Als die Juden vertrieben wurde, machten die islamischen Besatzer keinen Unterschied zwischen Neuzuwanderern und Alteingesessenen – maßgebliche Helfer der gewalttätigen arabischen Säuberung waren britische Offiziere 

Von Daniel Greenfield

Als Jordaniens Arabische Legion halb Jerusalem eroberte und die Stadt einer ethnischen Säuberung von Juden unterzog und annektierte, war das Großbritannien das einzige Land, das diese Annexion anerkannte, weil es auch die Offiziere trainiert und zur Verfügung gestellt hatte, die diese Eroberung ermöglichten. Offiziere wie Colonel Bill Newman, Major Geoffrey Lockett und Major Bob Slade, die unter Glubb Pasha dienten, besser bekannt als General John Bagot Glubb, dessen Sohn später zum Islam konvertierte, fielen in Jerusalem ein und benutzten die muslimischen Kräfte unter ihrem Kommando zur Teilung und ethnischen Säuberung Jerusalems.

Jordanische Scharfschützen schossen nach West-Jerusalem
Die in der freien Hälfte Jerusalems lebenden Juden wurden von jordanischen moslemischen Scharfschützen erschossen. Unter den Opfern dieser Jahre der moslemischen Besatzung war auch Yaffa Binyamin, ein 14-jähriges Mädchen, das auf dem Balkon ihres Hauses saß und ein christlicher Zimmermann, der an dem Konvent Notre Dame arbeitete.

Unter moslemischer Besatzung – während moslemische Scharfschützen kaltblütig ihre Kinder ermordeten – lebten jüdische Bürger im Feuer des Gefechts und konnten nicht einmal ein Plumpsklo außerhalb ihres Hauses bauen, ohne dafür bei der UN für illegales Bauen angeschwärzt zu werden. In einem Fall hielt ein UN-Beobachter vier Treffen ab, um den Bau eines Plumpsklos für lokale Anwärter zu untersuchen, bevor er Israel des illegalen Bauens anklagte.

Jordanien wurde nicht verurteilt, auch wenn Soldaten auf einen Zug schossen, und ein jugendliches Mädchen verletzten.
Nicht viel hat sich seitdem verändert.

Die hysterischen Verurteilungen der „illegalen Häuserbauten“ hörten nicht mit der moslemischen Besatzung auf. Die Vereinten Nationen und die Außenministerien von Ländern, deren Politiker zittern, sobald Muslime sich über einen Comic oder ein YouTube-Video aufregen, erfüllen die Luft mit den giftigsten Wolken, sobald eine jüdische Familie in Jerusalem ein Heim bezieht.

Es ist für die internationale Gemeinde undenkbar, eine ethnisch gesäuberte Gruppe zu beschuldigen, die einen versuchten Völkermord überlebt hat und sich in ihre eigene Stadt zurückziehen will. Dennoch hat es sich eingebürgert, Juden, die in den von Muslimen ethnisch gereinigten Teilen Jerusalems leben, beim Außenministerium als „Siedler“ zu denunzieren, die in „Siedlungen“ wohnen, und sie zu beschuldigen „Hindernisse für den Friedens“ zu sein.

1948 sprengten die Jordanier die Synagogen Ost-Jerusalems
Frieden ist das, was eintritt, wenn eine ethnische Säuberung auf keinen Widerstand trifft.
Damit ist nicht Frieden gemeint, sondern ethnische Säuberung. 1948 wurden die Juden wegen ihrer Abstammung aus Jerusalem vertrieben, um die Stadt zu islamisieren. Die Synagogen wurden von den islamischen Besatzern in die Luft gesprengt. Grabsteine wurden als Straßenpflastersteine benutzt, auf denen rassistische moslemische Siedler liefen. 1948 wurden die Juden aus Jerusalem vertrieben, um die Stadt zu islamisieren. Ob sie Zionisten oder Antizionisten waren, spielte keine Rolle. Sie waren keine Muslime; das war das einzige, was zählte.

