März 5, 2015 – 14 Adar 5775
Hinter die Maske schauen

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Ein Grußwort zu Purim 

von Rabbiner Abraham Radbil

… Doch die Größe der damaligen Generation war, hinter die Maske der Geschehnisse zu schauen und dabei die Hand G-ttes, die von unten alles gelenkt hat, zu erkennen. Diesen Gedanken symbolisiert die Verkleidung bzw. die Maskerade am Purim. Denn um einen Menschen zu erkennen, müssen wir hinter die Maske schauen. Die Außendarstellung sowohl eines Menschen als auch der Geschehnisse, können uns nicht immer gleich die wahre Identität des Menschen oder die Gründe für die Geschehnisse verraten.
Daher kommt auch der Brauch sich an Purim zu betrinken. Unsere Weisen sagen: „nichnas jain, jotze sod“, „wenn der Wein reingeht, kommt das Geheimnis raus“. Der Wein soll die Menschen dazu bewegen ihre versteckte Identität zu offenbaren und den wahren Menschen zu zeigen.

So sehen wir, dass die wichtigste Botschaft von Purim auf der kollektiven Ebene die Wichtigkeit des Zusammenhaltes des jüdischen Volkes ist. Nur wenn es innerhalb des Volkes Unstimmigkeiten gab, haben uns die Feinde von außerhalb verletzen können. Solange wir miteinander und füreinander da sind, sind wir unschlagbar. Dafür gibt es zahlreiche Beweise aus dem Tanach.

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