Oktober 8, 2014 – 14 Tishri 5775
Jüdisch-Sein vom Irak über Japan bis Kalifornien

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Über arabischen und linken Antisemitismus und eine andere jüdische Geschichte 

(Auszug aus dem Text:)

Von Rachel Wahba

Ich bin eine irakisch-ägyptische Jüdin, geboren in Indien und aufgewachsen in Japan, wo ich mit meiner Familie zwanzig Jahre lebte und wartete bis wir in die USA einwandern durften. Meine Mutter war sehr geschockt von FARHUD, einem antijüdischen Pogrom, das die Juden in Bagdad an Shavuot 1941 erleiden mussten nach dem Sturz der Pro-Nazi Regierung von Rashid Ali. Meine beiden Eltern stammten von alten jüdischen Gemeinden aus Babylon, Irak und Ägypten. Mein Vater konnte Ägypten 1939 verlassen, weil sein älterer Bruder ihn einlud, ihn bei seinen Geschäften in Japan zu unterstützen. Mein Vater, der sehr fest mit seiner Familie und dem Land verbunden war, sagte, er »sah die Zeichen an der Wand«, als ihm bewusst wurde wie populär Hitlers »Mein Kampf« in Kairoer Buchläden war. Er sagte später zu mir: »das Ägyptische Judentum gibt es nicht mehr

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