des eroberten jüdischen Tempelberges beim ohnehin fragwürdigen Besuch der dortigen, seinerzeit zum Zwecke der Demütigung des jüdischen Volkes auf den Ruinen des zerstörten jüdischen Tempels errichteten, widerrechtlichen Protzmoschee mit dem Kreuz die wichtigste Insignie ihres Glaubens und ihrer bischöflichen Amtswürde ab.

Statt klare Distanz zu den judenfeindlichen Exzessen der katholischen Kirche der vergangenen Jahrhunderte und den antisemitischen Hassattacken Luthers zu zeigen und dem historisch ebenso falschen wie dreisten Anspruch des Islam auf den geschichtlich unzweifelhaft belegbar jüdischen Tempelberg die Stirn zu bieten, solidarisieren sich die Kirchen mit ihrer von tradiertem und neuem pseudo-progressiven antijüdischen Sentiment getragenen Haltung mit dem Ziel der muslimischen Eroberer, den legitimen Anspruch Israels und der Juden auf seine historischen heiligen Stätten zu desavouieren.

Mehr an juden-feindlicher geschichtlicher Lüge und an bauch-kriecherischem Islam-Appeasement der internationalen Staatengemeinschaft und der christlichen Religionen ist kaum denkbar. Ebenso dummdreist verlogen könnte man behaupten, die chinesische Mauer hätte nichts mit den Chinesen und der Kreml nichts mit der russischen Geschichte zu tun.
Die nahezu weltweite selbstmörderische Anbiederung an den Islam, auch unter den Vertretern der christlichen Kirchen, lässt einen nahezu unentwegte Verleumdung Israels und der Juden zu, findet aber keine Worte der Kritik etwa für die sich häufenden islamischen Diskriminierungen, Gewalttaten und Morde an Christen, deren systematische Vertreibung aus historisch christlich besiedelten Teilen des Nahen Ostens oder aber auch den geschichtlichen Raub Konstantinopels durch die Türken und die vorsätzliche, bis heute bestehende Entweihung der für das Christentum an hervorragender Stelle bedeutsamen Kirche Hagia Sophia durch die islamischen Usurpatoren.

Ein ähnlich erbärmliches und in Richtung auf den Islam charakterloses suizidales Bild gibt auch, freudig und einseitig orchestriert durch unsere nachrichten- filternden Mainstream-Medien, die übrige Politik der bislang noch freiheitlichen westlichen Demokratien ab.

In den sich bereits deutlichst abzeichnenden Untergang steht vielen voran die kaum noch nachzuvollziehende Selbstaufgabe-Politik des heutigen Merkel- , Steinmeier- und Maas-Deutschlands, die dem rasanten islam-bedingten Abbau unserer freiheitlichen säkularen und demokratischen Gesellschaftsstrukturen und einem massiven Anwachsen islam-bezogenen Judenhasses auch in unserem Lande Tür und Tor geöffnet haben.

Das jedem rationalen Argument trotzende widerwärtige, nahezu unkritische Hofieren des Panislamisten, eingeschworenen Judenfeindes und Ermächtigungsgesetz-Diktators Erdogan vor allem durch die Merkel-Regierung steht im Widerspruch zu dem vom Wähler vergebenen Regierungsauftrag und ist mit dem Willen zum Erhalt unserer demokratisch-freiheitlichen Lebenswelt ebenso wenig vereinbar wie die blinde Öffnung gegenüber islamischer Gewaltimmigration, die nun – trotz vorsätzlichen Einzelfall-Kleinredens durch Politik und Presse – auch in Deutschland mit nahezu täglichen islam-basierten Gewalteruptionen, Vergewaltigungen, Messerattacken und deutlicher Verachtung unseres Rechtssystems, die Bürger unseres Landes erkennbar verängstigt.

Hier reiht sich auch das vor allem von B.Obama, H. Clinton, F.W. Steinmeier und S.Gabriel gutgeheißene, mehr als fahrlässige und todgefährliche Abkommen, das den iranischen Mullahs – wenn auch von unserer unsäglichen Politik und Beifall-Presse geleugnet, den Weg zur atomaren Militärmacht und damit zur Ausweitung des islamischen Terrors, zur Bedrohung des Weltfriedens und zur unverhohlen selbst erklärten Bereitung eines erneuten Holocaust am jüdischen Volk ebnen wird.

Auch der Ersatz des Israelgegners Ban Ki Moon als Generalsekretär der UNO durch den portugiesischen Sozialisten und sogenannten Israel-Freund mit kritischer Distanz, Antonio Guterres wird wie bereits erkennbar im Wesentlichen nichts an dem geschmacklosen und widerwärtigen automatisierten Israel-Verurteilungs-Ritual dieser weitgehend islam-usurpierten Ansammlung von menschenrechts-verachtenden Diktatoren ändern.
Ebenso wenig Chancen auf eine Änderung der weltpolitischen Konstellation im Hinblick auf die iranische Atombombe, das Totalversagen im Kriegs- und Krisengebiet Mittlerer Osten, die Verschärfung des osteuropäischen Konfliktes und die zunehmende islam-generierte Terrorbedrohung sind zu erwarten aus der sich wohl abzeichnenden Wahl der langjährigen Mit-Wegbereiterin der verfehlten amerikanischen Außenpolitik Hillary Clinton als faktische und inhaltliche Nachfolgerin der desaströsen Präsidentschaft des gegenwärtigen, viel zu lange amtierenden US-Präsidenten B. Hussein Obama.

Keinesfalls verwunderlich ist in diesem Zusammenhang daher das massive und mit großen finanziellen Zuwendungen belegte Interesse islamischer Organisationen und Regime an der Wahl Hillary Clintons, dem amerikanischen Pendant Angela Merkels, zur Präsidentin der USA, übrigens ebenso wenig verwunderlich wie die hiesige, kaum noch zu überbietende Unterstützung Hillary Clintons durch unsere linksromantisierende, islam-affine Grenzöffnungs- und Bessermensch-Szene aus öffentlich-rechtlichen Medien und gegenwärtiger politischer Führung.

Das kleine, von eben dieser oben beschriebenen Pseudo-Gutmensch-Klientel durchweg angefeindete und dämonisierte Israel, dessen neue Existenz die damals noch nicht von heutigen islamaffinen Judenfeinden dominierte UNO vor 69 Jahren am 29. November 1947 beschlossen hat und das gerade in diesen Sukkoth-Feiertagen tourismusmäßig aus den Angeln platzt, zeigt im Gegensatz zu den regelhaft diffamierenden und düstere Farben zeichnenden islam-beflissenen Faktenverdrehungen unserer hiesigen Medien seinen von Jahr zu Jahr zahlreicheren Besuchern aus aller Welt das freundliche und lebensfrohe Gesicht einer freien, demokratischen und durch und durch lebensbejahenden Gesellschaft , in der sich Menschen aus aller Welt und gleich welchen Glaubens wohlfühlen können.

Die ungebrochene Bereitschaft zur Verteidigung der auch für die nächsten Generationen essentiellen freiheitlichen und demokratischen Werte, die der deutschen, vor der militanten Expansion des Islam einknickenden politischen Führung und anderen politischen Führungen unseren westlichen Gesellschaften zusehends verloren zu gehen scheint, wird den jüdischen Staat zum Wohle und zur Sicherheit seiner Menschen weiter gedeihen lassen.

Am Israel Chai!

In diesem Sinne unseren Lesern und uns allen nur das Beste

Ihr Dr. Rafael Korenzecher