April 2, 2015 – 13 Nisan 5775
Jewiki – Chronik übers Judentum im Internet

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Dass größte deutschsprachige Lexikon zum Judentum 

Von Angelika Wohofsky

Das Jewiki gilt als größtes deutschsprachiges Wiki zum Thema Judentum und versteht sich als „Universalenzyklopädie“ mit rund 70.000 Artikeln und 8.300 Bilddateien. Es wurde bereits über elf Millionen Mal aufgerufen.
Steigt man über die Seite „Themenportal“ ein, bekommt man schnell einen Überblick, was Jewiki alles kann. Die Schwerpunkte dieses Online-Lexikons zum Judentum liegen dabei auf jüdischer Geschichte, Geografie, Technik, Religion und Kultur.
Man erfährt aber auch etwas über jüdische Persönlichkeiten aus Sport, Wissenschaft, Politik, über Suizidenten, Konvertiten, jüdische Mafiosi, Kriminelle und Extremisten. Auch über Synagogen, Friedhöfe, Kibbuzim, Konzentrationslager, Ghettos, den Zionismus und verbrannte Bücher erteilt das Jewiki Auskunft. Selbst wenn man Autobahnen und Schnellstraßen in Israel sucht, oder sich einfach nur für Latkes oder Tscholent interessiert, auf Jewiki wird man fündig werden. Ein Blick auf die Seite „Listen“ hilft außerdem bei der Orientierung zu den Inhalten dieser Webseite.

Jewiki wurde von Dr. Michael Kühntopf am 16. März 2011 (10. Adar scheni 5771) gegründet. Trotz anfänglicher Bedenken, ob denn so eine Plattform nicht dem Antisemitismus Vorschub leiste, gibt es „ein jüdisches Volk, eine jüdische Identität, ein jüdisches Kontinuum“, über das man berichten kann, „ebenso wie man über Franzosen, Deutsche, Polen, Argentinier oder sonst ein Volk berichten darf“, schreibt Kühntopf über die Motive zur Gründung dieser Online-Chronik auf Jewiki. Schließlich hätten Jüdinnen und Juden große Leistungen zu allen Zeiten erbracht, die erzählt gehören, meint der Jewiki-Gründer.

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