Juli 7, 2017 – 13 Tammuz 5777
Israelische Checkpoints retten Leben

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Der Schutz der Bevölkerung vor Terror ist wichtiger als arabische Terminkalender  

Von Stephen Flatow / Redaktion Audiatur

Kritiker Israels beschweren sich immer darüber, Israels Sicherheitscheckpoints seien für die palästinensischen Araber beschwerlich oder gar demütigend. Letzte Woche wurde wieder einmal ein mit Sprengkörper beladener Palästinenser, der versucht hatte einen Checkpoint zu passieren, geschnappt, bevor er irgendjemanden ermorden konnte.

Mir für meinen Teil sind an jedem Tag der Woche „Palästinenser“, die einer Unbequemlichkeit ausgesetzt sind, lieber als tote Juden.

Der verhinderte Mörder hatte in der Nähe des Dorfs Salem versucht, durch den Checkpoint zu gelangen. Die meisten von Israels Checkpoints sind Grenzübergänge. Ihr Zweck ist es, sicherzustellen, dass Nicht-Israelis, die nach Israel einreisen, keinerlei Bomben, Schuss- oder sonstige Waffen mit sich führen. Jedes normale Land der Welt überprüft Ausländer, die einreisen wollen.

In diesem Fall trug der fragliche junge „palästinensische“ Mann zwei Rohrbomben. Vielleicht musste er lange Schlange stehen. Vielleicht war es an diesem Tag heiß. Vielleicht fand er es „demütigend“, durch einen Metalldetektor gehen zu müssen. Nun, wer hätte das gedacht: Der Metalldetektor erkannte, dass er zwei Rohrbomben mit sich führte.

Wenn es keine Checkpoints gäbe, wäre er in der Lage gewesen, jene Bomben durch die Fenster eines israelischen Kindergartens zu werfen. Oder sie in einem Supermarkt zu platzieren. Oder sie in einem überfüllten Bus in der Innenstadt hochgehen zu lassen.
Darum bin ich froh, dass er erwischt wurde, selbst wenn das bedeutet hat, dass einige Leute Schlange stehen mussten, um durch den Checkpoint zu kommen.

Wenn ein „Palästinenser“ mit einer Bombe geschnappt wird, bevor er irgendjemanden ermorden kann, dann macht das keine großen Schlagzeilen. Der jüngste Vorfall wird in den meisten Nachrichtenorganen höchstens beiläufig erwähnt, wenn überhaupt. Dabei kam übrigens durch den Bericht ein gleichartiger Vorfall ans Licht, der sich kurz zuvor ereignet hatte, und über den bis dahin gar nicht berichtet worden war: An genau demselben Checkpoint war ein anderer „Palästinenser“ ebenfalls mit einer Rohrbombe geschnappt worden. (…)

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