„Zum ersten Mal seit 1000 Jahren gibt es nicht einen einzigen Juden im jüdischen Viertel“, prahlte Abdullah el-Talal, ein Kommandant der muslimischen Besatzer. „Nicht ein einziges Gebäude blieb verschont. Das macht die Rückkehr der Juden hierhin unmöglich.“ In seinen Memoiren schrieb er: „Ich wusste, dass das jüdische Viertel dicht mit Juden bevölkert war, die den Kämpfern beträchtlichen Widerstand leisteten und Hindernisse bauten…Nur vier Tage nach unserem Einfallen in Jerusalem wurde das jüdische Viertel zu ihrem Grab. Tod und Zerstörung regierten dort.“
Jeder Politiker, der jüdische Hausbauten in Jerusalem kritisiert, aber nicht die muslimischen, unterstützt Abdullahs Völkermords-Einstellung und der Terrorismus, der damit zusammenhängt.

1920 sangen rassistische muslimische Siedlermobs in Jerusalem: „Mohammeds Religion wurde mit dem Schwert geboren“, „Tod den Juden“ und „die Regierung ist auf unserer Seite“ während muslimische Polizisten unter britischer Kolonialregierung die eingeborene jüdische Bevölkerung vergewaltigte und ermordete.
Zu viele Regierungen halten immer noch zum Schwert von Mohammed und den Todesrufen gegen die Juden. Sie ermutigen diese Mobs, verteidigen ihre Agenda und lassen nur müde Kritik von sich hören, wenn Blut im Namen der Islamisierung Jerusalems vergossen wird, wie es in Kobani durch den IS geschieht und an tausend anderen Orten. Jene, die die Islamisierung von Jerusalem fördern, können sich nicht ihrer Verantwortung für die Gewalttaten der Islamisierer entziehen.

Jüdische Heime in Jerusalem – einer der ältesten Städte der Welt, einer Stadt, die in allen drei Religionen dieser Region mit dem Judentum assoziiert wird – als „Siedlungen“ zu bezeichnen, ist ein Triumph der Sprachverdrehung, vor der Orwell seinen Hut ziehen würde. Wie kann man „Siedlungen“ in einer Stadt haben, die älter ist als London oder Washington D.C.?

Wird endlich Friede sein, wenn die Juden abermals aus ihrer Heimat Judäa vertrieben werden?
Um dies zu verstehen, muss man in London oder Washington D.C. nach fragen, wo Diplomaten auf einem Frieden bestehen, der einmal mehr nur den Juden Zugeständnisse abverlangt.
Sie sprechen von drei Religionen in Jerusalem, aber dort gibt es in Wirklichkeit gleich vier. Die vierte ist die wahre Religion des Friedens, die darauf besteht, dass es dann Frieden geben wird, wenn die Juden aus ihren Heimen in Judäa und Samaria vertrieben werden und wieder einmal zu Vagabunden und Bettlern gemacht wurden. Seltsam genug ist, dass der Name dieser Religion nicht Islam lautet, sondern Diplomatie.

Die Diplomatie erklärt die 1948er-Grenzen der arabischen Länder zu endgültigen Grenzen und denunzierte die Wiedervereinigung von 1967 als einen Aggressionsakt, während sieben arabische Armeen Israel 1948 überfielen, was scheinbar eine legitime Art war, Grenzen zu setzten. Als Jordanien Ostjerusalem ethnisch säuberte, da setzte es den Standard, dem die Israelis bis zu diesem Tag folgen müssen, nämlich sich von Ostjerusalem fernzuhalten. Diese ethnische Säuberung anzugreifen bedeutet, den Frieden aufs Spiel zu setzen.

Wenn Muslime in eine jüdische Stadt einfallen, dann gibt es keinen Aufruhr. Wenn muslimische Länder Häuser für Muslime in Israel bauen, dann gibt es keine wütenden Erklärungen. Muslimische Häuser in Jerusalem oder sonstwo in Israel bilden kein Problem. Nur jüdische Häuser tun das. (…)

Übersetzung aus dem Englischen von Jan Bentz

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